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Ankica Die Geschichte der letzten Vampirin

14

33,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

572

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,4 cm

Gewicht

949 g

Farbe

Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-73920-9

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

572

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,4 cm

Gewicht

949 g

Farbe

Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-73920-9

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstbestimmung im Schatten des Vampirmythos

    Mit Ankica – Die Geschichte der letzten Vampirin legt Ruben Dellers ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Werk vor – inhaltlich wie auch gestalterisch. Bereits die hochwertig gestaltete Hardcover-Ausgabe mit ihrem düsteren Cover, der farbig gestalteten ersten Seite, einer farbigen Karte, einem Personenregister sowie ergänzenden Hinweisen am Ende macht deutlich: Dieses Buch ist mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail entstanden und hebt sich wohltuend vom Gewöhnlichen ab. Der Autor hat ein umfassendes, dichtes Werk geschaffen, das es mühelos ermöglicht, tief in die Erzählung einzutauchen. Die Welt, in der sich die Geschichte entfaltet, ist plastisch und atmosphärisch beschrieben, sodass man sich Szenen, Orte und Figuren bildlich vorstellen kann. Besonders eindrucksvoll ist die vielschichtige Darstellung der Hauptfigur Ankica. Ankicas Lebensgeschichte wird einfühlsam und ohne Effekthascherei erzählt. Als junge Frau im Ungarn des 19. Jahrhunderts ringt sie mit Lust, Freiheit und den strengen moralischen wie sozialen Zwängen der Dorfgemeinschaft. Ihre selbstbestimmte, unkonventionelle Lebensweise provoziert Misstrauen und Ablehnung – so sehr, dass einige Dorfbewohner sie unverhohlen als Vampirin brandmarken. Doch Ankica bleibt stolz, gründet eine Familie und verweigert sich konsequent den Erwartungen anderer. Gerade diese innere Stärke macht sie zu einer bemerkenswerten und glaubwürdigen Figur. Die Sprache des Romans ist der Epoche und dem Milieu hervorragend angepasst. Vor allem in den Dialogen wirkt sie bewusst altertümlich und dörflich, ohne gekünstelt zu sein. Dies verstärkt die Authentizität der Erzählung und trägt erheblich zur Atmosphäre bei. Besonders hervorzuheben ist die Ausarbeitung der Nebenfiguren. Sie sind weit mehr als bloße Statisten, sondern prägen Ankicas Leben und ihren Weg maßgeblich. Ein außerordentlich gelungenes Stilmittel sind dabei die sogenannten „Einschübe“, die gezielt einzelne Nebenfiguren in den Fokus rücken und Einblicke in deren Lebensgeschichten geben. Diese Passagen vertiefen das Gesamtbild der Dorfgemeinschaft und verleihen dem Roman zusätzliche erzählerische Tiefe. Selbstbestimmung im Schatten des Vampirmythos Insgesamt ist Ankica – Die Geschichte der letzten Vampirin sicherlich kein Buch, zu dem jede Leserin und jeder Leser sofort einen Zugang findet. Für mich jedoch war es – in Thema, Stil, Gestaltung und Tiefe – das erste klare Highlight des Jahres.

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr besonders Buch über eine starke Vampirfrau mit guter Charakter Entwicklung

    Das Buch Ankica von Ruben Dellers ist ein ganz besonderes Buch über die Lebensgeschichte von Ankica die in ein Vampir verwandet wurde. Das Buch stammt aus einer wahren Erzählung was es meiner Meinung nach besonders aufregend macht. Wir begleiten die junge Ankica und lernen ihre ganze Lebensgeschichte kennen. Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in Ungarn, eine Zeit, in der finsterer Aberglaube den Verstand der Menschen vernebelte. Ankica, eine wirklich starke Persönlichkeit, muss sich gegen die Unterdrückung der Kirche und Dorf wehren. Aufgrund ihrer rebellischen Art, wird sie als Vampirin gebrandmarkt und wird im Laufe ihres Lebens mit diversen Problemen konfrontiert. In ihr schlummert auch eine Gier die ihr Handeln beeinflusst. Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat ist zum einen die Charakterentwicklung von Ankica und auch die Botschaft die das Buch vermittelt. Es geht sehr viel um starke Frauen, Frauenrechte und Unterdrückung. Auch wenn die Zeiten damals noch extremer waren ist das alles heute dennoch ein Thema. Zudem ist das Buch wirklich unglaublich recherchiert und toll aufgebaut. Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig. Im hinteren Teil des Buches finden wir ein Personen Register mit Erklärungen und auch die Auflistung wann welche Personen auftauchen. Man kann also sehr viel nach verfolgen und nachlesen. Bei dem Schreibstil muss man sich natürlich bewusst sein das wir uns nicht in der jetzigen Zeit befinden und somit auch das geschrieben anders rüber gebracht wird. Der Schreibstil ist für die Zeitepoche sehr passend gewählt. Teilweise empfand ich jedoch für mich persönlich das Buch etwas langatmig. Jedoch muss man die Tatsache berücksichtigen das das Buch eben kein Spannungsroman sondern eine Zusammenfassung einer Erzählung ist. Ich kann das Buch für alle empfehlen die gerne in historischen Bereich lernen und vielleicht auch das Thema Frauenrechte nochmal genauer beleuchten möchten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegender Roman - mutig und schonungslos.

