Produktbild: Mordsmäßig Münchnerisch 2
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Mordsmäßig Münchnerisch 2 20 Stadtgeheimnisse

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2019

Herausgeber

Ingrid Werner

Verlag

Hirschkäfer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/13/2,2 cm

Gewicht

237 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002892340

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2019

Herausgeber

Ingrid Werner

Verlag

Hirschkäfer Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/13/2,2 cm

Gewicht

237 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002892340

Herstelleradresse

Hirschkäfer Verlag
Palmstraße 15
80469 München
DE

Email: info@hirschkaefer-verlag.de

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Mordsmäßig gut - kriminalistisch wie kulinarisch!

Aischa aus Kissing am 13.03.2021

Bewertungsnummer: 1457942

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwanzig kleine Leckerbissen präsentiert Herausgeberin Ingrid Werner in dieser Anthologie mit Münchner Stadtteilkrimis. Nein, genaugenommen sind es vierzig kleine Häppchen, denn zu jeder Kurzgeschichte gibt es quasi als Nachtisch noch ein einfach nachzukochendes Rezept eines bayerischen Gerichts, das im jeweiligen Krimi erwähnt wird. Ob Fleischpflanzerl, Steckerlfisch, Hollerküchl oder Leberknödelsuppe - der geneigte Leser kann nach der Lektüre seinen heimischen Speiseplan um bayerische Klassiker erweitern. Die Kriminalgeschichten sind so unterschiedlich wie die AutorInnen. Es werden Morde aus Eifersucht oder aus Rache verübt, es wird geschossen, erdolcht und in Beton gegossen. Ein gemeinsamer Nenner - neben dem Tatort München - sind hingegen die überaus liebenswerten Protagonisten. Ob es das Handtaschen-Nannerl, eine "jahrelang unentdeckte Fachkraft für Wohnungseinbrüche" oder der untergetauchte "Graf Porno" ist, ein ehemaliger Produzent von Lederhosen-Sexfilmchen, irgendwie schaffen es die Autoren, dass ich für fast jeden der kleinen und auch größeren Verbrecher Sympathien entwickelte. Die Storys sind unterhaltsam, jedoch nicht oberflächlich. Gute Charakterstudien sind ebenso enthalten wie Sozialkritik. Anhand weniger Seiten wird nicht nur der Kriminalfall geschildert, sondern auch skizziert, wie es dazu kommen konnte. Auch die Ausstattung des Paperbacks lässt nichts zu wünschen übrig: In einem schematischen Stadtplan sind die Stadteile eingezeichnet, in denen die jeweiligen Tatorte liegen und als Anhang gibt es Kurzbiografien der Autoren und Autorinnen. Die abgerundeten Ecken machen das Buch zum perfekten Zeitvertreib für unterwegs, denn sie sind robust und stoßen sich praktisch nicht ab. Fazit: Kleine Geschichten, große Schreibkunst, gewürzt mit charmantem Lokalkolorit der wunderschönen Isarmetropole. Als Zugabe gibt es noch Rezepte bayerischer Schmankerl - mehr geht nicht!

Mordsmäßig gut - kriminalistisch wie kulinarisch!

Aischa aus Kissing am 13.03.2021
Bewertungsnummer: 1457942
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwanzig kleine Leckerbissen präsentiert Herausgeberin Ingrid Werner in dieser Anthologie mit Münchner Stadtteilkrimis. Nein, genaugenommen sind es vierzig kleine Häppchen, denn zu jeder Kurzgeschichte gibt es quasi als Nachtisch noch ein einfach nachzukochendes Rezept eines bayerischen Gerichts, das im jeweiligen Krimi erwähnt wird. Ob Fleischpflanzerl, Steckerlfisch, Hollerküchl oder Leberknödelsuppe - der geneigte Leser kann nach der Lektüre seinen heimischen Speiseplan um bayerische Klassiker erweitern. Die Kriminalgeschichten sind so unterschiedlich wie die AutorInnen. Es werden Morde aus Eifersucht oder aus Rache verübt, es wird geschossen, erdolcht und in Beton gegossen. Ein gemeinsamer Nenner - neben dem Tatort München - sind hingegen die überaus liebenswerten Protagonisten. Ob es das Handtaschen-Nannerl, eine "jahrelang unentdeckte Fachkraft für Wohnungseinbrüche" oder der untergetauchte "Graf Porno" ist, ein ehemaliger Produzent von Lederhosen-Sexfilmchen, irgendwie schaffen es die Autoren, dass ich für fast jeden der kleinen und auch größeren Verbrecher Sympathien entwickelte. Die Storys sind unterhaltsam, jedoch nicht oberflächlich. Gute Charakterstudien sind ebenso enthalten wie Sozialkritik. Anhand weniger Seiten wird nicht nur der Kriminalfall geschildert, sondern auch skizziert, wie es dazu kommen konnte. Auch die Ausstattung des Paperbacks lässt nichts zu wünschen übrig: In einem schematischen Stadtplan sind die Stadteile eingezeichnet, in denen die jeweiligen Tatorte liegen und als Anhang gibt es Kurzbiografien der Autoren und Autorinnen. Die abgerundeten Ecken machen das Buch zum perfekten Zeitvertreib für unterwegs, denn sie sind robust und stoßen sich praktisch nicht ab. Fazit: Kleine Geschichten, große Schreibkunst, gewürzt mit charmantem Lokalkolorit der wunderschönen Isarmetropole. Als Zugabe gibt es noch Rezepte bayerischer Schmankerl - mehr geht nicht!

