Produktbild: Die Prinzessin von Arborio
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Die Prinzessin von Arborio Roman

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Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

14.07.2016

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,5 cm

Gewicht

394 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002759940

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Royalty
  • Enemies To Lovers

Erscheinungsdatum

14.07.2016

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,5 cm

Gewicht

394 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002759940

Herstelleradresse

Haymon
Erlerstr. 10/2|6020|Innsbruck|AT
office@haymonverlag.at

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  • sommerlese

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Für die große Liebe geht sie üebr Leichen

    Bettina Balàka ist wirklich eine begnadete Autorin. Ihr neuer Roman zeigt eine Frau auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück und führt den Leser in eine Welt der Liebe, Gefühle, Psychologie und letztendlich auch hinter Gitter. Dabei bedient sich die Autorin eines intelligenten Erzählstils, der scheinbar beiläufig beschreibt und in einem eher sachlich wirkenden Tonfall die Handlung begleitet. Die Geschichte nimmt im Verlauf an Brisanz zu und gipfelt in einzelnen spannenden Höhepunkten, die entsetzen, erheitern und überraschen. Gefesselt liest man dem Ende entgegen. Doch noch einmal von vorn: Gemeinsam mit dem Polizeipsychologen Arnold Körber geht man auf eine Art Ermittlungsreise und lernt die charmante Zorzi kennen. Ihr Wunsch nach einer harmonischen Beziehung erfüllt ihr Denken und sie fällt immer auf einen besonderen Typ Mann herein, groß, stark und dominant. Zorzis Gefühl von Himmelhochjauchzen geht einige Zeit lang gut, dann ordnet sie sich der großen Liebe wegen unter, erträgt die Demütigungen scheinbar klaglos und irgendwann beendet sie die Liaison auf ihre eigene Art und Weise. Dabei ist kein männermordender Vamp, eher eine intelligente kleine, verletzlich wirkende Frau, hinter deren hübscher Fassade eine kalte Seele steckt. Ihr ist die Liebe heilig und die Mittel zum Zweck ebenfalls. Ihre Denkart ist so detailliert beschrieben, dass man Verständnis für Zorzi aufbringt. So ergeht es auch Körber. Langsam aber sicher verfällt er ihr zunehmend und wie wir im Roman erfahren, nennt man das "Hybristophilie". Normalerweise befällt die Liebe zu Schwerverbrechern eher Frauen. Aber das Interessante ist in Körbers Fall, dass er auch noch Psychologe ist. "Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." - heißt es auf Seite 201 treffend. Es entwickelt sich eine Tragikomödie mit schwarzem Humor, die nebenbei eine Menge über Forensik von Meerleichen und Psychologie im Allgemeinen informiert und den Strafvollzug aus nächster Nähe betrachten lässt. Der Autorin ist ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der ein gelungener Mix aus Krimi und Liebesgeschichte ist, Einblicke in die Denkstrukturen einer Serienmörderin gibt und für wunderbare Lesestunden sorgt.

  • anonym

    aus Norddeutschland

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hybristophilie andersherum

    Der Roman erzählt von der Begegnung zwischen der mörderischen Restaurantchefin Elisabetta Zorzi (auch genannt die Prinzessin von Arborio nach einer Risottoreisart) und dem Kriminalpsychologen Arnold Körber. Dieser überführt sie der von ihr begangenen Morde an ihren drei Lebensgefährten, derer sie sich der Einfachheit halber entledigt hat, nachdem sie bei ihr in Ungnade gefallen sind, weil sie sie ihren Vorstellungen gemäß geformt oder von ihr gehasste sportliche Betätigungen verlangt haben oder mit ihr keine Familie gründen wollten. Auch Körber erliegt den Reizen der charmanten und gutaussehenden Zorzi und beginnt mit ihr im Gefängnis eine Liaison. Wird diese ein gutes Ende nehmen? Dieser neueste Roman (nach „Kassiopeia“ 2012 und „Unter Menschen“ 2014) der Wiener Schriftstellerin Bettina Balàka ist eine gelungene Mischung zwischen Liebesgeschichte und Kriminalroman und wird nicht nur Krimileser begeistern. Er zieht den Leser vor allem mit seiner Protagonistin in den Bann, die von großem psychologischem Interesse ist. Rasch wird die Neugier geweckt zu erfahren, was das für eine Frau ist - einerseits eine skrupellose Serienmörderin bzw. Schwarze Witwe, andererseits durchaus sympathisch daherkommend, was sogar so weit führt, dass ihre Taten folgerichtig und nachvollziehbar erscheinen. Während in der ersten Buchhälfte Zorzis Taten, ihre polizeiliche Überführung und Szenen aus der Gerichtsverhandlung im Vordergrund stehen, spielt die zweite Hälfte vorwiegend im Gefängnis. Hier wird anhand von Körber und Zorzi das interessante Phänomen der Hybristophilie dargestellt (will heißen: Außenstehende, zumeist Frauen, verlieben sich in einen inhaftierten Schwerverbrecher). Welchen Ausgang diese Beziehung nimmt, soll hier nicht verraten werden. Der Geschichte ist ein einfacher, sachlicher, zuweilen humorvoller und sehr detaillierter Schreibstil zu eigen, geschmückt mit so mancher typisch österreichischen Vokabel. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

