Produktbild: Dunkelzeit
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Dunkelzeit Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Herausgeber

Steffen Jacobs + weitere

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,3 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Bernstein

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Deer Season

Übersetzt von

Cornelius Hartz + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002952426

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2025

Herausgeber

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3,3 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Bernstein

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Deer Season

Übersetzt von

  • Cornelius Hartz
  • Stefanie Kremer

Sprache

Deutsch

EAN

2710002952426

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nebraska -Trumpland?

    Das erste Wochenende der Hirschsaison – Titel des englischen Originals „Deer Season“ - in Gunthrum, Nebraska, 1985 und Alma Costagans geistig behinderter Landarbeiter Hal Bullard ist mit seinen Freunden Larry und Sam - laut Alma zwei nichtsnutzige Kerle - auf die Jagd gegangen. Doch Hal fährt frühzeitig zurück, mit einer Hirschkuh auf seinem Pickup und ergibt vor, diese selbst erlegt zu haben. Am selben Wochenende wird Peggy, ein 17jähriges Mädchen vermisst. Hal kehrt mit einer fadenscheinigen Geschichte über das Blut in seinem Truck und Beschädigungen auf die Farm der Costagans zurück. Alma und ihr Mann Clyle müssen sich damit auseinandersetzen, wozu Hal fähig sein könnte, zumal sich Hal an besagtem Tag im OK total betrunken hat und an nichts mehr erinnern kann. Es kommt heraus, dass Peggy und Hal gleichzeitig auf der Partylocation Castle Farm gesehen wurde. Nicht nur das Kaff Gunthrum ist beschissen, sondern auch deren Bewohner. „Ein Dorf sucht seinen Mörder“ (Film 2002), nein dieses Dorf hat seinen Mörder bereits gefunden: Hal. Obwohl nichts über das Schicksal von Peggy bekannt ist, haben sich die Bewohner von Gunthrum bereits auf ihn als Täter eingeschossen. Selbst seine Mutter, die den damals zweijährigen Hal fast ersaufen hat lassen, hält ihn für besonders gewalttätig und die „richtigen“ Gene hätte er ebenfalls, denn sein Vater saß schon im Gefängnis. Hat Hal etwas mit dem Verschwinden Peggys zu tun? Hal ist zwar ein fescher Bursche, geistig in der Entwicklung zurückgeblieben, aber sobald er den Mund aufmacht laufen die Mädels kreischend davon. Peggy hatte einst aus Langeweile mit Hal bei einem Picknick flirtet, ihn aber abblitzen lassen, doch er hatte sich in sie unsterblich verliebt. Die unerbittlich direkte Alma, selbst nie Mutter geworden, die in Hal sowas wie einen Ersatzsohn sieht mit brutalem Statement: „Dieses Mädchen hat heute ungefähr zehn Jungs Hoffnungen gemacht. Und von diesen zehn bist du der Letzte auf ihrer Liste, das garantiere ich dir.“ „Dunkelzeit“ ist kein Krimi im eigentlichen Sinn, vielmehr ein schonungsloses Sezieren von menschlichen Beziehungen, familiären Strukturen und dörflichen Gemeinschaft. Es ist eine kleinbürgerliche, scheinheilige, moralisch verkommene, verlogene und letztlich kriminelle Bagage, ohne einen Funken Ehrgefühl, in dumpfen Egoismus versinkend. Alma und Clyle: Schweinefarmer, Clyle in Gunthrum aufgewachsen, Alma, Städterin auch Chicago, verbitterte Einzelgängerin und unbeliebte Wahrheitsfanatikerin, notorische Nörglerin und Besserwisserin mit ungezügeltem Helfersyndrom, gezeichnet durch Schicksalsschläge, zerfressen durch Eifersucht; „…, dass sie jemanden brauchte, der sie brauchte?“ Punktum. Linda und Joe mit ihren Kindern Peggy und dem 12jährigen Milo. Milo dient Flanagan als Antithese zur fiesen Gesellschaft Gunthrums. Noch unverdorben, etwas naiv, wahrheitsliebend und er liebte seine Schwester. Ein nachdenklicher Roman, ein packendes, tolles Debüt über Verlierer, Außenseiter und Gesetzesbrecher in der gottverlassenen amerikanischen Provinz Nebraskas ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. 2022 ausgezeichnet mit dem Edgar Award und es macht mich neugierig auf kommende Veröffentlichungen von Erin Flanagan.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    17.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Seiten einer Medaille

