Produktbild: Gegen die Gleichgültigkeit
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Gegen die Gleichgültigkeit Essay

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2024

Verlag

Schiler & Mücke

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/1,5 cm

Gewicht

168 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002939083

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2024

Verlag

Schiler & Mücke

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/1,5 cm

Gewicht

168 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710002939083

Herstelleradresse

Schiler & Mücke GbR
Hechinger Straße 3
72072 Tübingen
DE

Email: info@schiler.de

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Ein kurzer Essay, den man gelesen haben sollte

Bewertung am 17.08.2022

Bewertungsnummer: 1768948

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rafik Schami ist für seine Romane und Kinderbücher bekannt und doch ist auch dieser Essay zum Thema "Die Gleichgültigkeit der Menschen" sehr lesenswert. In nur 96 Seiten schafft es Schami, den Leser zu erreichen. Er spricht die Dinge an, die in der Gesellschaft nicht richtig scheinen. Von einfachen Dingen wie kleine Meinungsverschiedenheiten bis hin zum schleichenden Rassismus. Er versucht die Menschen aufmerksam zu machen und dazu anzuhalten nicht immer wegzusehen. Mich hat dieser Essay sehr zum Nachdenken und auch zum Überdenken mancher Dinge gebracht.

Ein kurzer Essay, den man gelesen haben sollte

Bewertung am 17.08.2022
Bewertungsnummer: 1768948
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rafik Schami ist für seine Romane und Kinderbücher bekannt und doch ist auch dieser Essay zum Thema "Die Gleichgültigkeit der Menschen" sehr lesenswert. In nur 96 Seiten schafft es Schami, den Leser zu erreichen. Er spricht die Dinge an, die in der Gesellschaft nicht richtig scheinen. Von einfachen Dingen wie kleine Meinungsverschiedenheiten bis hin zum schleichenden Rassismus. Er versucht die Menschen aufmerksam zu machen und dazu anzuhalten nicht immer wegzusehen. Mich hat dieser Essay sehr zum Nachdenken und auch zum Überdenken mancher Dinge gebracht.

enttäuschend

Bewertung am 25.02.2024

Bewertungsnummer: 2139761

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Essay wegen des bekannten m.M. nach zutreffenden Zitats („Keine Gruppe hat so viel Einfluss wie die Gleichgültigen.“) gelesen. Zu meiner Enttäuschung handelt das Buch aber gar nicht von der großen Massen der scheinbar harmlosen Gleichgültigen, denen wir täglich auf der Arbeit und im Sportverein begegnen. Der Autor rechnet in seinem Werk vielmehr mit etlichen Persönlichkeiten, insb. aus dem Bereich der Publizistik, ab, die sich in irgendeiner Weise diskriminierend gegenüber Minderheiten geäußert haben. Viele dieser Personen waren mir unbekannt und ich habe sie mangels Einordnung durch den Autor auch nicht kennen gelernt. Diese Abrechnung folgt keinem roten Faden und lässt eine analytische Tiefe vermissen. So stand für mich nach knapp 100 Seiten kaum ein Erkenntnisgewinn. Hinzu kommt, dass mich die Erzählweise zunehmend genervt und sogar geärgert hat. Der Autor formuliert ähnlich polemisch und polarisierend wie die von ihm zu Recht kritisierten Gegner von Demokratie und Menschenwürde. So behauptet er sinngemäß, dass der „alte, weiße Mann“ seine unerfüllten erotischen Träume projiziere, wenn er „arabischen“ Männern Geilheit unterstelle. Der Autor begegnet also einer Unterstellung mit einer Unterstellung. Hinzu kommt, dass der Autor die Vorstellung vermittelt, dass der Umgang mit Flüchtlingswellen eigentlich keine Schwierigkeit darstelle, sondern es den europäischen Politikern lediglich am Willen fehle. Das wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Der Autor kritisiert zu Recht die oftmals überhebliche Haltung des „Westens“ gegenüber der „arabischen Welt“, legt dabei aber eine ähnliche arrogante Haltung an den Tag. Ich bezweifle, dass das Werk dazu geeignet ist, die Gleichgültigen wach zu rütteln, weil diese sich gar nicht erst in der Zielgruppe der Links-Intellektuellen befinden dürften. Aber wozu dient das Werk dann?

enttäuschend

Bewertung am 25.02.2024
Bewertungsnummer: 2139761
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe das Essay wegen des bekannten m.M. nach zutreffenden Zitats („Keine Gruppe hat so viel Einfluss wie die Gleichgültigen.“) gelesen. Zu meiner Enttäuschung handelt das Buch aber gar nicht von der großen Massen der scheinbar harmlosen Gleichgültigen, denen wir täglich auf der Arbeit und im Sportverein begegnen. Der Autor rechnet in seinem Werk vielmehr mit etlichen Persönlichkeiten, insb. aus dem Bereich der Publizistik, ab, die sich in irgendeiner Weise diskriminierend gegenüber Minderheiten geäußert haben. Viele dieser Personen waren mir unbekannt und ich habe sie mangels Einordnung durch den Autor auch nicht kennen gelernt. Diese Abrechnung folgt keinem roten Faden und lässt eine analytische Tiefe vermissen. So stand für mich nach knapp 100 Seiten kaum ein Erkenntnisgewinn. Hinzu kommt, dass mich die Erzählweise zunehmend genervt und sogar geärgert hat. Der Autor formuliert ähnlich polemisch und polarisierend wie die von ihm zu Recht kritisierten Gegner von Demokratie und Menschenwürde. So behauptet er sinngemäß, dass der „alte, weiße Mann“ seine unerfüllten erotischen Träume projiziere, wenn er „arabischen“ Männern Geilheit unterstelle. Der Autor begegnet also einer Unterstellung mit einer Unterstellung. Hinzu kommt, dass der Autor die Vorstellung vermittelt, dass der Umgang mit Flüchtlingswellen eigentlich keine Schwierigkeit darstelle, sondern es den europäischen Politikern lediglich am Willen fehle. Das wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Der Autor kritisiert zu Recht die oftmals überhebliche Haltung des „Westens“ gegenüber der „arabischen Welt“, legt dabei aber eine ähnliche arrogante Haltung an den Tag. Ich bezweifle, dass das Werk dazu geeignet ist, die Gleichgültigen wach zu rütteln, weil diese sich gar nicht erst in der Zielgruppe der Links-Intellektuellen befinden dürften. Aber wozu dient das Werk dann?

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von Rafik Schami

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