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Wo das Schweigen wohnt

14

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Mentoren-Media-Verlag

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,4 cm

Gewicht

559 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9864123-3-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

Mentoren-Media-Verlag

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,4 cm

Gewicht

559 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9864123-3-3

Herstelleradresse

Mentoren-Media-Verlag Gmb
Königsberger Straße 16
55218 Ingelheim
DE

Email: Mail@Mentoren-Verlag.de

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  • Jenny_CLB

    aus BW

    5/5

    27.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Vergangenheit und Schweigen

    Wo das Schweigen wohnt erzählt die Geschichte von Alma, die nach dem Suizid ihrer Mutter in ihr Elternhaus zurückkehrt. Von dort aus entfaltet sich eine vielschichtige Familiengeschichte, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht und mehrere Generationen umfasst. Besonders eindrucksvoll ist, wie schonungslos das Leben der einzelnen Figuren dargestellt wird. Ohne Beschönigung werden die Härten, Entscheidungen und inneren Kämpfe sichtbar, die jede Generation auf ihre eigene Weise prägen. Dabei entsteht eine große emotionale Tiefe, die das Buch zu einer sehr bewegenden Geschichte macht. Anfangs wirkt die Fülle an Geschichten fast überwältigend, jede einzelne Figur hätte das Potenzial für ein eigenes Buch. Doch genau darin liegt eine der großen Stärken des Romans. Nach und nach greifen die einzelnen Erlebnisse ineinander und ergeben ein stimmiges, rundes Gesamtbild. Das Buch überzeugt vor allem durch seine thematische Tiefe. Es geht um Familie, um starke Frauen, um Entscheidungen und deren weitreichende Folgen. Gleichzeitig stellt es die leise, aber eindringliche Frage, wie gut wir andere Menschen, selbst die die uns am nächsten stehen, wirklich kennen können. Denn oft sehen wir nur das, was an der Oberfläche liegt, während die wahren inneren Kämpfe im Verborgenen bleiben. Wo das Schweigen wohnt ist ein nachdenklich stimmender Roman, der lange nachwirkt und dazu einlädt, über zwischenmenschliche Beziehungen und das Unsichtbare im Inneren eines Menschen nachzudenken.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman über Familie und Vergangenheit.

    Der Titel hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Das gesamt Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Es wirkt geheimnisvoll auf mich . Das Thema Schweifen ist der rote Faden in dieser Geschichte. Nach dem Selbstmord ihrer Mutter versucht Alma im Leben zurecht zu kommen.. Sie muss sich mit dem Nachlass ihrer Mutter auseinandersetzen und dann tritt ihr Bruder in Erscheinung, er fordert nicht nur seinen Teil ein, er spricht auch Dinge an, die Alma nicht bekannt vorkommen. Wovon spricht Bernd Überhaupt? Alma versucht tiefer in die Vergangenheit und damit auch der Wahrheit näher zu kommen. Sie möchte Bernd verstehen und sein Vertrauen gewinnen, doch was ist in dieser Familie alles passiert? Es werden ernste Themen wie Gewalt und Verlust behandelt, der Schreibstil ist eindrücklich und hat mir gut gefallen. Das Buch hat mich emotional sehr bewegt. Die Charaktere wurden sehr gut und facettenreich dargestellt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Jojo

