Produktbild: Chiemsee-Gold oder Die Grube der unschuldigen Kinder
Band 2

Chiemsee-Gold oder Die Grube der unschuldigen Kinder Roman

5

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Edition tingeltangel

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/3 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944936-89-5

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Verlag

Edition tingeltangel

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/3 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944936-89-5

Herstelleradresse

edition tingeltangel
Kohlstraße 7
80469 München
DE

Email: tom@edition-tingeltangel.de

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Was der See verbirgt

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156150

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sein Job, insbesondere ungelöste Fälle wie sein letzter (“Umlaufaufzug”) setzen Kriminalhauptkommissar Konrad “Konny” Kramer derart zu, dass er sich von seiner Kollegin Waltraud zu Urlaub überreden lässt. Eine ganze Woche lang! Mit dem Instinkt des erfahrenen Ermittlers wählt er sich zielsicher einen scheinbar idyllischen Urlaubshotspot aus, den Chiemsee. Doch unter der Oberfläche dieses beliebten Touristenziels lauert bereits das Verbrechen. Reiner Jansen schickt sein Ermittlerpaar Winter und Kramer erneut auf Verbrecherjagd. Wie schon im Vorgänger „Umlaufaufzug“ begegnen sie unerwarteten Phänomenen. Für spannende, aber unkonventionelle Unterhaltung ist gesorgt. Ein Krimi? Mal sehen. In verschiedenen Erzählsträngen rund um den Chiemsee wird uns das bayrische Gewässer näher gebracht. Dabei verändert sich mit jedem Kapitel die Perspektive und fordert damit die Aufmerksamkeit des Lesenden. Die geologische Entstehung des Sees wird beschrieben, vor zirka 10.000 Jahren. Zahlreiche Besucher bzw. Anwohner hat das Gewässer seither verzeichnet, vom frühen Nagetier über die Freunde Bran und Ulik bis zum hinterhältigen Römer Scipio. Vom Obersturmbannführer bis zu Lady Anja mit der lukrativen Geschäftsidee. Der drittgrößte See in Deutschland hat bereits viel gesehen und immer wieder ertönt ein unheilvolles Brummen … Reiner Jansen schreibt sehr bildhaft, feinsinnig und unterhaltsam. Seine Charaktere, insbesondere Konny, Waltraud und Todenhöfer habe ich gern wieder getroffen. Die Dialoge des Kommissars und seiner Kollegin genieße ich sehr, egal ob sie sich über eine Trödelshow im Fernsehen (der Autor hat doch nicht etwa unsere Kommentare beim Schauen abgehört?) unterhalten oder den ersten Bayern unter gleichen. Humor vom Feinsten („We are we“). Der arme Konny, der heldenhaft seine Angst vorm tiefen Wasser überwinden will, stolpert bzw. schwimmt prompt über eine Leiche. Kein Wunder, dass ihm sein Urlaub nicht gefällt. Erst der Tote, dann die Begegnung mit seinem ehemaligen Hauptverdächtigen aus dem letzten, dem ungelösten, Fall. Ob Todenhöfer nicht doch ein Alter Ego von Jansen ist? Jedenfalls können sich acht Tage ganz schön in die Länge ziehen. Zumal der Urlaub doch noch zur Ermittlung mutiert, nachdem ein getöteter Taucher teilweise offenlegt, was die ganze Zeit tief im See ablief. Dann überschlagen sich die Ereignisse und rufen sogar die US-Amerikaner auf den Plan … Mir hat „Chiemsee-Gold“ ausgezeichnet gefallen. Vielleicht setzt die Geschichte einen bestimmten, eher schwarzen, Humor und eine gewisse Großzügigkeit bzw. Toleranz voraus. Das Buch ist unkonventionell, besonders im letzten Teil und fordert den Lesenden durch seine Sprunghaftigkeit. Gleichzeitig wirkt es dadurch lebendig und anhaltend spannend. Die feinsinnigen Anspielungen auf Personen und Ereignisse unserer Zeit sowie der humorige, aber nicht klamaukige Tonfall zeichnen Reiner Jansen aus. Die Antwort zu meiner Frage: Das Buch ist auch eine Art Krimi, aber eben nicht nur. 4,5 Sterne

