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We are Feminists! Eine kurze Geschichte der Frauenrechte

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2019

Abbildungen

75 farbige Abbildungen

Illustriert von

Rebecca Strickson

Verlag

Prestel

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,3/16,9/2 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

We Are Feminist: An Infographic History of the Women’s Rights Movement

Sprache

Deutsch

EAN

2710002829247

Beschreibung

Rezension

»Schönster Überblick. 150 Jahre Feminismus: die wichtigsten Namen, Daten, Fakten.« ("Cosmopolitan")
»Chronologie der Schlüsselereignisse und Errungenschaften im Kampf um Frauenrechte. Ideal für große und kleine Neufeminist*innen!« ("Emotion")
»Eine infografische Geschichte des Kampfes um die Frauenrechte. Ein Buch fürs glückliche Blättern. (...)« ("Berliner Zeitung")
»Wir alle sollten Feministen sein, um noch mehr zu erreichen! Das Buch "We are Feminists!" ist eine kurze Geschichte der Frauenrechte.« ("the curvy magazin")
»Wer den Feminismus wie geprägt hat, wird anschaulich mit Illustrationen und Texten in diesem Buch erzählt.« ("Missy Magazine")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.11.2019

Abbildungen

75 farbige Abbildungen

Illustriert von

Rebecca Strickson

Verlag

Prestel

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,3/16,9/2 cm

Gewicht

349 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

We Are Feminist: An Infographic History of the Women’s Rights Movement

Sprache

Deutsch

EAN

2710002829247

Herstelleradresse

Prestel Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    04.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zukunft ist weiblich!

    Eine kurze Geschichte der Frauenrechte. Anfänglich habe ich mich doch sehr über den Untertitel gewundert. Eine kurze Geschichte…? Aber klar, so lange gibt es den aktiven Feminismus ja noch gar nicht. Als Leserin steigt man ab dem Jahr 1840 in die erste Welle des Feminismus ein. In die zweite Welle lesen wir uns ab dem Jahr 1960 ein und kurze Zeit später, ab dem Jahr 1990 gehen wir es endlich ganz offen als Frauen an. Überrascht war ich, dass unsere Errungenschaften doch so oft mit anderen weltweiten Ereignissen zusammentrafen oder sicherlich auch die Auslöser für die junge weibliche Revolution darstellten. Wir erkämpfen uns mühevoll das Wahlrecht, aber dürfen immer noch nicht rechtlich über unseren eigenen Körper verfügen. Erstreben uns Bildung und Verhütung aber sind immer noch im Blick eines Mannes das Heimchen am Herd. Es ist beeindruckend, was Frauen wie Elizabeth Cady Stanton und Susan B. Anthony für uns alle erreicht haben. Mutig wurde länderübergreifend für die Frauenrechte gekämpft. Ende 1904 schwappt die Suffragetten-Welle auch nach Deutschland über. Millicent Fawcett wird dafür 2018 mit einer Statue am Londoner Parliament Square geehrt. Aber was nun? Haben wir alles erreicht? Müssen wir um nichts mehr kämpfen? Doch! Wir müssen kämpfen, nach wie vor. Um Gleichberechtigung, gleiche Bezahlung und um die offene Ansprache im Kampf gegen sexuelle Gewalt und Diskriminierung. Doch es fällt uns dank unserer langjährigen Vorreiterinnen doch um einiges leichter. Wo wären wir heute ohne die mutigen Suffragetten und ohne Anita Hill? Mit We are Feminists mit einem Vorwort von Margarete Stokowksi schafft es Prestel, das sich die Leserin und auch Leser einen zeitlichen Überblick verschaffen. Wichtige Themen wie das Wahlrecht, das Recht auf Scheidung und dem Vergleich von Elternzeiten rund über die Welt zeigen auf, dass wir als Industrienation Deutschland doch im internationalen Ländervergleich oft weit zurückliegen. Ob Michelle Obama oder Pussy Riot, wir kämpfen weiter! Um das Schlusswort des Buches zu wiederholen: „Mit Mut, Entschlossenheit und Hoffnung ist die Zukunft weiblich!“.