    Es ist das Jahr 1985, Hal lebt in der Kleinstadt Gunthrum, Nebraska, und arbeitet als Landarbeiter auf der Farm von Alma und Clyle, die ihn fast wie einen Adoptivsohn behandeln. Der junge Mann ist geistig beeinträchtigt, was dazu führt, dass er der erste Verdächtige ist, als die siebzehnjährige Peggy verschwindet und man einen Schuldigen sucht. An dem fraglichen Wochenende war Hal auf einem Jagdausflug, allerdings kehrt er mit einer Delle im Pick-up und Blut auf der Ladefläche früher nach Hause zurück, ohne seinen Arbeitgebern eine zufriedenstellende Auskunft über die letzten Tage geben zu können. Ich kann kaum glauben, dass Dunkelzeit das Debüt von Erin Flanagan sein soll, denn dieser Kriminalroman war eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Aus verschiedenen Blickwinkeln näherte sich die Autorin dem Geschehen an, schilderte das Leben in einer Kleinstadt so authentisch und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Ob Klatsch und Tratsch, die kleinen und großen Geheimnisse, Freundschaften, Verbrüderungen, Sticheleien oder die übliche Eifersucht; es gab von allem etwas, die Figuren waren mit Leben gefüllt, die Handlung dramatisch und die Geschichte wendungsreich. Ich hätte nicht gedacht, dass die Story es schafft, mich dermaßen gut zu unterhalten, der Ausgang war überraschend und die folgende Enthüllung absolut genial. So wünsche ich mir einen Kriminalroman! Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und natürlich eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie weit ist man bereit zu gehen für die, die man liebt?

    1985 – Das Wochenende, an dem die Jagdsaison für Hirsche im ländlichen Nebraska beginnt. (Deer Saison, Originaltitel) Auch Hal geht mit seinen Freunden jagen, kommt aber mit einer Beule in seinem Pick-Up zurück und einer toten Hirschkuh, für die er keine Jagderlaubnis hatte. Es ist auch das Konfirmationswochenende von Milo, dessen Schwester in der letzten Nacht anscheinend nicht nach Hause gekommen ist. Noch sind alle der Meinung, dass sie bald wieder auftauchen wird. Es wäre nicht das erste Mal, dass sie sich mit ihren Freunden betrunken hätte. Als sie nach zwei Tage immer noch nicht zurück ist, ist man im Dorf einhellig der Meinung, Hal hat sie getötet. Hal ist geistig beeinträchtigt und oft Zielscheibe der Bewohner von Gunthrum. Alma und Clyle haben Hal vor einiger Zeit auf ihrer Farm angestellt und sorgen dafür, dass Hal ein relativ selbstbestimmtes Leben führen kann. Jetzt, wo er von allen öffentlich verurteilt wird, versucht Alma ihn nach Kräften zu verteidigen. Sie weiß, dass er nicht immer die Folgen seines Handelns abschätzen kann, aber sie kann sich nicht vorstellen, dass Hal etwas mit dem Verbrechen zu tun hat. Oder doch? Woher stammte die Beule an seinem Pick-up und das ganze Blut in seiner Wohnung? Wir verfolgen die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Da ist Alma, die Schulbusfahrerin, die mit den Wechseljahren zu kämpfen hat, mürrisch ist und sich vom Leben betrogen fühlt. Weil ihre Ehe mit Clyle kinderlos blieb, kümmert sie sich um Hal wie um einen eigenen Sohn. Sie würde ihn mit ihrem Leben beschützen. Clyle hat derweil mit seiner Farm zu kämpfen, der Schweinestall ist sein Rückzugsort, wenn Alma ihm mal wieder auf die Nerven geht. Und da wäre noch Milo, der aufgeweckte 12-Jährige, dem seit Jahren nichts in seinem Elternhaus entgeht, weil er nur zugern die Erwachsenen belauscht. Jetzt, wo seine Schwester verschwunden ist, reimt er sich das merkwürdige Verhalten der Erwachsenen zusammen und stellt Fragen. Das Buch ist alles andere als ein gewöhnlicher Krimi, ich würde es auch eher als soziales Drama beschreiben, eine charakterbasierte Gesellschaftsstudie. Der Fall der vermissten Peggy steht nicht im Fokus und wir folgen auch keinen direkten Ermittlungen. Flanagan hat hier hervorragende Charaktere geschaffen. Wir bekommen tiefe Einblicke, wie es ist, in diesem Dorf ein Außenseiter zu sein. Alma lebt inzwischen 14 Jahre hier, obwohl sie nur für eine Saison ihrem Mann zuliebe herkam, ihren Job als Sozialarbeiterin aufgegeben hat und eigentlich zu gern ein Teil des Ortes zu sein. Doch der Frust in ihr ist über die Jahre übermächtig geworden und Hal scheint nun der einzige Fixpunkt neben ihren verdrängten Eheproblemen zu sein. Auch Milo ist auf seine Art anders. Er kann sich nahezu unsichtbar machen und interessiert sich mehr für die Probleme der Erwachsenen als für seine Freunde. Und bei Hal kann man sich nie sicher sein, wozu er fähig ist. Wenn sich nach und nach alle Puzzlestücke zusammenfügen, bekommt man das komplette Bild einer komplizierten Beziehung der Bewohner von Gunthrum, ein Ort, den es wohl zu jeder Zeit überall gibt. Was das Buch somit auch zeitlos macht. Außerdem mochte ich Flanagans Schreibstil, der voller wunderbarer zitierfähiger Sätze ist, dass ich manche Passagen zwei Mal gelesen habe. Ich empfehle das Buch gern allen, die nicht auf vordergründige Spannung aus sind, sich dafür lieber von tiefgründigen Figuren begeistern lassen.