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Moor und Erinnerung

    „Wo das Schweigen wohnt“ ist kein lautes Buch. Es beginnt leise, beinah tastend, und entfaltet gerade dadurch eine enorme emotionale Kraft. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass es hier nicht nur um den Suizid einer Mutter oder ein plötzlich auftauchendes Familiengeheimnis geht, sondern um etwas viel Tieferes: um die Narben des Krieges, um verdrängte Wahrheiten und um das, was zwischen Eltern und Kindern unausgesprochen weitergegeben wird. Almas Rückkehr in das elterliche Haus im Schwarzwald ist mehr als eine organisatorische Notwendigkeit. Sie ist eine Reise in eine Vergangenheit, zu der sie lange Distanz gehalten hat. Die Moorlandschaft wirkt dabei wie ein Spiegel der Geschichte: still, düster und voller verborgener Schichten. Als plötzlich ein Mann vor ihr steht und behauptet, ihr Bruder zu sein, gerät ihr ohnehin brüchiges Weltbild endgültig ins Wanken. Das Misstrauen zwischen den beiden ist spürbar, doch ebenso die vorsichtige Annäherung. Je tiefer Alma und der Fremde in die Lebensgeschichte ihrer Mutter eindringen, desto klarer wird, wie sehr die Nachkriegsgeneration von Schuld, Scham und Sprachlosigkeit geprägt war. Das Schweigen ist hier nicht nur ein Motiv, sondern beinahe eine eigene Figur: Es steht zwischen den Menschen, trennt sie und schützt sie zugleich vor einer schmerzhaften Wahrheit. Lea Söhners Sprache ist eindringlich und atmosphärisch dicht. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit gehen unter die Haut. Manche Szenen sind schwer auszuhalten, weil sie die emotionale Kälte und die traumatischen Erfahrungen so klar benennen. Gleichzeitig entsteht ein tiefes Verständnis für die Figuren, für ihre Härte, ihre Distanz und ihre inneren Kämpfe. Die Handlung entwickelt sich ruhig und behutsam, was der Geschichte Raum gibt. Raum für Zwischentöne, für Blicke und unausgesprochene Gedanken. Die Spannung entsteht weniger durch äußere Ereignisse als durch das allmähliche Freilegen einer verdrängten Familiengeschichte. „Wo das Schweigen wohnt“ ist ein intensiver und nachdenklich stimmender Roman über transgenerationale Traumata und die Frage, ob die Wahrheit Befreiung bedeutet oder neue Wunden aufreißt. Ein Buch, das lange nachhallt – wie Schritte im Moor, die noch zu hören sind, wenn man längst weitergegangen ist.

  • Nirvia

    aus Osterholz-Scharmbeck

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Still und tief berührend

    Wo das Schweigen wohnt ist ein ruhiges, aber sehr berührendes Buch. Schon am Anfang merkt man, dass es nicht nur um die äußere Handlung geht, sondern vor allem um die Gefühle der Figuren. Das Schweigen spielt dabei eine große Rolle – es steht für all das, was nicht gesagt wird oder nicht gesagt werden kann. Der Schreibstil ist einfühlsam und manchmal leicht poetisch. Er passt gut zur Stimmung des Buches und transportiert viele Gefühle. Besonders Margrets Geschichte hat mich sehr bewegt. Aber auch Bernd hat viel Schlimmes erlebt, und man erkennt immer wieder Parallelen zwischen den Generationen. Im Mittelpunkt stehen Alma und Bernd. Alma kämpft noch mit dem Suizid ihrer Mutter und versucht, den Nachlass zu regeln. Dann taucht plötzlich ein Bruder auf, von dem sie nichts wusste. Anfangs ist sie misstrauisch, doch nach und nach nähern sich die beiden an. In ihren Gesprächen öffnen sie sich langsam und entdecken, wie viel Schmerz und ungelöste Themen in ihrer Familiengeschichte stecken. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie traumatische Erfahrungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden können. Manche Szenen sind schwer auszuhalten, weil sie so deutlich zeigen, wie sehr Gewalt, emotionale Kälte und Schweigen ein Leben prägen können. Gleichzeitig versteht man immer besser, warum die Mutter so gehandelt hat und wie ihre eigene Kindheit sie beeinflusst hat. Die Handlung ist eher langsam, aber das passt gut. Dadurch bekommt die Geschichte Raum, um Gefühle und innere Entwicklungen zu zeigen. Viele Bilder bleiben lange im Kopf und regen zum Nachdenken an – auch über die eigene Familiengeschichte und darüber, wie viel unausgesprochen bleibt. Insgesamt ist es ein stilles, aber sehr starkes Buch, das zeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen und sich den eigenen Verletzungen zu stellen.

  • Bewertung

    aus Mittelhäusern

    5/5

    04.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Brilliant

    Ich las das neue Buch von Lea Söhner in drei Tagen. Ich liebe ihre brillante, präzise und nie langfädige Schreibart. Als Schweizerin in die Gräueltaten des zweiten Weltkriegs in Deutschland zu blicken öffnet den Blickwinkel und gibt tieferes Verständnis für unsere nördlichen Nachbarn. Der Roman wühlt tief und hängen bleibt trotz allem ein herzöffnendes Gefühl. Das Buch ist eine 100%ige Empfehlung von mir.

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Bewertungen (14)

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