Produktbild: Weshalb führen wir Krieg?
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Albert Einstein

1. Weshalb führen wir Krieg?

Weshalb führen wir Krieg? Ein inspirierender Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud | Mit einer Kurzeinschätzung von Franz-Stefan Gady - Militäranalyst

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Benjamin Brunken

Spieldauer

56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

7

Verlag

Avocado Hörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783911289290

Beschreibung

Rezension

»Der Briefwechsel zwischen Einstein und Freud aus dem Jahr 1932 offenbart mit schmerzlicher Klarheit, warum guter Wille und rationale Argumente allein nicht ausreichen, um Krieg zu verhindern. Freuds Erkenntnis über die destruktiven Triebe des Menschen und Einsteins Hoffnung auf vernünftige Institutionen zeigen beide die Grenzen pazifistischer Illusionen auf. Die Geschichte hat gelehrt: Weder rein ökonomische Kosten-Nutzen-Kalküle noch moralische Appelle konnten Hitler aufhalten. Heute wie damals bleibt glaubwürdige Abschreckung das wirksamste Mittel gegen Diktatoren und Autokraten, die Gewalt als Mittel der Politik verstehen. Dieser historische Dialog mahnt uns, die dunklen Realitäten menschlicher Natur zu akzeptieren und entsprechend entschlossen zu handeln.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Benjamin Brunken

Spieldauer

56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

7

Verlag

Avocado Hörbuch

Sprache

Deutsch

EAN

9783911289290

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.02.2026

    Hörbuch-Download

    Lesenswert

    „…Dieses Buch ist kein Rezept gegen den Krieg, aber es ist in Schlüssel zum besseren Verstehen seiner Ursachen. Es liefert keine einfachen Antworten, aber es formuliert die richtigen Fragen…“ Diese Zeilen stammen aus dem Vorwort des Buches. Dann folgen zwei Briefe. Der erste ist von Albert Einstein an Sigmund Freud, der zweite von Sigmund Freud an Albert Einstein. Beiden ist gemeinsam, dass sie Pazifisten sind. Während Einstein die Frage aus struktureller Sicht betrachtet, hinterfragt Freud die psychische Seite. Dabei geht Freud meist kurz auf Einsteins Ausführungen ein und ergänzt sie dann durch seinen Blick auf die Dinge. Das Buch verlangt ein konzentriertes Lesen. Günstig ist es, wenn man über politische und psychologische Begrifflichkeiten Bescheid weiß. Auf den Inhalt hier einzugehen, macht wenig Sinn, zumal das Buch damit schließt, dass die zehn Kernaussagen aus beiden Briefen kurz zusammengefasst werden. Das Büchlein hat mir sehr gut gefallen. Es regt zum Nachdenken und weiter Denken an. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, was der einzelne tun kann.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2026

    Hörbuch-Download

    Erschreckend zeitgemäß!

    Ein eindrucksvoller Einblick in die Gedanken von Einstein und Freud. Was mich sprachlos macht, ist, wie aktuell diese Gedanken heute noch sind – fast 100 Jahre später! Für mich ist dieses Buch ein wunderbarer Einstieg in diesen Themenkomplex und es ist sicher auch gut für den Schulunterricht geeignet.

  • Bewertung

    5/5

    14.01.2026

    Hörbuch-Download

    So aktuell wie früher!

    Sehr schön vorgetragen vom Sprecher, kann man wunderbar in die Gedanken von A. Einstein und S. Freud in Ihrem Briefwechsel "Warum Krieg?" eintauchen. Ich habe beim hören teilweise regelrecht Gänsehaut bekommen. Und das trotz (oder vielleicht auch gerade wegen?) der gehobenen Sprache. Ein absolutes must have der Allgemeinbildung. Wirklich Jede und Jeder sollten dieses Buch aus meiner Sicht gelesen oder gehört haben.

  • Bewertung

    aus Beucha

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Mensch kann nicht anders als Krieg zu führen, solange der Aggressionstrieb in ihm herrscht

    Der Briefwechsel zwischen Einstein und Freud hat mich nachdenklich gemacht. Zeigt es doch, das es Kriege schon immer gab. Solange der Mensch seinen Aggressionstrieb nicht beherrscht und in die Liebe kommt, Nächstenliebe zeigt und Solidarität mit den Armen übt, wird es keinen Frieden auf der Welt geben. Die Gier der Menschen nach Besitz, Bodenschätzen und Profit wird ihn nie zufriedenstellen. Der einfache Mensch ist einer Autorität (Staat) unterworfen, der die Macht ausübt, dem wird sich unterworfen. Das Bemühen Kriege zu verhindern, ist in den allermeisten Fällen misslungen. Wer Geld, Macht und Waffen hat, bestimmt was gespielt wird. So ist der 1. und 2. Weltkrieg entstanden. Vielleicht könnte ein umdenken in der Erziehung der Kinder helfen, in Zukunft Kriege zu verhindern. Dem Anderen zuhören, ihn akzeptieren und eine friedliche Lösung finden, das wäre ein Weg zum wahren Frieden. In diesem Briefwechsel wird aufgezeigt, wie die Menschen wirklich sind. Das Buchcover ist schlicht gestaltet in schwarz und weiß. So interpretiere ich die zwei Seiten der zwei Personen.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    In der Kürze liegt die Würze

    Für mich ist es kein Buch, das man „einfach so“ liest. Es ist eines, das nachwirkt. Eher ein stiller Denkanstoß als eine klare Antwort. Dieses Buch hat mich vor allem gedanklich sehr beschäftigt. Der Briefwechsel zwischen Einstein und Freud wirkt erstaunlich zeitlos. Und das, obwohl er aus einer anderen Epoche stammt. Die Fragen sind heute genauso aktuell. Besonders beeindruckt hat mich, wie beide versuchen, Krieg nicht nur politisch, sondern zutiefst menschlich zu verstehen. Er wird gedacht als Ergebnis von Angst, Macht, Trieb und gesellschaftlichen Strukturen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, nicht nur einen historischen Text zu lesen, sondern einen Dialog, der auch heute geführt werden müsste. Es gibt keine einfachen Lösungen, aber genau das macht das Buch so wertvoll. Es fordert dazu auf, selbst nachzudenken, eigene Haltungen zu hinterfragen und sich mit der Komplexität von Menschsein auseinanderzusetzen.

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