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Martin Mosebach

1. Das Blutbuchenfest

Das Blutbuchenfest Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/3,4 cm

Gewicht

540 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

EAN

2710002794576

Beschreibung

Rezension

"Ein düsteres Szenario, mit Kühle und Meisterschaft geschildert." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 03.02.14
"Tragik und Komik, Krieg und Frieden, blutiger Ernst und eitle Frivolität hat Mosebach perfekt ausbalanciert. ... Mosebachs neuer Roman ist ein Geniestreich." Ijoma Mangold, Die Zeit, 30.01.14
"Ein wunderbares Figurenballett." Hajo Steinert, Tages-Anzeiger, 14.02.14
"Martin Mosebach ist im Moment auf dem Gipfel seiner Wirkung." Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton, 03.02.14
"Ein großartiger Roman." Jens Dirksen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14.02.14
"Mosebach knüpft an die besten Traditionen des deutschen Zeit- und Gesellschaftsromans an." Martin Halter, Saarbrücker Zeitung, 07.02.14
"Ein tragikomisches Gesellschaftspanorama, das durch die plastische Darstellung der Figuren überzeugt." Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 30.03.14
"Wie der Autor hier ganz beiläufig ein paar Zufälle zur böse rasselnden Schicksalskette zusammenschmiedet, das ist große Literatur." Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 30.03.14

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Sehr gut

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Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,1/13,8/3,4 cm

Gewicht

540 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

EAN

2710002794576

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    23.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist das typische Mosebach…

    Es ist das typische Mosebach Personal: Ein Kotzbrocken namens Rotzoff, ein Schöngeist namens Wereschnikow, ein ätherisches Wesen namens Winnie, diverse Damen aus der Frankfurter High Society und ein blasser, namenloser Ich-Erzähler. Nur die bosnische Putzfrau Ivana, tough und unbestechlich, fällt aus dem Rahmen. Sie putzt bei allen Protagonisten und ist somit die Klammer in diesem Roman, der zu Beginn der 1990er Jahre spielt und unaufhaltsam zu seinem Höhepunkt zusteuert, als parallel ein aus dem Ruder laufendes Fest und der Beginn des Krieges in Bosnien erzählt wird. Mosebach ist wie immer ein begnadeter Erzähler, der die verschiedenen Charaktere auf das genaueste analysiert. Dass er es liebt, altertümliche Fremdwörter einzubauen, sich nicht an die neue Rechtschreibung hält - die Gattinnen der Entrepreneure sitzen auf dem Sopha - er mittels Parenthesen immer wieder den Erzählfluss unterbricht, sei ihm verziehen. Kurzum man genießt diese kluge Buch, das sich wohltuend von der Betroffenheitsprosa zeitgenössischer Literat*innen abhebt.

  • Paul Deppen

    5/5

    06.08.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischer Putzfrauenroman

    Eine starke und eigenwillige Frau aus Bosnien muss ihren Lebensunterhalt als Putzfrau in verschiedensten Frankfurter Haushalten verdienen. Ihre Arbeitgeber sind die Nutznießer und Verlierer des Frankfurt-Klüngels. Es entsteht ein Reigen, denn alle haben irgendwie miteinander zu tun, gewollt oder ungewollt. Eine ironische Darstellung der Neunzigerjahre-Gesellschaft, die mit dem Bosnienkonflikt konfrontiert wird. Wenig Handlung, aber es kommt nie Langeweile auf beim Lesen, weil sprachlich grandios. Mosebach hat wunderbare Typen versammelt, die manchmal vorgeführt werden. Nur Ivana wird immer ohne Ironie und Spott sehr menschlich tiefgehend dargestellt. Für mich ein echtes Leservergnügen auf hohem Niveau.

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