  • SternchenBlau

    4/5

    07.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kompendium des Feminismus

    Eigentlich stehen wir alle immer auf den Schultern unserer Ahnen, nur, dass diejenigen, die sich für die Rechte von Frauen und Minderheiten eingesetzt haben, meist in den Geschichtsbüchern eher selten vorkommen. Das Buch „We are Feminists“ leistet nun einen wichtigen Beitrag, diese Lücke zu füllen – und was mich besonders bleibt, mit Frauen weltweit und vielen BIWoC. Wir brauchen diese Vorbilder, denn Frauen- und Minderheitenrechte sind auch in Deutschland immer wieder bedroht, dass zeigt u.a. die Strafverfolgung der Gynäkolog*innen nach Paragraph §219a, wenn im Internet informieren, dass sie Abtreibungen durchführen. Nachlassen dürfen wir daher im Kampf um einen intersektionaler Feminismus nicht. So zitiert das Buch die italienischer Politikerin Emma Bonino: „Rechte gelten nicht ‚ewig‘: Man muss sie pflegen und verteidigen.“ Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass Margarete Stokowski bereits vor Erscheinen des Buches geschrieben hat: „Und nee, ich kannte auch nicht alle, die drin vorkommen.“ Dann kam ich mir nicht ganz so unwissend vor, dass mir ganz viele der Frauen unbekannt waren, und ich bin froh, dass ich durch dieses tollen Prestel-Band viele kennenlernen durfte. Stokowski hat das Vorwort zu diesem peppigen Buch geschrieben. Prägnant und gewohnt kämpferisch fasst sie die Bedeutung eines solchen Buches zusammen: „Feminismus ist heute nicht deswegen aktuell, weil er dann und wann mal wiederkommt wie Schlaghosen, die mal in Mode sind und mal nicht, sondern, weil er eine weltweite Bewegung ist, die laut und stark ist und sich nicht mehr zum Schweigen bringen lässt.“ Das Buch selbst, also Text und Illustrationen, stammt von der Britin Rebecca Strickson. Außergewöhnlich finde ich, dass Strickson nicht auf dem Cover stehen wollte. Eine Begründung hierzu habe ich nicht gefunden, Margarete Stokowski kenne die Gründe laut einem Tweet auch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass Strickson so vielleicht den Fokus auf die porträtierten Frauen lenken wollte. Das Buch habe ich einfach schon optisch total gerne in die Hand genommen. Mit den Schwarz-Weiß-Porträtfotos, die von Strahlen umgeben sind und eine ganze Seite einnehmen, u, setzt Strickson die Feministinnen wirklich gekonnt in Szene. Hier sind die Frauen Popstars! Dazu gibt es Überblickstexte, die die vier Wellen des Feminismus vorstellen oder bestimmte Schwerpunkte des feministischen Kampfes. Dazu gibt es anschauliche Infografiken. Einen kleinen Makel hatte für mich das Layout: Bei den Datenseiten gibt es nur eine ganz kleine Überschrift neben der Seitenzahl unten, bspw. „Das Recht auf Bildung“. Vorher ging es aber laut Zwischenüberschrift noch um das Frauenwahlrecht. Da war ich bei den ersten zwei Sätzen immer etwas verwirrt. Aber das ist eine Kleinigkeit: Ansonsten ist es – wie eigentlich alle Prestel-Büchern – ein wunderschönes Buch. Die Stärke des Buches ist es, dass es einen breiten Überblick verschafft. Dies ist gleichzeitig auch seine Schwäche: Die Fakten sind mir etwas zu stakkatohaft und bei einigen Feministinnen fehlte mir der leidenschaftliche Funke in der Beschreibung. Zwangsläufig werden die Personen und Ereignisse immer nur angerissen, manchmal fehlte dann ein entscheidender Satz. Mich hätte beispielsweise brennend interessiert, wie es 1947 in Nigeria weiterging, als „10.000 Frauen demonstrierten und eine angemessene demokratische Vertretung als Gegenleistung für ihre Steuern forderten: Wurden die Aktivistinnen verhaftet? Oder hatte die Aktion überhaupt einen Effekt. Das hätte für mich noch super reingepasst, so muss ich mich an anderer Stelle schlau machen. Und unter intersektionalen Gesichtspunkten stört mich Alice Schwarzer etwas, weil die Äußerungen in den letzten Jahren für mich einiges ihres Vermächtnisses kaputt gemacht hat. (Aktuell gab es in der „Emma“ einen Text, der Transfrauen das Frausein absprechen sollte.) Aber ihre Bedeutung für den Feminismus ist ja trotz allem unbestritten. Fazit Tolles Kompendium des Feminismus, dessen Stärke des Überblicks auch eine kleine Schwäche ist. Wunderschön gestaltet, 4 von 5 Sternen und ich werde das Buch sicherlich noch einige Male verschenken.