  • Mia Bruckmann

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Achtung absolut tödlich!

    Meine Meinung: Für mich ist Elisabeth Zorzi eine „Bella Donna“. In der Homöopathie ist das die Bezeichnung für „Tollkirsche“. Elisabeth ist verführerisch. Körperlich höchst attraktiv und reizvoll. Sie hat ein einnehmendes Wesen. In Gesprächen ist sie charmant und interessant. Ihr Lächeln ist entwaffnend. Ihre charismatische Ausstrahlung ist betörend, aufregend, sexy. Sinnbildlich verkörpert für mich all dieses eine „vollkommene Kirsche“. Auch Zorzi ist eine Augenweide. Anregend, zum Anbeißen. Doch leider ist ihr Genuss nicht für jeden Mann bekömmlich. Je nach Intensität der Beziehung, ist Zorzi leider auch totbringend. Ich war von Anfang an von dieser Frau fasziniert. Immer wenn ich dachte, ich hätte ihr Denkschema erfasst, veränderte sie sich in ihren Handlungen. Ist sie dumm oder intelligent? Ist sie ungeziert oder heimtückisch? Ist sie naiv oder raffiniert? Ist sie anspruchslos oder eitel? Ebenso ging es mir mit der Geschichte. Es gibt im ersten Abschnitt, der zwar als solcher nicht gekennzeichnet ist, viele Szenenwechsel zwischen Zorzis Vergangenheit und ihrer Gerichtsverhandlung. Obwohl ich als Leserin weiß, dass sie eine Mörderin ist, war ich gespannt, wie es weiter geht. Anschließend folgen der Gefängnisaufenthalt und der Schluss. Ich kam immer wieder zum Punkt „und jetzt?“ und war überrascht, was daraufhin in der Handlung passierte. Die Geschichte wird nie langweilig, zäh oder unglaubwürdig. So schillernd Zorzi ist, genauso brillant ist die Handlung. Besonders gefällt mir der Schluss. Ich spürte regelrecht das Gefühl von Zufriedenheit. Es kommt so, wie es eigentlich nicht zu erwarten ist. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Meine Stimmung dabei schwang hin und her zwischen Mitgefühl und Unbarmherzigkeit. Fazit: Bettina Balàka hat ein tolles Buch geschrieben. Durch die Art der Schreibweise wird der Leser in die Handlung „eingewickelt“, verstrickt. „Zorzi“ hat es geschafft, auch mich in ihren Bann zu ziehen. Elisabeth ist eine dreifache Mörderin, dennoch fand ich sie bis zum Schluss äußerst sympathisch. Ach ja, nicht zu vergessen! Sie möchten wissen, was es mit dem Buchtitel auf sich hat? Dann gebe ich Ihnen gerne einen Tipp. Schlagen Sie in ihrem gekauften Buch Seite 90 auf. Dort gibt es die Antwort. Der Krimi erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

  • SteffiKa

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schwarze Witwe der anderen Art

    Inhalt (übernommen) Elisabetta Zorzi kann sich eigentlich nicht beklagen. Sie gilt als beliebt, charmant, gutaussehend, und mit ihrem Restaurant, der Cantinetta Zorzi, feiert sie große Erfolge. Nur mit den Männern läuft es nicht so, wie sie es sich vorstellt: Die Verehrer sind zwar zahlreich, doch irgendwann stellt sich jeder von ihnen als Enttäuschung heraus. Und weil Zorzi keine Lust auf Beziehungskrisen und komplizierte Trennungen hat, zieht sie es vor, ihren jeweiligen Partner radikal aus ihrem Leben zu entfernen: drei missglückte Beziehungen, drei tote Männer. Doch dann kommt der Kriminalpsychologe Arnold Körber Zorzi auf die Spur. Als Fachmann ist der fasziniert von Zorzis Verbrechen - und als Mann noch viel mehr von dieser außergewöhnlichen Frau. Nach vielen Vernehmungen muss er sich schließlich eingestehen: Er ist ihrem Reiz erlegen. Die Serienmörderin und der Profiler - ob diese Liaison ein gutes Ende nehmen kann? Charaktere Alles in allem kann man sagen, dass das Buch aus zwei Protagonisten besteht: Zorzi und Arnold Körber. Zorzi wiederum übernimmt den Löwenanteil der Geschichte. Sie wird ausführlich gezeichnet - selten eine solch höfliche, zierliche und intelligente Mörderin erlebt. Man kann sich sofort in sie hineinversetzen, versteht ihre "Argumentation", ihr Handeln. Ja man denkt schon fast, die Männer haben es nicht anders verdient. Auch Körber ist nicht so, wie man sich einen Profiler im eigentlichen Sinne vorstellt: Männlich, tätowiert, unkonventionell, mit lockeren Beziehungen. Schreibstil Bettina Balàka hat eine außergewöhnliche Sprache: mit viel Charme, Ironie und Witz schafft sie es, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Der Schreibstil spiegelt herrlich Zorzi als Person wider: höflich, intelligent und lässt daneben auch genügend Raum, um selber nachzudenken, zu reflektieren: Ist Zorzi krank? Oder plant sie ihre Taten mit vollem Bewusstsein? Hat ihre Kindheit etwas damit zu tun? Und wieso findet sie ausgerechnet Körber attraktiv? Spielt sie mit ihm? Fragen über Fragen, die am Schluss teilweise beantwortet wurden, teilweise nicht - was aber nicht wirklich schlimm war. So bleibt noch mehr Raum zum Nachdenken! Fazit Ein Buch, das man gelesen haben muss!

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schwarze Witwe

    Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich, begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, die drei Männer ermordet hat. Weil diese ihre Erwartungen nicht (mehr) erfüllt haben. Obwohl der Fall bereits abgeschlossen ist, übt diese Frau immer noch eine besondere Faszination auf den Kriminalpsychologen Arnold Köber aus, so dass er sich entschließt, ein Buch über sie zu schreiben. So erhält er Zugang zu ihr im Gefängnis. In einer sachlichen Tonlage, hinter der immer wieder ein verschmitztes Lächeln hervorblitzt, erzählt die Autorin Bettina Balàka die Geschichte der Elisabetta Zorzi und verknüpft dabei den Krimi um ihre Verflossenen mit ihren Liebesgeschichten. Zwangsläufig erliegt der Leser dabei der intrinsischen Überzeugungskraft, weshalb diese Männer sterben mussten. Denn Zorzis Motivation war ja immer ganz lauter: Eigentlich suchte sie den Vater für ihre noch zu entstehenden Kinder Emilia, Alexander und vielleicht auch Laura und Dominik. Da sie nun bereits die Dreißig überschritten hatte, merkte sie, wie ihre biologische Uhr zu ticken begann. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, einmal aus der der Protagonistin, zum anderen aus der des Kriminalpsychologen, der sich während seiner Recherchen in sie verliebt. Es ist äußerst vergnüglich zu lesen, wie es für beide nur eine mögliche Richtung gibt, die sie beständig verfolgen, wie sie diese Logik trotz eingebautem Denkfehler einfach weiterführen. Und auch das Ende ist das einzig mögliche, das es geben kann, es gehorcht ganz genau derselben Logik. Und ist trotzdem völlig überraschend. Ein interessanter Krimi, mit spitzer Feder geschrieben, der für manche Überraschung gut ist. 5 gelungene Sterne dafür!

Kundinnen und Kunden meinen

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