Produktbild: Köln 300 °C
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Köln 300 °C Köln Krimi

Aus der Reihe Köln-Krimi
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

426 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002681883

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

426 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002681883

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • AngelaK

    5/5

    29.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Brandheißer Krimi in Köln

    Judith Mertin und Markus Kaiser werden zu einem Autobrand gerufen. Hinterm Steuer ist ein Mann verbrannt. Ein Unfallgeschehen kann ausgeschlossen werden. Im Fußraum des Autos bemerkt Judith Mertin ein verkohltes Etwas, das aussieht wie ein Brikett. Keiner hat eine Ahnung, um was es sich dabei handelt. Und wer ist der Tote? Gibt es Parallelen zu anderen Bränden in Köln? Etwa dem in dem Heim für unbegleitete Flüchtlinge? Irgendwie scheint alles zusammenhanglos. Das Ermittlerteam Mertin/Kaiser kann man nicht als harmonisch bezeichnen. Judith fühlt sich von Kaiser im Stich gelassen. Kaiser nervt gerade jeden. Er kann sich selber nicht ausstehen. Judith, die sehr gut in Selbstverteidung ist, schießt manchmal etwas übers Ziel raus. Das Ganze gipfelt darin, daß Judith um eine Versetzung bittet, obwohl sie doch gerade erst begonnen hat mit Kaiser zu arbeiten. Neben der eigentlichen Krimihandlung und dem Hickhack des Ermittlerteams sind die Hintergründe der im Heim für unbegleitete Flüchtlinge interessant. Sie sind wie Judith im Kongo aufgewachsen. Die Flüchtlingskinder haben unter menschenunwürdigen Bedingungen in einer Coltanmine gearbeitet, einem für die Handyproduktion notwendigem Rohstoff. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten waren überzeugend dargestellt, die Handlung sehr spannend. Klare Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    02.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Opfer schlagen zurück

    „...Coltan wird zu Niob und Tantal verhüttet. Tantal wiederum ist in der Handyindustrie unverzichtbar. In Umweltschutzkreisen ist Coltan seit Langem ein Thema...“ Markus Kaiser und Judith Mertin werden zu einem ausgebrannten Autowrack gerufen. Im Auto befindet sich ein Toter. Judith gelingt es, einen Gegenstand aus dem Auto zu holen. Sie ahnt nicht, dass er de Schlüssel für den Fall wird. Der Autor hat einen fesselnden und brisanten Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Personen werden gut charakterisiert. Judith stammt eigentlich aus dem Kongo. Ihr Vater ist dort ein deutscher Arzt. Über den Tod ihrer Mutter weiß sie nur wenig. Judith ist exzellent in Selbstverteidígung ausgebildet, hat sich aber in solchen Situationen nicht immer unter Kontrolle. Markus ist eine guter Stratege. Leider kommt er mit Judith nicht besonders gut zurecht. Eigentlich kommt er momentan mit niemand zurecht. Er verliert schnell die Kontrolle. Dabei würde der Fall dringend ihre volle Aufmerksamkeit brauchen. Brandanschläge auf Autos sind seit einiger Zeit in Köln gang und gäbe. Einiges ist aber hier anders. Zum einen gab es bisher keinen Toten, zum anderen ist der Brandort ungewöhnlich. Schwierig wird es auch deshalb, weil keiner weiß, wann er sich auf wen verlassen kann. Judith drückt das so aus: „...So wie ich das sehe“, begann Mertin und erhob sich, „ist das der traurige Beweis, dass mich am letzten Freitag gleich zwei haben hängen lassen. Mein sogenannter Partner und ihr“...“ Mit ihr ist dabei die Interne gemeint, die Judith über Markus ausfragen will. Bei der Untersuchung des Brandes kommt Coltan ins Spiel. Plötzlich erhält die Geschichte eine völlig neue Dimension. Was hat die Firma des Toten mit dem Mineral zu tun? Verschleierung und Vertuschung werden geschickt gespielt. Es wird nur zugegeben, was bewiesen werden kann. Antworten gibt es überhaupt erst, wenn Druck gemacht wird. Der Krimi ist heftig. Dafür sorgt die Gewaltbereitschaft von allen Seiten. Judith wird mit Jugendlichen aus ihrem Heimatland konfrontiert. Sie sind in einem Lager für unbegleitete Kinder und Jugendliche untergebracht. Dort gab es ebenfalls einen Brand. Die Heimleiterin erklärt: „...Kofi kommt wie gesagt aus Katanga. Er hat jahrelang in einer Kobaltmine geschuftet. Morgens Schule, nachmittags und abends graben. Mit bloßen Händen. Keine, Helme. Keine Sicherheitskleidung...“ Neben der fesselnden Handlung gibt es eine Menge an spannenden Informationen über den Handeln mit seltenen Erden. „...Ähnlich wie bei Diamanten spricht man von Blutmineralien. Und in den Handel mit Tantal sind wie bei den Diamanten auch westliche Firmen verstrickt...“ Am Ende werden alle Fäden zusammengeführt. Profitgier und Menschenverachtung schlagen auf die Verursacher zurück. Aus Opfern wurden Täter. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