mörderisch gute Hommage an München

Elke Seifried aus Gundelfingen am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1011421

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Krimiautorin Ingrid Werner, die mich schon mit einigen ihrer Krimis begeistert hat, hat sich hier erfolgreich an die Herausgabe eine Krimianthologie gewagt. Sie hat selbst dazu beigetragen, aber auch wirklich tolle Kurzstorys von 19 weiteren Schriftstellerkollegen und Kolleginnen versammelt, die einen direkt nach München versetzen, einem den Duft von traditioneller bayrischen Küche um die Nase wehen lassen und mörderisch gut unterhalten. Zwanzigmal geht es hier mehr oder weniger kriminell zu. Die allermeisten Storys haben mir wirklich sehr gut gefallen, mit nur zwei konnte ich etwas weniger anfangen, insgesamt eine tolle Ausbeute bei 20 verschiedenen Titeln. Zu meinen Highlights zählt sicher das spritzig, witzig erzählte „Vorruhestand“ von B.a. Robin. Ich konnte super viel schmunzeln und die Geschichte sprudelt nur so an originellen Wortschöpfungen, da wird Taschendiebstahl schon mal als Secondhandhandel mit Sachen zu einem Einstandspreis null verkauft und wenn das Geschäft nicht mehr so läuft, kann es heißen, „Seit Wochen führt mein rückläufiger Umsatz zu einer Gesundschrumpfung meines Anlagevermögens in Hüftgold.“ Die Autorin muss ich auf jeden Fall auf dem Radar behalten. Grandios fand ich auch „Die Venus vom Nockherberg“ von Manuela Obermeier, die ich bisher auch verpasst habe, nicht nur, aber allein schon wegen der regional typischen Schimpfwörter wie „mopsgedackelter Spitz“, „aufgedackelte Zugraste“ oder auch „aufgstellten Mausdreck“. Die Vielfalt ist groß, man darf als Leser ganz viel schmunzeln, darf mit auf verzwickte Ermittlungen gehen. Einmal geht es dabei sogar in eine völlig neue technische Welt. Hier hat mir der Kommentar "Schöne neue Welt. Ich kanns kaum erwarten, bis ich morgens um sieben mit der Zahnpastatube reden kann!", besonders gut gefallen. Einige Geschichten sind dabei, die mich nachdenklich und auch ein bisschen traurig zurück gelassen haben. Manche haben mich regelrecht verblüfft, indem sie auf nur wenigen Seiten unheimlich viel Krimifeeling und Emotionen geschafft haben und bei manchen ging es auch richtig eklig zu, Gänsehautfaktor inbegriffen. Dies ist nicht meine erste Krimianthologie, die sich auch kulinarisch in eine bestimmte Region begibt. Ich komme nicht direkt aus München, wohne aber in der Nähe und habe mich riesig darüber gefreut so viele Schauplätze beim Lesen wiederzuerkennen. Spaziergänge mit Taschendieben in der Fußgängerzone, vorbei am Glockenspiel am Marienplatz hin zum Platzl, ein Mord am Friedensengel, die Wiesn als Ort für Finanzsünder und erbsenzählende Fahnder, Schwabing und Kunstraub oder der für München so typische Biergarten, als Treffpunkt fürs erste und letzte Internetdate, versetzen den Leser mitten in die Stadt. Man bekommt Geheimtipps, so ist z.B. eine Fahrt mit der Tram 19 eine recht günstige Stadtrundfahrt. Lokale werden mit ihren Spezialitäten genannt. So weiß ich jetzt z.B., dass es bei Schubecks keine Schweinshaxe gibt, dafür aber in diversen anderen Wirtshäusern, aufgeschlüsselt nach bester Soße, besten Ködeln und Knusprigkeit. Interessant fand ich auch über unterirdische Flüsse im Glockenbachviertel zu erfahren, die ich bisher noch nicht kannte. Toll ist, dass auch an legendäre, lokale Persönlichkeiten wie Karl Valentin oder Ferdel Weiß gedacht wird. Allen Krimis ist gemein, dass im Verlauf ein typisch bayrisches Gericht entweder verzehrt oder zumindest erwähnt wird. Genau dieses findet man unmittelbar im Anschluss dann als Rezept, sodass man sofort den Kochlöffel schwingen kann. Deftige Hausmannskost, wie Schweinshaxe, Traditionelles wie Saures Lüngerl, oder typisch für den Biergarten Steckelfisch und Obazta sind hier ebenso vertreten, wie auch ein Rezept für den süßen Senf, der bei einer Weißwurst, die man zuzeln muss, nicht fehlen darf. Auch die eher „Süßen“ kommen mit Topfenstrudel, Auszogne, Reiberdatschi und Hollerkücherl sicher auf ihre Kosten. Dradiwixpfeiferl dürfen natürlich allein schon wegen dem originellen Namen nicht fehlen. Und mit Schinkennudeln ist sogar an Kochanfänger gedacht. Folgende Autoren sind mit ihren Kurzgeschichten beteiligt: Martin Arz, Joachim Biedermann, Bettina Brömme, Angela Esser, Werner Gerl, Lisa Graf-Riemann, Ursula Hahnenberg, Thomas Kastura, Iris Leister, Beatrix Mannel, Nicole Neubauer, Ottmar Neuburger, Manuela Obermeier, Ricarda Oertel, Regina Ramstetter, Heidi Rehn, B.a. Robin, Ingeborg Struckmeyer, Ingrid Werner und Moses Wolff. Einige Autoren waren mir bereits vorab bekannt. Einige kannte ich bisher noch nicht, werde mir ihren Namen aber ganz sicher merken und nach weiteren Titeln Ausschau halten, weil mich ihr Schreibstil begeistert hat. Ein toller Nebeneffekt solcher Anthologien, meine ich. Alles in allem hat mir „Mordsmäßig Münchnerisch“ wirklich sehr gut gefallen, weshalb es auch noch 5 Sterne verdient.

