Hans Caspar Ulrich, die Seidenherren und Amerika Wie der Siebdruck nach Europa kam
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.10.2026
Abbildungen
450, Abbildungen und Faksimiles
Verlag
Triest VerlagSeitenzahl
324
Maße (L/B)
30,9/24,3 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-03863-107-1
• Der Künstler und Unternehmer Hans Caspar Ulrich brachte den Siebdruck nach Europa: eine besondere Schweizer
Textil-, Industrie- und Lebensgeschichte
• Reich bebildert, u. a. mit Faksimiles aus den Notizbüchern Ulrichs zur Siebdrucktechnik
• Erstmals veröffentlichte historische Dokumente
Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte des Zürcher Künstlers Hans Caspar Ulrich (1880–1950), der zur Entstehung und Verbreitung des Siebdruckverfahrens in Kontinentaleuropa ein Pionierwerk hinterlassen hat.
In eindrücklicher Weise hat Guido Lengwiler rekonstruiert, was vor beinahe einem Jahrhundert geschehen ist und was unternommen wurde, um ein revolutionäres Druckverfahren in Europa zu etablieren, das die Bildsprache des 20. Jahrhunderts
in Werbung und Kunst wesentlich mitprägen sollte – und das in technischen Anwendungen bis heute unverzichtbar ist.
Hans Caspar Ulrich besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule und absolvierte eine Lehre zum Lithografen in Karlsruhe, arbeitete zeitlebens mehr oder weniger erfolgreich auch im Bereich der bildenden Kunst. Seine Expertise um Drucktechniken und die Verwandtschaft mit einem der Zürcher Seidenherren, Theodor Pestalozzi, brachten seinem Leben aber eine interessante
Wende – und Europa den Siebdruck.
Schweizer Seidengaze wurde ursprünglich für das Sieben von Mehl weltweit exportiert, doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahmen die Verkäufe in den USA sprunghaft zu. Dort entwickelte sich gerade die neue Siebdrucktechnik, wofür Seidengaze gebraucht wurde. Völlig überrascht von diesem neuen Anwendungsgebiet investierten die Zürcher Seidenhersteller viel Geld,
um einerseits Ulrich 1927 für drei Monate in die USA zu schicken, um dort das neue Verfahren zu erlernen, andererseits, um den Siebdruck auch in Europa zu etablieren, an Patenten und Lizensierungen zu arbeiten.
Die vergessen gegangenen schriftlichen Erinnerungen Ulrichs sind mit Glück erhalten geblieben. Erstmals werden auch historische
Dokumente, die bis zum Ursprung des Siebdrucks zurückreichen, veröffentlicht, was auch für die weitere Forschung von Bedeutung sein wird.
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