  • leseratte1310

    5/5

    30.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Köln brennt

    Es brennt in Köln. Unter einer Autobahnbrücke wird ein ausgebranntes Auto gefunden und darin liegt eine verkohlte Leiche. Es ist nicht einfach für Judith Mertin und Markus Kaiser vom KK 11, denn es gibt keine Hinweise, wer der Tote sein könnte. Der Wagen hatte keine Nummernschilder und die Fahrgestellnummer wurde entfernt. Aber etwas anderes finden sie am Tatort, nämlich Tantal. Doch es gibt weitere Brandanschläge und so ergeben sich Spuren, die zu einer Handy-Firma führen, denn Tantal wird für Laptops, Handys und ähnliche Geräte benötigt. Die Verbindungen führen bis in den Kongo, wo seltene Erden abgebaut werden. Die sind selten, wie der Name sagt, und teuer, aber Industriebetriebe benötigen sie für ihre Produktion und sie gehen dafür über Leichen. Dies ist ein ungeheuer spannender Krimi. Der Schreibstil ist recht nüchtern. Die Charaktere sind interessant und menschlich dargestellt. Die Deutsch-Kongolesin Judith Merten und ihre Kollege Markus Kaiser sind gute Polizisten, die von ihren Qualitäten überzeugt sind. Daher kommen sie wohl auch nicht miteinander klar. Aber als Team gefallen sie mir gut. Markus Kaiser ist ein schwieriger Mensch, der schnell mal explodiert. Judith Merten muss mit ihm auskommen, denn ihr Versetzungsgesuch wurde abgelehnt. Aber auch sonst hat sie es nicht leicht. Die Verhältnisse beim Abbau der Metalle im Kongo sind erschreckend, das machen wir uns gar nicht bewusst, wenn wir unsere technischen Geräte nutzen und sie ständig durch neuere Versionen ersetzen. Aber wenn Geldgier im Spiel ist, dann zählen Menschenleben nichts. Es ist ein sehr spannender Krimi, der bis zum Ende schlüssig aufgebaut ist. Es ist aber auch ein Krimi, der nachdenklich macht. Meine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Lüdinghausen

    5/5

    20.04.2020

    eBook (ePUB)

    Rums ... das war der Knaller

    Darum geht es: Ein ausgebranntes Auto unter der Autobahnbrücke. Darin eine verkohlte Leiche. Aber irgendetwas ist sonderbar. Wie kommt das Auto dorthin? Und was für ein Auto ist das überhaupt? Ohne Nummernschilder und mit unkenntlich gemachter Fahrgestellnummer lässt sich das nur schwer feststellen. Auch, wer der Tote ist bleibt zunächst unklar. Und was hat es mit dem komischen Gegenstand auf sich, der im Fußraum des Wagens liegt? Zunächst tappen die Kommissare Mertin und Kaiser völlig im Dunklen. Doch dann stoßen sie bei ihren Recherchen auf eine Handy-Firma, zu der sowohl der Wagen, die Leiche als auch der seltsame Gegenstand in Bezug gebracht werden können. Aber warum wurde der Mitarbeiter der Firma nicht vermisst? Warum ist man dort so sehr darauf bedacht, alles zu tun, um die Polizei weiter im Dunkeln tappen zu lassen? Was hat man dort zu verbergen? Kurze Zeit später brennt es wieder. Dieses Mal in einer Flüchtlingsunterkunft. Alles deutet auf einen rechtsradikalen Hintergrund hin, denn bei diesem Brandanschlag stirbt ein Kongolese. Bei der Untersuchung des Tatortes stoßen die Kommissare auf Coltan. Aber wo kommt das her? Und was sollte damit passieren? Als dann auch noch ein Brandanschlag auf eine Telekommunikationsmesse verübt wird, beginnt alles langsam einen Sinn zu ergeben. Mertin und Kaiser verfolgen die Spuren des Coltan und stellen eine Verbindung zwischen Handy-Firma, Flüchtlingsheim und dem Kongo her. Und langsam aber sicher wird klar, wer der „Feuerteufel“ ist und warum. Meine Meinung: Ein hervorragender Krimi, den ich so nicht erwartet hätte. Marco Hasenkopf versteht es, seine Leser auf 367 Seiten mitzureißen. Es geht spannend los und ebbt nicht ab. Man will mehr. Die Ermittler Judith Mertin (eine Deutsch-Kongolesin) und Markus Kaiser (kurz von dem Burn-Out) ergeben ein schlagkräftiges Paar. Einer mit Fäusten, der andere mit Worten. Beide geben sich wirklich nichts. Eine sehr gelungene Kombi, die mir gut gefallen hat. Zumal die beiden wirklich nicht immer konventionelle Wege gehen. Der Schreibstil ist flüssig und schnörkellos. Man kann das Buch einfach „aufsaugen“. Die Kapitel sind angenehm lang, so dass man problemlos in einem Rutsch durchlesen oder aber auch auf mehrere Abschnitte verteilt lesen kann. Marco Hasenkopf versteht es geschickt, die Auswirkungen von Ausbeutung, Rücksichtslosigkeit und Sorglosigkeit im Umgang mit Umwelt und seltenen Rohstoffen mit einem spannenden und gut recherchierten Krimi zu verbinden. Und uns zum Nachdenken über unser eigenes Handeln zu bringen. Mein Fazit: Rums ... das Buch ist der Knaller. Im wahrsten Sinne es Wortes. Das hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Wer das nicht liest hat selbst Schuld und verpasst was. Eine absolute Leseempfehlung. Von mir gibt es 5 Sternchen. LESEN! LESEN! LESEN!