mörderisch gute Hommage an München

Elke Seifried aus Gundelfingen am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1011421
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Krimiautorin Ingrid Werner, die mich schon mit einigen ihrer Krimis begeistert hat, hat sich hier erfolgreich an die Herausgabe eine Krimianthologie gewagt. Sie hat selbst dazu beigetragen, aber auch wirklich tolle Kurzstorys von 19 weiteren Schriftstellerkollegen und Kolleginnen versammelt, die einen direkt nach München versetzen, einem den Duft von traditioneller bayrischen Küche um die Nase wehen lassen und mörderisch gut unterhalten. Zwanzigmal geht es hier mehr oder weniger kriminell zu. Die allermeisten Storys haben mir wirklich sehr gut gefallen, mit nur zwei konnte ich etwas weniger anfangen, insgesamt eine tolle Ausbeute bei 20 verschiedenen Titeln. Zu meinen Highlights zählt sicher das spritzig, witzig erzählte „Vorruhestand“ von B.a. Robin. Ich konnte super viel schmunzeln und die Geschichte sprudelt nur so an originellen Wortschöpfungen, da wird Taschendiebstahl schon mal als Secondhandhandel mit Sachen zu einem Einstandspreis null verkauft und wenn das Geschäft nicht mehr so läuft, kann es heißen, „Seit Wochen führt mein rückläufiger Umsatz zu einer Gesundschrumpfung meines Anlagevermögens in Hüftgold.“ Die Autorin muss ich auf jeden Fall auf dem Radar behalten. Grandios fand ich auch „Die Venus vom Nockherberg“ von Manuela Obermeier, die ich bisher auch verpasst habe, nicht nur, aber allein schon wegen der regional typischen Schimpfwörter wie „mopsgedackelter Spitz“, „aufgedackelte Zugraste“ oder auch „aufgstellten Mausdreck“. Die Vielfalt ist groß, man darf als Leser ganz viel schmunzeln, darf mit auf verzwickte Ermittlungen gehen. Einmal geht es dabei sogar in eine völlig neue technische Welt. Hier hat mir der Kommentar "Schöne neue Welt. Ich kanns kaum erwarten, bis ich morgens um sieben mit der Zahnpastatube reden kann!", besonders gut gefallen. Einige Geschichten sind dabei, die mich nachdenklich und auch ein bisschen traurig zurück gelassen haben. Manche haben mich regelrecht verblüfft, indem sie auf nur wenigen Seiten unheimlich viel Krimifeeling und Emotionen geschafft haben und bei manchen ging es auch richtig eklig zu, Gänsehautfaktor inbegriffen. Dies ist nicht meine erste Krimianthologie, die sich auch kulinarisch in eine bestimmte Region begibt. Ich komme nicht direkt aus München, wohne aber in der Nähe und habe mich riesig darüber gefreut so viele Schauplätze beim Lesen