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Produktbild: Top Girls
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Top Girls

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,5 cm

Gewicht

202 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002674052

Beschreibung

Rezension

"Wie fühlt sich die letzte Party vor dem Erwachsenwerden an? Ana Drezga hat einen Roman geschrieben wie eine durchgefeierte Nacht, bei der am Ende niemand weiß, wer wen nach Hause bringt." - Elisabeth Mittendorfer, WOMAN Magazin, vorab über Top Girls
"Das Buch hebt wie Popliteratur 2.0 an, ist recht flott geschrieben und hat starke Szenen." - Sebastian Fasthuber, FALTER
"Ihr Roman "Top Girls fühlt den Lebensentwürfen kulturaffiner Millenials auf den Zahn. [...] Mit subtiler Ironie und poetischem Fingerspitzengefühl ist Drezga ein beachtenswertes Debüt über das Platzen von Zukunftsträumen gelungen." - Alice Pfitzner, ZIB

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20,8/12,6/1,5 cm

Gewicht

202 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002674052

Herstelleradresse

Otto Müller Verlagsges.
Ernest-Thunn-Str 11
5021 Salzburg
AT

Email: info@omvs.at

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  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    06.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd! Berauschend! Melancholisch!

    . Ein leiser poetischer Roman über das Dahinschwinden… Erwachsen werden und sich selbst wiederfinden! Dieses Buch hat mich gepackt und nicht wieder loslassen wollen… ich bin begeistert! 5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Liv, Theatertänzerin ist in einer kleinen WG in Wien zu Hause, lebt ein vermeintlich lockeres Leben. Doch das Leben glitzert und zerfällt gleichermaßen. Wie das Leben der „Top Girls“ in der Wiener Nacht. Der Glitzer verschwindet jedoch komplett , die Fassade reißt nach einen schmerzhaften Bruch. . Wir begleiten Liv als Erzählerin durch einen kurzen intensiven Abschnitt ihres Lebens und werden durch Drezgas Schreibweise förmlich hineingezogen in die Geschichte. Liv ist Tänzerin und in der Theaterwelt Wiens zu Hause! Doch ist sie wirklich zu Hause? Zwischen Proben, Parties, WG- Leben und Gefühlen, die sie nicht richtig einordnen kann verliert sie sich immer mehr und schwindet dahin ohne es zu merken. Es geht nicht so sehr um den Plot als um ein Gefühl, eine Atmosphäre die hier erschaffen wird. In einem Augenblick feiern wir mit Liv eine wilde Party in dunkler Nacht, im anderen Augenblick fallen wir mit Liv in ein tiefes Loch voller Fragen. Livs Geschichte spiegelt die Zerrissenheit einer ganzen Generation wieder. Große Gefühle, Rauschzustände, Aufopferung und Existenzängste, die es mühelos zulassen sich selbst nicht mehr vollkommen wahrzunehmen. Auf nur wenigen Seiten schafft Drezga eine intensive Gefühlswelt zwischen Licht und Schatten. „Top Girls“ ist ein melancholischer Song, der durch seine Zäsur einen Lichtblick erzeugt. Eine Geschichte ohne klaren Anfang und klares Ende, die es verdient gelesen zu werden!

  • Lia

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Bass und Melancholie – ein Rausch namens Top Girls

    Ana Drezga hat mit Top Girls keinen klassischen Debütroman geschrieben, sondern ein Stück Sprachkunst, das sich eher anfühlt wie eine durchzechte Nacht in Wien: intensiv, fragmentarisch, flirrend. Wir begleiten Liv, Tänzerin ohne Leidenschaft, Suchende in einer Stadt, die gleichzeitig Bühne und Labyrinth ist. Zwischen Theaterproben, WG-Partys und ziellosen Streifzügen durch Wien taumelt sie auf der Suche nach Schlaf, Halt und Gefühlen – während Bindungsangst und Existenzzweifel ihr immer wieder die Beine wegziehen. Die „Top Girls“ der Straße spiegeln dabei nicht nur ihre Zerrissenheit, sondern auch die Vergänglichkeit jener glitzernden Momente, die im nächsten Augenblick schon wieder verpufft sind. Drezgas Sprache ist sprunghaft und gleichzeitig poetisch klar, manchmal wie ein Gedicht in Splittern, manchmal wie ein wummernder Beat, der den Text vorantreibt. Handlung im klassischen Sinn gibt es kaum – aber das braucht es hier auch nicht. Stattdessen entsteht ein atmosphärisches Kaleidoskop urbaner Nächte, irgendwo zwischen Rausch, Melancholie und dem stillen Gefühl von Fremdheit. Wer sich auf experimentelle Literatur einlassen möchte, die mehr Stimmung als Story liefert, findet hier einen Roman, der nachhallt wie das letzte Lied einer langen Clubnacht.

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sie hingegen sehen so aus, als ob ihnen punk noch bevorstünde!"

