Dank ihrer mächtigen Griffon-Garde sind die Sabiner fast unbesiegbar. Aber nur fast, denn es gibt ein Geschöpf, das noch tödlicher ist als Griffons, und das sind Drachen. Einzig die Barbaren aus dem hohen Norden kennen das Geheimnis, wie man einen Drachen zähmt, und gegen ihre Armee von Drachenreitern haben selbst die Sabiner keine Chance. Deshalb soll Titus, der arrogante Sohn des Kaisers, die schöne Tochter des Barbarenkönigs heiraten. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse am Hof, und ausgerechnet Jai, ein Sklavenjunge aus der Steppe, kommt einem Komplott Titus' auf die Spur. Jai muss aus dem Palast fliehen. Als er dabei ein Drachenei findet, steht er vor der größten Entscheidung seines Lebens: Will er weiter davonlaufen oder nimmt er sein Schicksal an und wird zum größten Drachenreiter aller Zeiten? Ungekürzte Lesung mit Bernd Hölscher
21h 12min
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
12 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Absolut empfehlenswert
Doro aus Rösrath am 19.04.2025
Bewertungsnummer: 2470053
Bewertet: eBook (ePUB)
Eine spannende Geschichte, der Schreibstil ist flüssig und nachvollziehbar geschrieben. Die Spannungsbogen gut platziert, die Protagonisten ausführlich beschrieben.
Der Politische Hintergrund ist ausführlich erläutert, was besonders wichtig ist in der Geschichte, man sollte es nicht übersehen.
Wer Fantasy mag, sollte sich diesen Autor merken.
Von mir 5 wohlverdiente Sterne
Spannender Auftakt
Andrea Karminrot aus Berlin am 08.03.2025
Bewertungsnummer: 2432066
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein Drachenreiter zu sein, soweit hatte Jai nie zu hoffen gewagt. Jai, der Sohn eines besiegten Herrschers, der am Hof von Leonid dem alten Kaiser lebt, hofft im Grunde auf gar nichts. Der 18-Jährige ist Leonids Bediensteter, seine Geisel und erst wenn er 20 Jahre ist, darf er in seine Heimat, in die Steppe zurückkehren. Das ist nicht mehr lange hin, nur noch zwei Jahre. So lange schläft er in einer winzigen Kammer neben den üppigen Räumen des ehemaligen Kaisers, trägt dessen abgelegten Kleider auf. Jai betreut den alten Herrscher, liest ihm vor, zieht ihn an und ersetzt dem Alten die Augen. Aber Leonid hat noch immer einen scharfen Verstand.
Drachenreiter
Als der Enkel Leonids die Tochter eines (wilden) Königs heiraten soll, um die Bande der beiden Königshäuser zu festigen, kommt es zu einer unschönen Situation. Der alte Herrscher Leonid verhilft Jai zu fliehen. Während der Junge sich versteckt, findet er ein Drachenei. Immerhin könnte er es verkaufen und sich mit dem Geld zu seiner Familie durchschlagen. Doch dann geschieht es, dass sich der kleine Drache aus seinem Ei windet und mit Jai eine Seelenverbindung eingeht. Was dazu führt, dass Jai stärker, gesünder und ausdauernder wird. Aber auch die Empfindungen des kleinen Drachen wahrnimmt und eine große Liebe zwischen den beiden entsteht. Jai verbündet sich mit der Zofe, die mit der Königstochter an den Hof gekommen ist und nun selber auch der Flucht ist. Leonids Enkel will, dass niemand von diesem Volk überklebt und macht Jagd auf alle, die das Massaker mitbekommen haben ...
Spannende Jagd und ein bisschen Magie
Dieses Buch hat mich sofort überzeugt. Schon nach den ersten Seiten war ich in dieser Welt gefangen und habe den Roman verschlungen. Was mir nicht bewusst war, das Buch gehört zu einer Trilogie. Immer wieder habe ich darauf gewartet, dass Jai endlich auf seinem Drachen reiten kann. Doch erstens ist der kleine Drache viel zu früh geschlüpft und muss noch so einiges an Größe zulegen und zum anderen muss Jai erst seine eigene Magie aufbauen. Und das ist nicht so einfach. Aber der Junge scheint wie der kleine Drache ein Naturtalent zu sein. Nur ein kurzer Abschnitt in dem Roman hatte ein paar kleinere Längen. Aber kaum war ein Problem gelöst, steckten die Zofe und Jai schon wieder in Schwierigkeiten und mussten zusehen, dass sie überleben.
Also du siehst, ich bin total eingenommen von der Entwicklung des jungen Jai und seinem Drachen. Ich kann nicht genug bekommen und muss nun auf den Folgeband warten. Ich hoffe, das dauert nicht zu lange! Der Autor Taran Matharu, hat schon die Serie Die Dämonenakademie geschrieben. Diese Bücher habe ich noch nicht gelesen. Und doch reizen sie mich jetzt ebenfalls. Bernd Stäber hat den Roman übersetzt und ich denke, das hat er gut gemacht. Bernd Stäber schreibt selber Fantasieromane.
Wie auch immer, ich muss nun ungeduldig warten, wann das nächste Buch herauskommt, das steht noch nirgendwo.
Für so viel Aktion, Kampf und Freundschaft, gepaart mit ein wenig Magie. Ein absolutes "Muss" für jeden Fantasiefan!
Meinung aus der Buchhandlung
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
Eine ziemlich klassische Fantasygeschichte bietet Matharu hier auf, mit dem jungen Protagonisten Jai, der ein Drachenei findet, einem ruppigen Mentor und einer toughen Prinzessin auf der Flucht. Dazu passen auch die Nationen die sehr deutlich von historischen Völkern wie den Römern und den Wikingern inspiriert sind.
Ein durchaus vertrautes Setting also, das Matharu aber mit einer spannenden Geschichte neu verpackt. Als Leser wurde ich auch sehr gut eingeführt in diese neue Welt, in der bereits zu Beginn die Weichen für kommene Ereignisse stellt und die schnell eine Verbindung mit Jai entstehen lässt.
Das Magiesystem ist detailiert ausgearbeitet, wird in der Ausführung genau beschrieben und ist dabei auch erfrischend unverbraucht.
Auch wenn ich das Buch durchweg spannend fand, flacht das Tempo zur Mitte des Buches ab um im letzten Drittel nochmal Fahrt aufzunehmen. Manchmal wurden auch kleine Details, gerade in Jais Entwicklung außer Acht gelassen, zum Beispiel die Gefühle seiner Familie gegenüber, während seiner Flucht. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt wäre der Titel, der zwar rauschende Szenen in der Luft impliziert, sie aber nicht hält. Doch das dürfte sich im zweiten Teil ändern, denn das Ende verspricht einen gewaltigen Schritt für Jai und seinen Drachen in unbekannte Gefilde.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
Drachen und Drachenreiter sind vom Konzept her vielleicht nicht neu, aber diese Art der Seelenverbundenheit und dem daraus resultierenden Magiesystem fand ich ganz interessant gemacht (selbst wenn der Protagonist in diesem Teil noch nicht fliegt). Auch die Welt plus Politik mochte ich sehr gerne. Was dem Buch allerdings fehlt, ist das richtige Tempo. Es hat sich an einigen Stellen gezogen und es kam kaum Spannung auf. Leider gibt es auch nur eine Frauenfigur, die eine größere Rolle spielt, allerdings sehr untergeordnet, bis sie irgendwann einfach nur noch existiert. Meiner Meinung nach war es kein schlechtes Buch, aber auch nicht herausragend.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.