«Einer besseren Stellung im Staate würdig machen …» Die rechtliche Gleichstellung der Schweizer Juden zwischen «bürgerlicher Verbesserung» und Emanzipation 1798–1879
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- Deutsch ausgewählt
58,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.06.2026
Verlag
ChronosSeitenzahl
632
Maße (L/B)
24/16 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-0340-1834-0
und Staatsbürger auf die Fahnen geschrieben hatte, brachten weder die Helvetische Republik von 1798 noch die Bundesstaatsgründung von 1848 die rechtliche Gleichstellung der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz. Es herrschte noch bis weit über die Mitte des 19. Jahrhunderts ein dichtes Geflecht von zivil-, handels- und niederlassungsrechtlicher Diskriminierung. Warum war das so? Diese Untersuchung analysiert die herrschenden Mechanismen von bürgerlicher In- und Exklusion. Sie beleuchtet die Rollen, die alte und neue antijüdische Stereotype in der Emanzipationsgeschichte spielten, zeigt die
Gestaltungsmöglichkeiten von christlichen und jüdischen Akteurinnen und Akteuren auf und beschreibt sowohl inländische wie auch ausländische Interessenkonstellationen, die den Weg zur jüdischen Gleichberechtigung prägten. Der Fokus liegt dabei auf der Bedeutung des damals dominierenden politischen Liberalismus und auf dessen Forderung an die jüdische Bevölkerung, sich vor der Gleichberechtigung in moralischer, kultureller und religiöser Hinsicht zu «verbessern», um sich des Schweizer Bürgerrechts «würdig» zu erweisen.
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