Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.11.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-16918-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Psychologie - Biologische Psychologie, Note: 1,0, SRH Hochschule Riedlingen, Veranstaltung: Biologische Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit widmet sich der Fallstudie von Herrn Musterfrau, einem 54-jährigen Architekten mit progredienten Gedächtnisproblemen. Die klinische Präsentation, die sich durch isolierte Defizite im episodischen Gedächtnis auszeichnet, sowie der neuroradiologische Befund einer beginnenden frontotemporalen Atrophie, bilden den Ausgangspunkt für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den neuropsychologischen, neurobiologischen und therapeutischen Dimensionen der Erkrankung. Ziel ist es, den Fall umfassend zu analysieren und ein integratives Verständnis für das Krankheitsbild zu entwickeln. Die Arbeit gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte. Zunächst wird auf neuropsychologischer Ebene die Bedeutung des episodischen Gedächtnisses im Kontext der kognitiven Defizite von Herrn Musterfrau erörtert. Hierbei werden die neuroanatomischen Korrelate dieses Gedächtnissystems, insbesondere Strukturen des medialen Temporallappens, beleuchtet und ihre Relevanz für die beobachteten Alltagseinschränkungen herausgearbeitet. Aufbauend darauf werden in einem zweiten Schritt die potenziellen neurobiologischen Mechanismen der frontotemporalen Atrophie diskutiert. Im Fokus stehen pathophysiologische Prozesse wie synaptischer und neuronaler Verlust, die in direkten Zusammenhang mit den spezifischen Gedächtnisstörungen des Patienten gebracht werden. Diese Analyse verknüpft die bildgebenden Befunde mit der klinischen Symptomatik, um ein kohärentes pathomechanistisches Modell für den vorliegenden Fall zu skizzieren. Schließlich mündet die Analyse in die Erörterung therapeutischer Ansätze. Hierbei wird ein multimodales Gesamtkonzept verfolgt, das neben pharmakologischen Optionen auch kognitive Interventionen sowie psychosoziale und interdisziplinäre Maßnahmen integriert. Es wird untersucht, wie diese Behandlungsstrategien zur Symptomlinderung und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen können, welche als zentrale Zielgröße therapeutischen Handelns verstanden wird und Aspekte wie psychosoziale Anpassung und Handlungsfähigkeit im Alltag umfasst. Durch diese strukturierte Vorgehensweise soll am Beispiel der Fallstudie die Komplexität neurodegenerativer Erkrankungen verdeutlicht werden.
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