Was der See verbirgt

odile (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156150
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sein Job, insbesondere ungelöste Fälle wie sein letzter (“Umlaufaufzug”) setzen Kriminalhauptkommissar Konrad “Konny” Kramer derart zu, dass er sich von seiner Kollegin Waltraud zu Urlaub überreden lässt. Eine ganze Woche lang! Mit dem Instinkt des erfahrenen Ermittlers wählt er sich zielsicher einen scheinbar idyllischen Urlaubshotspot aus, den Chiemsee. Doch unter der Oberfläche dieses beliebten Touristenziels lauert bereits das Verbrechen. Reiner Jansen schickt sein Ermittlerpaar Winter und Kramer erneut auf Verbrecherjagd. Wie schon im Vorgänger „Umlaufaufzug“ begegnen sie unerwarteten Phänomenen. Für spannende, aber unkonventionelle Unterhaltung ist gesorgt. Ein Krimi? Mal sehen. In verschiedenen Erzählsträngen rund um den Chiemsee wird uns das bayrische Gewässer näher gebracht. Dabei verändert sich mit jedem Kapitel die Perspektive und fordert damit die Aufmerksamkeit des Lesenden. Die geologische Entstehung des Sees wird beschrieben, vor zirka 10.000 Jahren. Zahlreiche Besucher bzw. Anwohner hat das Gewässer seither verzeichnet, vom frühen Nagetier über die Freunde Bran und Ulik bis zum hinterhältigen Römer Scipio. Vom Obersturmbannführer bis zu Lady Anja mit der lukrativen Geschäftsidee. Der drittgrößte See in Deutschland hat bereits viel gesehen und immer wieder ertönt ein unheilvolles Brummen … Reiner Jansen schreibt sehr bildhaft, feinsinnig und unterhaltsam. Seine Charaktere, insbesondere Konny, Waltraud und Todenhöfer habe ich gern wieder getroffen. Die Dialoge des Kommissars und seiner Kollegin genieße ich sehr, egal ob sie sich über eine Trödelshow im Fernsehen (der Autor hat doch nicht etwa unsere Kommentare beim Schauen abgehört?) unterhalten oder den ersten Bayern unter gleichen. Humor vom Feinsten („We are we“). Der arme Konny, der heldenhaft seine Angst vorm tiefen Wasser überwinden will, stolpert bzw. schwimmt prompt über eine Leiche. Kein Wunder, dass ihm sein Urlaub nicht gefällt. Erst der Tote, dann die Begegnung mit seinem ehemaligen Hauptverdächtigen aus dem letzten, dem ungelösten, Fall. Ob Todenhöfer nicht doch ein Alter Ego von Jansen ist? Jedenfalls können sich acht Tage ganz schön in die Länge ziehen. Zumal der Urlaub doch noch zur Ermittlung mutiert, nachdem ein getöteter Taucher teilweise offenlegt, was die ganze Zeit tief im See ablief. Dann überschlagen sich die Ereignisse und rufen sogar die US-Amerikaner auf den Plan … Mir hat „Chiemsee-Gold“ ausgezeichnet gefallen. Vielleicht setzt die Geschichte einen bestimmten, eher schwarzen, Humor und eine gewisse Großzügigkeit bzw. Toleranz voraus. Das Buch ist unkonventionell, besonders im letzten Teil und fordert den Lesenden durch seine Sprunghaftigkeit. Gleichzeitig wirkt es dadurch lebendig und anhaltend spannend. Die feinsinnigen Anspielungen auf Personen und Ereignisse unserer Zeit sowie der humorige, aber nicht klamaukige Tonfall zeichnen Reiner Jansen aus. Die Antwort zu meiner Frage: Das Buch ist auch eine Art Krimi, aber eben nicht nur. 4,5 Sterne

Zwischen Realität und Rätsel – ein ungewöhnlicher Genre‑Mix

Rüdiger Kaufmann am 20.05.2026

Bewertungsnummer: 3144437

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Chiemsee‑Gold verbindet Krimi‑Spannung mit Sci‑Fi‑Mystery und liefert dabei einige wirklich interessante Wendungen, die die Geschichte immer wieder in neue Richtungen schieben. Der Mix aus Ermittlungsarbeit, historischen Anspielungen und einem rätselhaften Element im See macht das Buch definitiv ungewöhnlich und unterhaltsam. Was für mich allerdings nicht ganz rund lief, waren die schnellen Ebenenwechsel und die vielen Zeitsprünge. Sie haben meinen Lesefluss öfter unterbrochen, weil ich mich jedes Mal neu orientieren musste. Das ist aber ganz klar Geschmackssache – manche Leserinnen und Leser mögen genau dieses Tempo und die ständigen Perspektivwechsel. Unterm Strich ein spannender, mutiger Genre‑Mix, der viel bietet, aber nicht in allen Punkten meinen persönlichen Stil trifft.

Zwischen Realität und Rätsel – ein ungewöhnlicher Genre‑Mix

Rüdiger Kaufmann am 20.05.2026
Bewertungsnummer: 3144437
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Chiemsee‑Gold verbindet Krimi‑Spannung mit Sci‑Fi‑Mystery und liefert dabei einige wirklich interessante Wendungen, die die Geschichte immer wieder in neue Richtungen schieben. Der Mix aus Ermittlungsarbeit, historischen Anspielungen und einem rätselhaften Element im See macht das Buch definitiv ungewöhnlich und unterhaltsam. Was für mich allerdings nicht ganz rund lief, waren die schnellen Ebenenwechsel und die vielen Zeitsprünge. Sie haben meinen Lesefluss öfter unterbrochen, weil ich mich jedes Mal neu orientieren musste. Das ist aber ganz klar Geschmackssache – manche Leserinnen und Leser mögen genau dieses Tempo und die ständigen Perspektivwechsel. Unterm Strich ein spannender, mutiger Genre‑Mix, der viel bietet, aber nicht in allen Punkten meinen persönlichen Stil trifft.

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Chiemsee-Gold oder Die Grube der unschuldigen Kinder

von Reiner Jansen

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