Nicht-objektierendes Denken Von Platon zu Mitterer. Radikaler Lingualismus 3
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- Deutsch ausgewählt
24,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.05.2026
Verlag
VelbrückSeitenzahl
140
Maße (L/B)
22,2/14 cm
Auflage
1. Auflage 2026
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95832-440-4
Die Unterscheidung von Wörtern und Dingen nimmt ihren philosophischen Ausgang vor rund 2.500 Jahren in Platons »Kratylos«. Sie bestimmt unser Denken bis zur Semiotik der Gegenwart. Josef Mitterer ist der erste, der diese Voraussetzung hinterfragt. So ergeben sich neue Perspektiven: In welche Probleme geraten wir dadurch, dass wir die Objekte von der Sprache immer nur in (weiterer) Sprache differenzieren können? Ist eine andere Denkweise möglich? Kann die Vorstellung von einer Sprachunabhängigkeit der Welt, ja in der radikalsten Form sogar von einer Sprachverschiedenheit der Welt aufgegeben werden?
Das Kernargument von Josef Mitterer lautet: Die Unterscheidung von Ding und Wort – und damit auch die Prioritätsbehauptung eines Dings vor dem Wort – kommt immer erst nach dem Wort. Die Zeit läuft während dieser Unterscheidung weiter. Damit sei das Ding aber nicht mehr kategorial vom Wort verschieden.
Ein Praxiskapitel beschäftigt sich mit Techniken der traditionellen »Objektierenden Redeweise«, das heißt derzeit mit der zunehmenden Polarisierung und den stärker werdenden Fundamentalansprüchen auf die Wahrheit in Politik und Medien.
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