wiederzuerkennen. Spaziergänge mit Taschendieben in der Fußgängerzone, vorbei am Glockenspiel am Marienplatz hin zum Platzl, ein Mord am Friedensengel, die Wiesn als Ort für Finanzsünder und erbsenzählende Fahnder, Schwabing und Kunstraub oder der für München so typische Biergarten, als Treffpunkt fürs erste und letzte Internetdate, versetzen den Leser mitten in die Stadt. Man bekommt Geheimtipps, so ist z.B. eine Fahrt mit der Tram 19 eine recht günstige Stadtrundfahrt. Lokale werden mit ihren Spezialitäten genannt. So weiß ich jetzt z.B., dass es bei Schubecks keine Schweinshaxe gibt, dafür aber in diversen anderen Wirtshäusern, aufgeschlüsselt nach bester Soße, besten Ködeln und Knusprigkeit. Interessant fand ich auch über unterirdische Flüsse im Glockenbachviertel zu erfahren, die ich bisher noch nicht kannte. Toll ist, dass auch an legendäre, lokale Persönlichkeiten wie Karl Valentin oder Ferdel Weiß gedacht wird. Allen Krimis ist gemein, dass im Verlauf ein typisch bayrisches Gericht entweder verzehrt oder zumindest erwähnt wird. Genau dieses findet man unmittelbar im Anschluss dann als Rezept, sodass man sofort den Kochlöffel schwingen kann. Deftige Hausmannskost, wie Schweinshaxe, Traditionelles wie Saures Lüngerl, oder typisch für den Biergarten Steckelfisch und Obazta sind hier ebenso vertreten, wie auch ein Rezept für den süßen Senf, der bei einer Weißwurst, die man zuzeln muss, nicht fehlen darf. Auch die eher „Süßen“ kommen mit Topfenstrudel, Auszogne, Reiberdatschi und Hollerkücherl sicher auf ihre Kosten. Dradiwixpfeiferl dürfen natürlich allein schon wegen dem originellen Namen nicht fehlen. Und mit Schinkennudeln ist sogar an Kochanfänger gedacht. Folgende Autoren sind mit ihren Kurzgeschichten beteiligt: Martin Arz, Joachim Biedermann, Bettina Brömme, Angela Esser, Werner Gerl, Lisa Graf-Riemann, Ursula Hahnenberg, Thomas Kastura, Iris Leister, Beatrix Mannel, Nicole Neubauer, Ottmar Neuburger, Manuela Obermeier, Ricarda Oertel, Regina Ramstetter, Heidi Rehn, B.a. Robin, Ingeborg Struckmeyer, Ingrid Werner und Moses Wolff. Einige Autoren waren mir bereits vorab bekannt. Einige kannte ich bisher noch nicht, werde mir ihren Namen aber ganz sicher merken und nach weiteren Titeln Ausschau halten, weil mich ihr Schreibstil begeistert hat. Ein toller Nebeneffekt solcher Anthologien, meine ich. Alles in allem hat mir „Mordsmäßig Münchnerisch“ wirklich sehr gut gefallen, weshalb es auch noch 5 Sterne verdient.

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