Gutscheinbedingungen

Gültig bis 10.06.2026 | Gültig für nicht preisgebundene gebrauchte Bücher | Mindestbestellwert 20,00€ | Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein | Online auf thalia.de und in der Thalia App einlösbar | Click & Collect nur mit Online-Zahlung (Paypal/Kreditkarte) vorab | Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen | Nur einmal pro Einkauf einlösbar | Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet | Keine Barauszahlung | Nicht gültig für Versandkosten und Services

Produktbild: »Von Inseln weiß ich …«
Gebraucht - 65%

»Von Inseln weiß ich …« Geschichten von den Färöern. Herausgegeben von Verena Stössinger und Anna Katharina Dömling. Herausgegeben von Verena Stössinger und Anna Katharina Dömling

1
65% sparen

7,56 € 22,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2017

Herausgeber

Verena Stössinger + weitere

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

480 g

Auflage

1

Übersetzt von

Renke Borchert + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002974916

Beschreibung

Rezension

»In dieser vom Meer umschlossenen, naturgewaltigen Welt, die sich bei der Lektüre durch ein Jahrhundert färöischer Literatur eröffnet, gibt es kein Entrinnen. Und wer aus den kollektiven Normen ausschert, wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Dagegen bestehen können nur das Skurrile und Naive und die listige Fantasie.« ("WOZ - Die Wochenzeitung")
»Rock- und Folkmusikanten von den Färöern feiern internationale Erfolge. Die Insel-Literatur dagegen ist kaum bekannt. Diese Anthologie schließt diese Lücke.« ("St. Galler Tagblatt")
»Auf engstem Raum begegnen sich in allen Texten schwerblütige Sagas und das moderne Leben, mythische Trolle und keifende Pfarrersweiber, sturmzerzauste Naturschilderungen und komplizierte Grübeleien über die Rolle als Schriftsteller. Die Literatur der Färöer ist nicht freundlich, auf den Inseln wächst kein ordentlicher Baum. Aber trotzdem kommen die Färinger immer wieder dahin zurück.« ("Ultimo")
»Auf eine Anthologie färöischer Literatur hatte man nicht gerade gewartet, umso überraschter ist man über die sorgfältige Auswahl und die Qualität der hier präsentierten, bisher unveröffentlichten Prosa. Die Erzählungen handeln vom bäuerlichen Leben, der großartigen, jedoch gefährlichen Natur, der Fischerei und immer wieder vom Tod. Aber auch moderne Themen fesseln den Leser.« ("EKZ Bibliotheksservice")
»Auch wenn Selbstreflexion in der Literatur einer kleinen Nation natürlich eine Rolle spielt, werden universale Fragen und Motive nicht außer Acht gelassen. So hält diese Anthologie manche Entdeckung bereit und macht Lust auf mehr.« ("Nordis")
»Da betritt auch der belesenste Literaturkenner Neuland. Spannende Geschichten, in denen das Meer und seine Gefahren eine große Rolle spielen, aber auch der Kampf ums Dasein. Märchen- und Sagenmotive spielen eine Rolle, Wind und (Un-)Wetter liefern die Begleitmusik.« ("Dewezet Deister-Weser-Zeitung")
»Es ist ein kleiner Lebensbezirk, der sich in diesen Erzählungen spiegelt. Es ist auch einer, der lange abgeschottet war, seit je einer herben Natur ausgetzt ist und sich in einem harten Existenzkampf behaupten muss. Von der Gewalt und der Weite des Meeres und vor den langen nordischen Nächten sucht er Zuflucht im frommen Glauben oder in sektiererischer Frömmelei. Die menschenarme Unwirtlichkeit der Gebirge und der Fjorde ist bevölkert mit Trollen, Hexen und Wiedergängern aller Art. Zu den äußeren Bedrängnissen treten noch die Plagen der bäuerlichen Hierarchie, der sozialen Missgunst, der pfarrherrlichen Bigotterie. Das steigert sich dann gerade in den älteren, da und dort aber auch in den ›modernen‹ Geschichten zu voller Wucht und Größe.« ("Der Bund")
»Achtundzwanzig Geschichten, die ich wirklich mit Genuss gelesen habe und die einen farbigen Einblick geben in eine ganz spezielle Welt am Rand der Welt. Ein echter Leckerbissen für alle, die mit dem Kopf reisen wollen.« ("Schweizer Radio DRS 1, "Siesta Globus"")
»Gelungen. Es glaubt ja niemand, aber der absolute Mittelpunkt der Welt könnte durchaus auf den Färöern liegen.« ("Kurier")

Portrait

Verena Stössinger, geboren 1951 in Luzern, studierte Nordistik, Germanistik und Soziologie und war Assistentin an der Abteilung für Nordische Philologie der Universität Basel. Seit 1998 hat sie Lehraufträge für Neuere Skandinavistik an der Uni Basel, daneben ist sie als Kulturjournalistin tätig. Sie lebt in Binningen..
Anna Katharina Dömling (heute Anna Katharina Richter), geboren in Hamburg, hat über schwedische und dänische Erzählprosa der frühen Neuzeit promoviert und lebt in Zürich, wo sie an der Universität in der Abteilung Nordische Philologie tätig ist.