  • Bewertung

    5/5

    30.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Mir hat "Dunkelzeit" von Erin Flanagan wirklich gut gefallen, auch wenn ich mit der Bezeichnung "Kriminalroman" nicht so wirklich übereinstimme. Es handelt sich um einen wirklich gut geschriebenen Roman, mit starken Charakteren und mit einer ungewöhnlichen und spannenden Geschichte, allerdings hat mir der Charakter eines klassischen Kriminalromans etwas gefehlt. Was meinem Lesevergnügen aber absolut keinen Abbruch getan hat. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine spannende Geschichte hat, die in einer amerikanischen Kleinstadt spielt.

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    25.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Ein kleine Stadt - Gunthrum in Nebraska, dort auf ihren Farm leben Alma und Clyle , bei Arbeit hilft Ihnen Hal ein geistig beeinträchtigte junge Mann, Hal ist nicht nur ein Helfer, Alma und Clyle haben ihn tief ins Herz geschlossen und behandeln ihn als ein Sohn. An einen Wochenende ist ein Mädchen spurlos verschwunden und alle Blicke konzentrieren sich auf Hal und der Hexenjagd hat begonnen... Sehr gutes Buch mit eindringlichen Porträt von kleinen Stadt und mit die Mentalität von die Bewohner dort, die Autorin ist gelungen die dicke, drückende Atmosphäre auf der Leser übertragen . Sie baut Spannung langsam aber deutlich durch die kleinen Intrigen und die kleinen Geheimnissen welche hier jeder mit sich trägt, auch die bedrückende Atmosphäre wo jeder freut sich auch das Unglück von die anderen und jeder beobachtet seine Nachbarn macht dass das der Spannung von Kapitel zu Kapitel größer ist. Die Personen sind ausgezeichnet dargestellt , egal ob lebenserfahrene Alma oder der zwölfjährige Junge Milo , die Charaktere passen und wir blicken tief ins Gefühlswelt von denen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, ruhig und schleichend kommt die Drama ins Spiel und die psychologische Teil nimmt hier der Oberhand, das Verbrechen bleibt in Hintergrund, viel wichtiger sind die Menschen, die Gefühle und die anders sein. Das Buch kann ich nur weiter empfehlen , besonders für die welche ruhige ,atmosphärische, psychologische Krimi mögen.

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