  • Lia48

    4/5

    13.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Aufmachung; ideal als kompakter Einstieg

    „Dieses Buch belegt schlaglichtartig, was erreicht werden kann, wenn Frauen zusammenstehen, mit einer Stimme sprechen und sich weigern, Rückschritte zu akzeptieren. Aber Feminismus beginnt beim Individuum: Dieses Buch soll uns Frauen zeigen, dass Feminismus auch bei jeder Einzelnen von uns beginnt.“ In den letzten 150 Jahren hat sich in der Geschichte des Feminismus einiges getan, doch noch vieles ist machbar. Dieses Buch zeigt kurz und knapp die bisher wichtigsten Ereignisse und Errungenschaften in Sachen Frauenrechte auf. Dazu ist das Buch in die drei Wellen des Feminismus aufgeteilt, die 1840 beginnen und bis in die Gegenwart andauern. Jede Welle wird übersichtlich in einem Zeitstrahl angezeigt, auf dem die wichtigsten Ereignisse aufgeführt werden. Nach einer Einführung wird sie anschließend in den jeweiligen historischen Kontext eingebettet. Wegbereiterinnen & feministische Personen werden vorgestellt, Zitate werden aufgeführt, wichtige Ereignisse werden nochmals separat erläutert. Besonders gut haben mir die Auflistungen (mit kurzen Erklärungen) von feministischer Literatur gefallen, darauf werde ich bestimmt nochmals zurückgreifen! Auch die nach Jahreszahlen sortierten Beschreibungen von Frauen im Bildungswesen, Frauen in der Forschung, feministische Theorie, Künstlerinnen, Sportlerinnen sowie Frauen in den Sozialen Medien, habe ich als interessante Rubriken wahrgenommen. Des Weiteren gibt es neben Fotos mancher Personen, auch anschauliche Grafiken, die einzelne Länder miteinander vergleicht, z.B. beim Recht auf eigenen Besitz, bei der Einführung des Frauenwahlrechts, bei der Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, beim Recht auf Scheidung, bei demokratisch gewählten Spitzenpolitikerinnen, oder bei der Einführung der Elternzeit. Diese fand ich alle ziemlich spannend! Z.B. wusste ich vorher nicht, dass die Schweiz erst 1971 das Frauenwahlrecht eingeführt hat (im Vergleich: Deutschland 1918). In manchen Ländern wie Tunesien gibt es heute immer noch kein Recht auf eigenen Besitz, in Russland wurde das dagegen schon 1753 eingeführt. Von diesen Vergleichen hätte ich gerne noch einige mehr gehabt, vor allem auch mit Daten für Deutschland. FAZIT: Für einen kurzen, kompakten Überblick zur Geschichte der Frauenrechte, kann dieses Buch ein passender Einstieg sein. Ich hätte mir noch ein paar mehr Ländervergleiche mit verschiedenen Themen & Daten gewünscht, besonders im Vergleich mit Deutschland. Ansonsten war das ein guter Einstieg in die Thematik mit einem hübsch aufgemachten Buch. Von mir gibt es 4/5 Sterne!

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    27.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bunt, laut, schrill: Feminismus in neuem Gewand

    Die "kurze Geschichte der Frauenrechte" kommt sehr auffällig daher, bunt, schrill, wie dem Beatles-Film Yellow Submarine entsprungen. Der deutsche Untertitel hat gegenüber dem englischen Original etwas verloren: "An Infographic History of the Women´s Rights". Aber wenn man das schmale Bändchen durchblättert, wird die große Besonderheit der Darstellung ohnehin sofort klar: Hier wird der grafischen Darstellung ebenso viel Gewicht eingeräumt, wie dem Inhalt der Texte. Und dies ist definitiv die Stärke des Buches. Die Geschichte des Feminismus wird kurz und prägnant dargestellt. Die drei Wellen - meines Erachtens nicht der passendste Begriff, ich hätte Phasen bevorzugt - des Feminismus werden auf je einer Doppelseite in den historischen Kontext gesetzt. Wichtige Wegbereiterinnen, Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen werden angeführt, oft mit plakativen Zitaten. Zahlreiche Infografiken veranschaulichen politische Errungenschaften der Frauenbewegung, etwa die Einführung des Frauenwahlrechts, der Elternzeit oder das Recht auf Scheidung. Das alles ist optisch sehr ansprechend und kurzweilig präsentiert. Schade finde ich jedoch, dass sowohl Titel aus auch die Statements zu Beginn der Kapitel im englischen Original belassen wurden. Nicht jeder wird dies richtig verstehen oder korrekt übersetzen. Auch hätte ich Quellenangaben und Literaturhinweise schön gefunden, für alle, die sich weiter in ein Thema vertiefen wollen. Hierzu findet sich im Anhang lediglich eine Auflistung von Einrichtungen, die sich mit Feminismus beschäftigen (v.a. Archive und Bibliotheken). Mein letzter Kritikpunkt betrifft die jüngsten Strömungen des Feminismus. Diese sind leider sehr kurz, auf nur einer Seite abgehandelt. Hier fehlt mir die Erwähnung von Slut Walks, Pussy Riot und #metoo-Bewegung. Dennoch: Eine Leseempfehlung für alle, die sich dafür interessieren, wie (wir) Frauen dahin gekommen sind, wo wir heute stehen.

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