Die Eichstätter Residenz der Herzöge von Leuchtenberg
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19,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
05.12.2025
Herausgeber
Jörg Ebeling + weitereVerlag
Schiermeier, FranzSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
29,5/21,1/0,8 cm
Gewicht
684 g
Farbe
Kaffee / Seidengrau
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-948974-37-4
Die ehemalige fürstbischöfliche Residenz – heute Sitz der Landkreisverwaltung und des Landrats – war zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Residenz von Eugène und Auguste Amalie von Leuchtenberg in ihrem Fürstentum Eichstätt. Noch heute zeugen kostbare Pariser Tapeten von der Pracht und dem Raffinement der von Eugène de Beauharnais hier geschaffenen Einrichtung.
Als Herzog von Leuchtenberg züchtete der Adoptivsohn Napoleons und ehemalige Vizekönig von Italien im Hofgarten Ananas und richtete in der Sommerresidenz ein Naturalienkabinett ein, das seine Söhne und Nachfolger August und Maximilian zu weltweitem Ruhm führten. Die bayerischen Könige kamen in dieser Zeit -ebenso nach Eichstätt wie der schwedische Kronprinz Oscar, der hier seine spätere Frau und Königin kennenlernte.
Spiegelbild des bewegten Lebens der Herzöge von Leuchtenberg zwischen Frankreich, Italien und Bayern, wurde die Eichstätter Residenz zum Schauplatz der europäischen (Kunst-) Geschichte.
Die Publikation fasst die Ergebnisse eines Studientages zur Eichstätter Residenz vom April 2024 zusammen. Die ehemalige fürstbischöfliche Residenz besitzt noch heute eine Reihe historisch bedeutsamer Innenräume im klassizistischen Stil sowie ein einzigartiges, in Teilen bislang unbekanntes Ensemble von Tapeten aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Ziel des Studientages war die Neubewertung der Jahre von 1817 bis 1855, in denen das heutige Landratsamt den Herzögen von Leuchtenberg als Residenz diente, und ihre erstmalige Verortung in einem erweiterten europäischen Kontext.
Der Studientag fand aus Anlass des 200. Todesjahrs von Eugène de Beauharnais (1781−1824) statt, und wurde vom Freundeskreis Leuchtenberg e. V. und dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris organisiert.
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