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Punk Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,8 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002845018

Beschreibung

Rezension

»Der Roman der Stunde« ("SWR Kultur - lesenswert")
»Ein wundervolles, verspieltes und unterhaltsames Buch, wie es in der deutschsprachigen Literatur selten gelingt.« ("Der Spiegel")
»Der beste (Roman) dieses Spätsommers« ("3sat - Kulturzeit")
»›Punk‹ (ist) der Roman, in dem Nickel sein extensives popkulturelles Wissen ausspielen und in ein Feuerwerk aus mit Witz vorgetragenen Referenzen verwandeln kann.« ("SR 2 KulturRadio „Literatur im Gespräch“")
»Es ist ein Plädoyer für Ecken und Kanten, für die Schönheit des Verrückten. In jedem Fall aber ist ›Punk‹ eine tiefe Verbeugung vor der Kraft der Musik.« ("WDR 3 - Lesestoff")
»Nickels Sprache ist überbordend expressiv, die Anspielungen sind fein kuratiert, Emphase und allerlei ernste wie unernste Scherze gestattet.(...) Es ist Empowerment für die Kunst.« ("Deutschlandfunk - Büchermarkt")
»›Punk‹ ist ein musikalisch-satirischer Lesespaß.« ("SWR Kultur - lesenswert")

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Zustand

Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,8 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002845018

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Ein wundervolles Buch über Subkulturen und Geisteshaltung

Bewertung am 11.12.2024

Bewertungsnummer: 2361647

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch nach meinem Geschmack - Eine vielschichtige Reflexion über Jugend, Rebellion und Identität. Der Roman spielt in den 1980er Jahren und folgt einem namenlosen Erzähler, der sich von der bürgerlichen Welt seiner Eltern abwendet und in der Punkkultur nach seiner eigenen Freiheit sucht. Nickel kombiniert humorvolle, teils melancholische Erzählpassagen mit philosophischen Reflexionen über die Bedeutung von Subkultur und Widerstand. Das Buch geht über eine nostalgische Rückschau hinaus und stellt die Frage, wie sich die Ideale des Punks im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei entfaltet sich eine kluge, sprachlich präzise Erzählung, die sowohl eine Auseinandersetzung mit der Punkbewegung als auch mit der Gegenwart darstellt. „Punk“ ist ein anspruchsvoller, provokanter Roman, der den Leser zum Nachdenken über Gesellschaft und Identität anregt – ohne in Klischees zu verfallen.

Ein wundervolles Buch über Subkulturen und Geisteshaltung

Bewertung am 11.12.2024
Bewertungsnummer: 2361647
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch nach meinem Geschmack - Eine vielschichtige Reflexion über Jugend, Rebellion und Identität. Der Roman spielt in den 1980er Jahren und folgt einem namenlosen Erzähler, der sich von der bürgerlichen Welt seiner Eltern abwendet und in der Punkkultur nach seiner eigenen Freiheit sucht. Nickel kombiniert humorvolle, teils melancholische Erzählpassagen mit philosophischen Reflexionen über die Bedeutung von Subkultur und Widerstand. Das Buch geht über eine nostalgische Rückschau hinaus und stellt die Frage, wie sich die Ideale des Punks im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei entfaltet sich eine kluge, sprachlich präzise Erzählung, die sowohl eine Auseinandersetzung mit der Punkbewegung als auch mit der Gegenwart darstellt. „Punk“ ist ein anspruchsvoller, provokanter Roman, der den Leser zum Nachdenken über Gesellschaft und Identität anregt – ohne in Klischees zu verfallen.

" I said yeah, oh Karen"