    Mich hat der Titel neugierig auf das Buch gemacht, ich war gespannt darauf zu erfahren, wie die letzten Vampirin gelebt hat. Das Cover ist geheimnisvoll gestalte und gefällt mir sehr gut. Die Haptik des Hardcover Buches ist ansprechend. Es ist etwa 1841, die junge Ankica ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie lebt in einem kleinen Dorf, ohne Vater und ihre Mutter scheint kein Interesse an ihr zu haben. Sie wird oft missverstanden und eckt dadurch an. Früh lernt sie die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen kennen und nimmt dies nicht hin, sie wächst zu einer starken Persönlichkeit heran, was natürlich zu der damaligen Zeit nicht gern gesehen wurden. Sie wird als Vampirin betitelt und angeprangert. Sie flieht, und dabei trifft sie auf Zsófia, diese bringt ihr einiges bei. Doch das Heimweh ist zu groß und sie kehrt in das Dorf zurück, bereit sich dem Widerstand zu stellen. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken und möchte ihre Identität treu bleiben. Das Buch hat mich sehr überrascht. Ich fand die Bezeichnung Vampirin sehr passend. Ankica war eine starke, raue und charakterfeste Persönlichkeit. Sie hat auf Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht. Ihre Geschichte war spannend und emotional. Der Schreibstil war detailliert. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vampirin oder moderne Frau

    Ein ungewöhnlicher, intensiver Roman über weibliche Selbstbestimmung in einer Welt, die keine zulässt. Ich habe Ankica gelesen und war sofort beeindruckt davon, wie kompromisslos und gleichzeitig poetisch der Roman erzählt wird. Historische Stoffe über Frauen, die sich nicht fügen wollen, interessieren mich grundsätzlich. Aber hier geht es noch einen Schritt weiter. Ankica bricht Regeln, folgt ihrer Neugier und ihrer Lust, und genau das bringt sie in eine Welt, die lieber verurteilt als versteht. Besonders stark fand ich, wie der Autor die Zuschreibung „Vampirin“ einsetzt, nicht als Fantasy-Motiv, sondern als Spiegel für Angst, Macht und Kontrolle. Das war für mich eines der spannendsten Elemente im Buch. Ankicas Freiheit wird verteufelt und doch ist sie genau diese Freiheit, die sie rettet und ihr Identität gibt. Die Sprache ist eigen, sinnlich und manchmal rau. Das passt perfekt zur Zeit und zu Ankicas Innenleben. Es ist kein Roman, der sich gefällig macht und gerade das hat mir gefallen. Er fordert, verstört, berührt und bleibt.

  • Keyofbooks

    aus Aachen

    4/5

    20.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ziemlich verstörende Geschichte einer Frau, einer Vampirin.

    Eine Vampir Geschichte, die ohne die Übersichtlichkeit und Romantik auskommt. Denn es ist eine historisch geprägte Erzählung über eine Frau aus Ungarn des 19. Jahrhunderts, die es versucht, sich gegen die von Patriarchat geprägte Gesellschaft zu stellen. Das Buch ist düster, es geht einem tief unter die Haut, es öffnet einem die Augen und lässt lange darüber nachdenken. Grausamkeiten, Gewalt und Traumata sind hier all gegenwärtig. Anfangs kann es etwas schwierig werden, das Geschehen zu verfolgen und alles richtig zu verstehen, da die Sprache im Dorf ziemlich speziell ist. Aber im weiteren Verlauf wird es besser und es ist schwer das Buch wieder weg zu legen. Es ergreift einen richtig tief, die Schicksalsschläge, die Ankica erleben und überleben musste, zerstören innerlich. Diese Buch bleibt auf jeden Fall in Erinnerung.

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