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Produktbild: Fast ein neues Leben
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Fast ein neues Leben Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

111

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/1,5 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1 Auflage 2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003014222

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2020

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

111

Maße (L/B/H)

20,3/12,5/1,5 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1 Auflage 2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003014222

Herstelleradresse

Friedenauer Presse
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: presse@friedenauer-presse.de

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von Schwierigkeiten ein neues Leben zu beginnen

kuddel am 09.12.2020

Bewertungsnummer: 1412844

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin schreibt in 12 Kurzgeschichten fragmentarisch über Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Leben einer Ich-Erzählerin, die als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland migriert ist. