Produktbild: Agent Sonja
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Ben Macintyre

1. Agent Sonja

Agent Sonja Kommunistin, Mutter, Topspionin

Gesprochen von
111
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Henrike Tönnes

Spieldauer

14 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

28

Verlag

John von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Kathrin Bielfeldt + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783691281743

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Henrike Tönnes

Spieldauer

14 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

28

Verlag

John von RBmedia Verlag

Übersetzt von

  • Kathrin Bielfeldt
  • Jürgen Bürger

Sprache

Deutsch

EAN

9783691281743

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  • kunterbunt79

    aus Neunkirchen

    5/5

    09.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ergreifend

    Es ist sehr spannend und vor allen Dingen aufschlussreich geschrieben, so dass man in diese Geschichte über Agentin Sonja versinkt. Aber auch erfährt man, dass sie drei Kinder von drei Männern hatte, was mit ihrem Beruf nicht immer leicht war. So hatte sie ein wahrliches Agentennetzwerk und war in ihrem Leben an vielen Orten bis sie schlußendlich in der DDR ankam. Sie war als Agentin gemacht, da sie darin voll aufging und erst dann zu Hochformen auffuhr, als es brenzlig wurde. Sie hat den Fall der Mauer miterlebt und das Verschwinden der Sowjetunion von der Landkarte. Auch wenn ich mich bis dato mit dem Kommunismus nicht so tiefgründig beschäftigt habe und es somit ein Buch war, bei dem ich mal nicht so drüber lesen konnte, so war es sehr aufschlussreich und auch fesselnd geschrieben und seinen Horizont zu erweitern schadet eh niemals. Es war mal etwas anderes für mich und, naja unterhaltsam finde ich hier nicht so das passende Wort, aber ja im Grunde war es das aber. Meinerseits sehr zu empfehlen. Ein Buch, für das ich schon mehrere Abende gebraucht hatte, das aber eben auch fordernd war.

  • Bérénice

    aus Jona

    5/5

    30.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Biografie, welche sich wie einen Roman liest

    Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, hatte ich dumpf in Erinnerung, dass es sich um einen Jugendbuch handle. Irgendwann fand ich die ganze Handlung so interessant aber auch historisch sehr beladen und extrem gut dokumentiert, dass es im Konzept von Jugendbuch überhaupt keinen Platz hat. Ja, denn es handelt sich ja um eine Biografie. Und was für eine! Ben MacIntyre schafft es seine Leser so zu packen, dass sich das Buch wie einen tollen Roman liest. Es ist kaum zu glauben, was Ursula Kuczynski alles erlebt hat, wie sie sich voller Idealismus für den Kommunismus eingesetzt hat, was für Schicksalsschläge sie überlebt hat und dass sie dabei immer ihre Rolle als Mutter und Frau in den Blick behalten hat. Zwar ist sie hin und hergerissen, wenn sie mehrere Monate ihre Kinder verlässt und sie wünscht sich eine bessere Mutter gewesen zu sein… Der Autor setzt sich auch geschickt mit diesen internen Kämpfen. Diese Biografie ist absolut lesenswert und kann sie wärmstens empfehlen, denn mit oder ohne Kommunismus war Ursula Kuczynski sicher eine Frau, welche ihrer Zeit voraus war.

  • Bewertung

    aus Königswinter

    5/5

    05.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Aufstieg einer Topspionin

    Der englische Schriftsteller Ben Macintyre schreibt die wahre Geschichte der Ursula Kuczynski, einer Jüdin aus gutem Hause, die seit ihrer Jugend mit dem Kommunismus sympathisiert, später der kommunistischen Partei beitritt und tatkräftig mitwirkt. Sie verliebt sich in Rudolf Hamburger, einem aufsteigenden Architekten. Sie heiraten und ziehen nach Shanghai, um sich dort ein neues Leben aufzubauen, da es im auflebenden Nazideutschland für jüdische Familien immer gefährlicher wird. In Shanghai bewirtet sie heimlich die dortigen Kommunisten, denen sie ihr zu Hause als geheimem Treffpunkt anbietet. Über die Zeit lernt sie Richard Sorge, einen Topspion Russlands, kennen und lieben. Dieser wirbt sie für den russischen Geheimdienst an, der sie in Moskau zur Spionin ausbildet. Sie arbeitet in Shanghai, der Manschurei, muss von dort flüchten und soll nach Polen, von dort flüchtet sie weiter in die Schweiz, wo sie gegen das Nazideutschland Widerstandsgruppen aufbaut. Über Umwege gelangt sie nach England,wo sie weiter für Russland spioniert. Sie wird zur wichtigsten und bedeutendsten Spionin für Russland, da sie über den Wissenschaftler Klaus Fuchs Berichte und Dokumente über den Bau einer Atombombe erhält und diese nach Moskau weiter gibt. Der grosse Wettlauf zum Bau der Atombombe zwischen Amerika und Russland ist in vollem Gang. Es ist erstaunlich, wie unauffällig Ursula ihr Doppelleben führt , ohne jemals aufgedeckt zu werden. Ein Buch, welches jeder der historisch interessiert ist auf jeden Fall lesen sollte, ein Topbuch über eine Topspionin. TEILEN

  • bookloving

    5/5

    28.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselndes Portrait einer Top-Spionin

    Mit dem beeindruckenden Buch „Agent Sonja“ beweist der erfolgreiche britische Bestsellerautor und Spionageexperte Ben Macintyre erneut, dass er sein Handwerk versteht. Bereits nach dem kurzen Einstieg wird deutlich, dass wir es nicht mit einem nüchtern erzählten Sachbuch zu tun haben, sondern uns ein packender, temporeich erzählter Roman erwartet, der sich bisweilen wie ein fesselnder Agententhriller liest. Hierin widmet er sich der unglaublichen, aber wahren Biografie von Ursula Kuczynski (1907- 2000) - einer faszinierenden Frau und legendären Topagentin für den russischen Geheimdienst, die ein außergewöhnlich bewegtes Leben führte, während ihrer Agententätigkeit unter dem Codenamen „Sonja“ um die halbe Welt reiste und bei ihren Einsätzen teilweise extreme Risiken auf sich nahm sowie maßgeblichen Einfluß auf die Weltgeschichte während des 2. Weltkriegs und für den Kalten Krieg hatte. Ben Macintyre versteht es hervorragend seine aus verschiedenen Quellen akribisch recherchierten Fakten, Informationen und historischen Hintergründe zu einer äußerst spannenden und faszinierenden Geschichte zu verweben. Geschickt lässt er viele Originalzitate in seinen Text einfließen. Ergänzt wird das Ganze durch zwei in den Text eingeschobene Teile mit sehr interessanten Schwarz-Weiß-Fotografien von Ursula, ihrer Familie und ihren vielen Weggefährten aus dem umfangreichen Fotoarchiv der Familie, die das Erzählte veranschaulichen und die damalige Zeit zum Leben erwecken. Wie der Autor in seinem ausführlichen Nachwort erläutert, standen ihm Unmengen an Quellenmaterial aus verschiedenen Archiven wie MI5-Akten aus dem Britischen Nationalarchiv, Dokumente aus dem Deutschen Bundesarchiv sowie Staatssicherheitsakten aus dem Stasi-Archiv zur Sichtung zur Verfügung. Zudem konnte er für sein Buch auf viele Briefe, Bücher und Dokumentationen zurückgreifen, darunter auch Ursulas Romane, Sachbücher und ihre Memoiren „Sonjas Rapport“. Außerdem konnte er für sein beeindruckendes Werk auch auf tatkräftige Unterstützung von Ursulas beiden Söhnen zählen. Bereits die ersten Kapitel, in denen wir miterleben wie aus dem jungen energiegeladenen deutsch-jüdischen Mädchen Ursula, das der Kommunistischen Partei Deutschlands beitrat, mit ihrem Ehemann Rudi Hamburger nach Shanghai ging, dort Mutter wurde und schließlich vom berühmten sowjetischen Agent Richard Sorge Anfang der 1930er Jahre für den sowjetischen Geheimdienst rekrutiert wurde, klingen abenteuerlich und scheinen eher einem fesselnden Agententhriller entsprungen zu sein. Gekonnt gewährt Macintyre uns aufschlussreiche Einblicke in Sonjas Spionagetätigkeit in China, der Mandschurei, Polen, Schweiz und schließlich Großbritannien und erzählt über interessante Details aus ihrem Privatleben und nachhaltig prägenden Geschehnissen während ihres umtriebigen Doppellebens als unerschrockene, hocheffiziente sowjetische Geheimdienstoffizierin einerseits und fürsorgliche Mutter von drei Kindern und unauffällige Hausfrau andererseits. Dabei beleuchtet der Autor auch anschaulich die emotionalen Herausforderungen, die das unstete Leben, die äußerst gefährlichen Spionageoperationen und ihre Verantwortung als Mutter mit sich brachten. Eher durch unglaubliches Glück blieb sie von Stalins Säuberungsaktionen verschont und konnte sich mehr als einmal einer Enttarnung durch knappe Flucht entziehen. Fesselnd ist es auch, die Motivation für ihre Agententätigkeit und ihre unerschütterliche Liebe zum Kommunismus zu ergründen. Ganz nebenbei erfahren wir auch eine Menge faszinierender Details aus den interessanten Biografien ihrer Weggefährten wie Agnes Smedley oder Richard Sorge und ihrer Familie. FAZIT Facettenreiches Portrait einer außergewöhnlichen Frau und hochdekorierten sowjetischen Top-Spionin – sorgsam recherchiert, kenntnisreich aufgearbeitet und unglaublich spannend und temporeich erzählt!

  • Bewertung

    aus Altendorf

    5/5

    26.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und Lesenswert

    Ich habe nun auch geschafft, dieses Buch "Agent Sonja" zu lesen. Es ist eine sehr interessant geschriebene Biografie, die einen von der ersten Seite an fesselt. Der Autor erzählt das Leben von Ursula Kuczynski sehr spannend und interessant, sodass man das Buch nicht weglegen mag. Was er für mich hervorragend hinbekommen hat, ist das ich mir alle Figuren, die in Ursulas Leben eine Rolle spielten, bildlich sehr gut vorstellen konnte. Sein Erzählstil ist ruhig und sachlich und trotzdem schafft er es ihr Leben mitreißend zu erzählen. Ihre Geschichte ist äußerst faszinierend und ich hatte nicht erwartet das sie mir so gut gefallen würde. Die 400 Seiten lassen sich superschnell lesen. Ich kann es allen empfehlen, die gerne mal in Spionagegeschichten eintauchen möchten, und zudem Geduld mitbringen für ein konzentriertes Lesen. Denn das Buch ist großartig geschrieben, aber die Informationen darin muss man beim Lesen gut verarbeiten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (111)

  • Produktbild: Agent Sonja