  • Liselottchen

    aus Rankweil

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    »Warum könnt ihr beim Scheiße-Bauen nicht wenigstens was richtig machen?«

    Judith Mertin hat es nicht leicht. Seit drei Monaten wird sie von ihrem cholerisch unberechenbaren Kollegen Markus Kaiser schikaniert. Ausgerechnet als sie zu einem Brandanschlag gerufen werden, greift er sie sogar körperlich an. Dennoch müssen sie zusammen ermitteln und ihrem Versetzungsgesuch wird nicht stattgegeben. Ein verbranntes Mobiltelefon bringt sie zur Telekommunikationsfirma eco-tec, deren Mitarbeiter sich auffallend bedeckt halten. Bei einem zweiten Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim wird der hochexplosive Stoff Tantal entdeckt. Zusätzlich muss sich Mertin mit rechtsextremen Jugendlichen herumschlagen, die sie sogar angreifen, während Kaiser mit Abwesenheit glänzt und sein Verhalten immer merkwürdiger wird. Daran ändert auch das gemeinsame Abendessen, von seiner Frau in die Wege geleitet, nichts. Dass zusätzlich offenbar intern gegen Kaiser ermittelt wird, macht ihn für Judith nicht vertrauenswürdiger und sie weiß bald gar nicht mehr, was sie von ihm halten soll. Doch der nächste Anschlag lässt nicht auf sich warten ...---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Anfang dieses facettenreichen Krimis fesselte mich sofort, sowohl die Differenzen zwischen der dunkelhäutigen Judith und Kaiser, als auch der interessante Fall mit dem total verbrannten Toten. Der Krimi-Plot ist vielschichtig aufgebaut, mehrere Perspektiven und Handlungen. Viele Details waren im ersten Moment nicht zu erkennen, auch wirken mehrere Abteilungen und Personen mit, daher war es schwierig für mich, den roten Faden zu finden. Oft musste ich zurückblättern, bis ich das ›aha‹-Erlebnis hatte. Dass die Kapitel nach Tag und Uhrzeit betitelt sind, machte das Ganze übersichtlich. Was am Anfang dem Roman Würze verlieh, verursachte bei mir von Kapitel zu Kapitel das Gefühl auf einem Vulkan zu sitzen. Das war jedoch nicht auf die laufenden Brandanschläge sowie zahlreichen Action- und Gewaltszenen zurückzuführen, vielmehr war es die katastrophal aggressive Stimmung unter den Ermittlern, die mich gravierend von der Haupthandlung ablenkte. Kaisers schräges pöbelhaftes Verhalten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und ich verstand nicht, warum es alle vom sonderbar hilflosen Chef (der Titel meiner Rezension ist ein Zitat von ihm) weg tolerierten. Kaiser war für mich von Anfang an ein unkalkulierbares Pulverfass, das dann letztendlich wirklich explodierte und er im Krankenhaus landete. Judith hat ebenfalls privat ein Päckchen (Deusch-Kongolesin, Mutter umgebracht, Beziehungsschwierigkeiten), das war mir stellenweise too much. Mir fehlte die positive Auflockerung, die den meisten Krimis den Charakter gibt. ---------------------------------------------------------------------------- Unrealistisch fand ich, dass die junge Mertin nach Kaisers Zusammenbruch als Leiterin eingesetzt wird, obwohl sie erst seit drei (!) Monaten in der Abteilung ist und zudem ein Manko hat: Sie kann schlecht schießen. Was auch in der Handlung vorkommt, als ein Attentäter direkt auf sie zuläuft und sie ›das ganze Magazin leer schießt‹ ohne ihm nennenswert zu schaden. -------------------------------------------------------------- Bemerkenswert fand ich, dass das Thema des Coltan-Abbaus im Kongo aufgegriffen wird, die grauenvollen Bedingungen für die Minenarbeiter und wer sich schlussendlich daran bereichert. ------------------------------------- Die Auflösung war dann zufriedenstellend und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist flüssig lesbar, die Dialoge sind in Umgangssprache gehalten und wirken daher natürlich. Thrillerfreunden kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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