    Es ist ein intensiver, sprachlich verspielter Roman, der mit seiner fragmentarischen Erzählweise eine besondere Sogkraft entfaltet. Die Stimmung schwankt zwischen Glanz und Erschöpfung, zwischen Nähe und Entfremdung, und zeichnet so ein eindringliches Bild urbaner Nächte. Die Stadt selbst wird dabei fast zu einer Figur – Wien erscheint wie ein zerfledderter Stadtplan, auf dem sich Wege kreuzen, verlieren und wiederfinden. Besonders empfehlenswert ist das Buch für Leser*innen, die poetische Sprache, atmosphärische Dichte und das Experimentelle an Literatur schätzen.

  • MarieOn

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende, rasante Straßenliteratur

    In der Badewanne liegt ein Typ, nicht schön anzusehen. Dana hatte ihn entdeckt, als sie Bier nachladen wollte. Sie macht sich keine Sorgen. Wenn man so viele Besoffene gesehen hat und sich selbst immer wieder unter ihnen wähnt, dann denkt man nur noch selten darüber nach. Liv hört Danas Erstaunen mit einem Ohr zu, das andere hat sie wegen ihrer Gedanken verschlossen. Sie hat Nore gesucht, obwohl sie weiß, dass er nicht mehr kommen wird. Er hat es versprochen wie so vieles, das er nicht einhält. Im Flur vermischt sich die Musik mit den Menschen zu etwas Unerträglichem. Liv hat Schlagseite und Doppelbilder. Sie weiß, dass sie morgen mit stinkendem, aufgedunsenem Körper aufwachen wird, die Zunge am Gaumen festgeklebt und dass sie wieder nichts verpasst haben wird. Am nächsten Morgen ist Liv noch nicht ganz bei sich, als Thom ins Zimmer rauscht und auf sie einquatscht. Dana ist in der Nacht abgehauen, sie müssen sie abholen. Liv steht auf und betrachtet kurz das Chaos in ihrer WG. Auf dem Sofa, auf dem Teppich, in Nores Bett, überall liegen Leute. Der Teppichboden ist ein stinkender Floor aus Bier, Scherben, Chips, Erbrochenem und Kippen. Sie will, dass die Leute verschwinden, will alles Saugen und Schrubben. Thom drängt. Sie geht nur mit, wenn er später die Alkoholleichen rausschmeißt. „Na klar.“ Unten in der Halbgasse wabert unfreundlicher Nebel, die Top Girls haben Schichtwechsel, knallige Farben, kurze rote Röcke, hohe Overknee Stiefel. Die Freier flanieren mit Autos. Also los, Burggasse, Theater, Museum, Burggarten, Straßenbahnhaltestelle. Raus in die urbanen Randbezirke. Liv nickt kurz ein, dann sind sie da. Betonwald, grau, unübersichtlich, Thom weiß den Weg. Fünfte Etage, eine Frau namens Sascha am Bügelbrett. Ein sehr kleines Kind in einer Wanne mit wenig Wasser vor ihr. „Hinten links letzte Tür.“ Dana liegt in einem Bett, Thom schüttelt sie, Liv will sie ohrfeigen. Dana stöhnt, sie ziehen sie unter den Axeln nach oben, wanken ins Badezimmer, Dana, wie ein nasser Putzlumpen zwischen ihnen. Kaltes Wasser in der Dusche, rein in die Klamotten, runter auf die Straße. Taxi, sagt Liv. Sie wühlen in Danas Handtasche, finden ein paar Scheine. „Wenn sie mir ins Auto kotzt …“, „,… bezahlen wir die Reinigung, wir kennen das Prozedere!“ Fazit: Ana Drezga hat ein Romandebüt hingelegt, das mich mitgerissen hat. Ihre Hauptdarstellerin lebt in eine WG in Wien. Ihr Job am Theater als Tänzerin, den sie zufällig bekommen hat, ist schlecht bezahlt und der Choreograf verlangt ihr alles ab. Mit ihrer Mitbewohnerin und besten Freundin säuft sie auf ausufernden Partys ihren Alltagsfrust weg und landet in einer Spirale aus Suff, Ausnüchterung und Tanz. Mangels Alternativen hält sie an dieser Situation fest. Die frustrierende Beziehung zu Nore, in der er mehr Distanz hält, als Nähe zuzulassen, drückt sie ebenso nieder. Die Autorin hat mich mitgenommen auf einen harten Trip durch das urbane Wien der 2020er. Die Theaterszene besteht aus schlecht bezahlten Dienstleister*innen, alle sind austauschbar und erfahren keinerlei Wertschätzung. Eine No Future Stimmung wie in der Punkszene der 80er-Jahre macht sich breit. Beziehungen bleiben unpersönlich, Intimität ist gefährlich. Die Geschichte ist rasant und temporeich, sie bedient sich einer Sprache, die mitreißt. Trotz aller Destruktion sehr unterhaltsam.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Milieudarstellung

    Das Lebensgefühl der Großstadt Berlin, erzählt anhand der Geschichte einer jungen Frau, die Teil des subproletarischen, kulturellen Prekariats ist. Mir hat die realistische und farbreiche Beschreibung dieses Milieus sehr gut gefallen und auch die Mentalität der Hauptdarstellerin. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und realitätsnah. Sehr lesenswert.

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