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2017

Herausgeber

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,1/3,5 cm

Gewicht

480 g

Auflage

1

Übersetzt von

  • Renke Borchert
  • Kirsten Brix
  • Ernst Krenn

Sprache

Deutsch

EAN

2710002974916

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16|35463|Fernwald|DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20|8032|Zürich|CH
mail@unionsverlag.ch

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Geschichten von den Färöern

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.02.2026

Bewertungsnummer: 3035316

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Anthologie, bestehend aus Klassikern der färöischen Literatur bis hin zu Erzählungen der Gegenwart. Zu den 25 Autoren/innen gehören Pioniere wie Sverra Patursson und Andrea Reinert, Klassiker wie Heðin Brú und William Heinesen sowie junge Literaten der Gegenwart wie Elias Askham und Marjun Kjelnæs. Da das Buch nur aus Kurzgeschichten besteht, sind nicht alle Autoren mit ihren bekanntesten Werken vertreten. Erkennbar in den Geschichten ist, wie Themen und Motive über die Jahrzehnte weitergegeben und aus anderen Perspektiven betrachtet wurden. Für deutschsprachige Leser wird eine bislang kaum übersetzte Literatur in ihrer gesamten Bandbreite zugänglich. Im Laufe der Jahrhunderte ist auf den Färöern auf Basis mündlicher Überlieferungen von Balladen, Sagen und Märchen eine eigenständige, experimentierfreudige Literatur entstanden, die sich mit den großen Themen der Menschheit beschäftigt. Die Geschichten sind nicht chronologisch angeordnet. Die Klassiker befinden sich in der ersten Hälfte und die jüngeren Werke in der zweiten Hälfte des Buches. Der bekannteste färöische Autor ist William Heinesen, dessen Werk "Nasse Heimat" dem Buch als Vorwort vorangestellt ist. Heinesen ist mit der unterhaltsamen Geschichte "Don Juan vom Tranhaus" vertreten, in der ein Schiffbrüchiger Malteser die Herzen vieler junger Inselfrauen bricht. Südländisches Temperament und färöische Traditionen prallen hier aufeinander und beschwören eine Tragödie. Besonders gefallen hat mir die Parabel "Der Schmetterlingsverkäufer" von Rakel Helmsdal, die von einem alten Mann handelt, der vom Verkauf seiner präparierten Schmetterlinge lebt. Diese bietet er im Winter bei eisigen Temperaturen auf der Straße an. Seine Identifikation mit den Tieren nimmt ungeahnte Ausmaße an. Verena Stössinger und Ana Katharina Dömling weisen in einem Nachwort darauf hin, dass junge färöische Künstler sich lieber der Musik zuwenden als der Literatur, weil diese keine engen nationalsprachlichen Grenzen kennt. Die Geschichten liefern einen farbenfrohen Querschnitt färöischer Kultur.

Geschichten von den Färöern

Raumzeitreisender aus Ahaus am 03.02.2026
Bewertungsnummer: 3035316
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Anthologie, bestehend aus Klassikern der färöischen Literatur bis hin zu Erzählungen der Gegenwart. Zu den 25 Autoren/innen gehören Pioniere wie Sverra Patursson und Andrea Reinert, Klassiker wie Heðin Brú und William Heinesen sowie junge Literaten der Gegenwart wie Elias Askham und Marjun Kjelnæs. Da das Buch nur aus Kurzgeschichten besteht, sind nicht alle Autoren mit ihren bekanntesten Werken vertreten. Erkennbar in den Geschichten ist, wie Themen und Motive über die Jahrzehnte weitergegeben und aus anderen Perspektiven betrachtet wurden. Für deutschsprachige Leser wird eine bislang kaum übersetzte Literatur in ihrer gesamten Bandbreite zugänglich. Im Laufe der Jahrhunderte ist auf den Färöern auf Basis mündlicher Überlieferungen von Balladen, Sagen und Märchen eine eigenständige, experimentierfreudige Literatur entstanden, die sich mit den großen Themen der Menschheit beschäftigt. Die Geschichten sind nicht chronologisch angeordnet. Die Klassiker befinden sich in der ersten Hälfte und die jüngeren Werke in der zweiten Hälfte des Buches. Der bekannteste färöische Autor ist William Heinesen, dessen Werk "Nasse Heimat" dem Buch als Vorwort vorangestellt ist. Heinesen ist mit der unterhaltsamen Geschichte "Don Juan vom Tranhaus" vertreten, in der ein Schiffbrüchiger Malteser die Herzen vieler junger Inselfrauen bricht. Südländisches Temperament und färöische Traditionen prallen hier aufeinander und beschwören eine Tragödie. Besonders gefallen hat mir die Parabel "Der Schmetterlingsverkäufer" von Rakel Helmsdal, die von einem alten Mann handelt, der vom Verkauf seiner präparierten Schmetterlinge lebt. Diese bietet er im Winter bei eisigen Temperaturen auf der Straße an. Seine Identifikation mit den Tieren nimmt ungeahnte Ausmaße an. Verena Stössinger und Ana Katharina Dömling weisen in einem Nachwort darauf hin, dass junge färöische Künstler sich lieber der Musik zuwenden als der Literatur, weil diese keine engen nationalsprachlichen Grenzen kennt. Die Geschichten liefern einen farbenfrohen Querschnitt färöischer Kultur.

Kundinnen und Kunden meinen

»Von Inseln weiß ich …«

0 Bewertungen filtern

  • Produktbild: »Von Inseln weiß ich …«