Bewertung am 16.01.2025

Bewertungsnummer: 2387606

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Nickels Dystopie wird alles beherrscht vom "weißen Lärm". Ein Geräusch, welches angelehnt ist an das Rauschen, das die Fernseher früher gemacht haben, wenn sie keinen Empfang mehr hatten und das Bild nur ein Geriesel aus schwarzen und weißen Punkten war. Dieses Geräusch beeinflusst die Gesellschaft, dadurch wurden auf kuriose Weise alle hitzigen Debatten beendet und sogar Hasskommentare komplett ausgelöscht. Allerdings auch die Meinungsfreiheit und die Musik. Musik ist als Kunstform sogar politisch untersagt. In dieser Diegese sucht Karen eigentlich zunächst nur ein WG-Zimmer und trifft dabei auch Ezra und Lambert. Die zwei verschrobenen Männer haben eine seltsam dekorierte Wohnung, mit abstrakten Notenschlüsseln, einer Möblierung die einem Flohmarkt gleicht, einem weißen Hasen, der sich von Esspapier und Salat ernährt und einem schalldichten abgetrennten Raum. Nach einer Reihe absurder Fragen erwacht in Karen der Wunsch dieses Zimmer unbedingt zu ergattern. Was sie nicht ahnt, ist, dass ihre zukünftigen Mitbewohner sie als Mitglied in ihrer Band haben möchten, die auf den Namen "Punk" hört. Die Mitbewohner bunkern allerhand Schallplatten, die sie aus politischen Gründen verstecken müssen. The Smiths, New Order, The Who, The Beatles The Go- Betweens, Belle&Sebastian ... Die Liste an Popbands ist gefühlt endlos, von bekannt bis "heute schon vergessen". Die Bandmitglieder stellen sogar ein Punkmanifest zusammen, welches Regeln beinhaltet wie: " Es gibt keinen Soundcheck", "Wer ein Instrument richtig spielt, ist selber Schuld" oder auch "Das Publikum hat keine Ahnung". Die Erzählweise ist ab einem gewissen Abschnitt durch und durch chaotisch, so ist auch für Leser*Innen, die nichts mit den Bands anfangen können, die hier nicht nur erwähnt, sondern auch analysiert und teilweise schon gepriesen werden, das gesamte Werk schwer zu verfolgen. Allerdings ist diese Erzählweise das genaue Gegenteil, der, wie immer wieder erwähnt wird, langweiligen und kunstlosen Welt. "Punk" ist ein Loblied auf die Musik und die Revolution und wird Leser*Innen, die sich für die Musik der 60-90 Jahre interessieren eine lesenswerte Lektüre darstellen. Wer ein durch und durch klares politisches Statement zur Dystopie erwartet, der wird enttäuscht werden. Das ist jedoch wahrscheinlich auch nicht das Ziel des Romans, der zwar Kritik übt, dabei die Musik jedoch immer als Instrument überstrapaziert.

" I said yeah, oh Karen"

Bewertung am 16.01.2025
Bewertungsnummer: 2387606
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Nickels Dystopie wird alles beherrscht vom "weißen Lärm". Ein Geräusch, welches angelehnt ist an das Rauschen, das die Fernseher früher gemacht haben, wenn sie keinen Empfang mehr hatten und das Bild nur ein Geriesel aus schwarzen und weißen Punkten war. Dieses Geräusch beeinflusst die Gesellschaft, dadurch wurden auf kuriose Weise alle hitzigen Debatten beendet und sogar Hasskommentare komplett ausgelöscht. Allerdings auch die Meinungsfreiheit und die Musik. Musik ist als Kunstform sogar politisch untersagt. In dieser Diegese sucht Karen eigentlich zunächst nur ein WG-Zimmer und trifft dabei auch Ezra und Lambert. Die zwei verschrobenen Männer haben eine seltsam dekorierte Wohnung, mit abstrakten Notenschlüsseln, einer Möblierung die einem Flohmarkt gleicht, einem weißen Hasen, der sich von Esspapier und Salat ernährt und einem schalldichten abgetrennten Raum. Nach einer Reihe absurder Fragen erwacht in Karen der Wunsch dieses Zimmer unbedingt zu ergattern. Was sie nicht ahnt, ist, dass ihre zukünftigen Mitbewohner sie als Mitglied in ihrer Band haben möchten, die auf den Namen "Punk" hört. Die Mitbewohner bunkern allerhand Schallplatten, die sie aus politischen Gründen verstecken müssen. The Smiths, New Order, The Who, The Beatles The Go- Betweens, Belle&Sebastian ... Die Liste an Popbands ist gefühlt endlos, von bekannt bis "heute schon vergessen". Die Bandmitglieder stellen sogar ein Punkmanifest zusammen, welches Regeln beinhaltet wie: " Es gibt keinen Soundcheck", "Wer ein Instrument richtig spielt, ist selber Schuld" oder auch "Das Publikum hat keine Ahnung". Die Erzählweise ist ab einem gewissen Abschnitt durch und durch chaotisch, so ist auch für Leser*Innen, die nichts mit den Bands anfangen können, die hier nicht nur erwähnt, sondern auch analysiert und teilweise schon gepriesen werden, das gesamte Werk schwer zu verfolgen. Allerdings ist diese Erzählweise das genaue Gegenteil, der, wie immer wieder erwähnt wird, langweiligen und kunstlosen Welt. "Punk" ist ein Loblied auf die Musik und die Revolution und wird Leser*Innen, die sich für die Musik der 60-90 Jahre interessieren eine lesenswerte Lektüre darstellen. Wer ein durch und durch klares politisches Statement zur Dystopie erwartet, der wird enttäuscht werden. Das ist jedoch wahrscheinlich auch nicht das Ziel des Romans, der zwar Kritik übt, dabei die Musik jedoch immer als Instrument überstrapaziert.

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Punk

von Eckhart Nickel

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M. Sperling

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4/5

Gelungen.

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ein sprachlich fein komponierter Roman, der mit subtiler Ironie und kluger Gesellschaftskritik aufwartet. Die Figuren sind eigenwillig, der Stil raffiniert – ein leises, aber nachhaltiges Leseerlebnis.
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Gelungen.

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Ein sprachlich fein komponierter Roman, der mit subtiler Ironie und kluger Gesellschaftskritik aufwartet. Die Figuren sind eigenwillig, der Stil raffiniert – ein leises, aber nachhaltiges Leseerlebnis.

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