Ménage-à-trois. Das Liebeskonzept in Gottfrieds von Straßburg "Tristan" im Vergleich zu Ovids "Ars amatoria" und "Remedia amoris"
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- Deutsch ausgewählt
18,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
09.12.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17022-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Gottfried von Straßburg: "Tristan", Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit untersucht das Liebeskonzept in "Tristan" von Gottfried von Straßburg und analysiert dessen literarische, philosophische und traditionsgeschichtliche Grundlagen. Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie Gottfried Liebe nicht nur als individuelles Gefühl, sondern als komplexes anthropologisches, ethisches und poetologisches Prinzip gestaltet und welche Funktion dieses Konzept innerhalb der höfischen Literatur des Mittelalters einnimmt. Ausgehend von einer fundierten Einordnung des Tristan-Stoffs in die mittelalterliche Literatur- und Ideengeschichte beleuchtet die Arbeit zentrale Motive wie Leidenschaft, Leid, Erkenntnis und Grenzüberschreitung. Dabei wird aufgezeigt, inwiefern Gottfried von Straßburg bestehende Liebesdiskurse aufgreift, transformiert und radikal zuspitzt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Spannung zwischen gesellschaftlicher Norm, individueller Erfahrung und literarischer Inszenierung. Ein weiterer Schwerpunkt der Analyse liegt auf der intertextuellen Perspektive. Die Arbeit stellt Bezüge zu antiken und zeitgenössischen Liebeskonzepten her und arbeitet Parallelen sowie Abgrenzungen zu anderen literarischen Traditionen heraus. Dadurch wird deutlich, dass Gottfrieds Tristan nicht isoliert zu lesen ist, sondern als reflektierter Beitrag zu einem umfassenden kulturellen Diskurs über Liebe, Moral und menschliche Existenz. Die Arbeit richtet sich an Studierende und Forschende der Germanistik, Mediävistik und Literaturwissenschaft, die sich vertieft mit höfischer Epik, mittelalterlichen Liebeskonzepten und der poetologischen Innovationskraft Gottfried von Straßburgs auseinandersetzen möchten. Durch ihre systematische Argumentation und die enge Textanbindung bietet sie eine belastbare Grundlage für weiterführende wissenschaftliche Diskussionen.
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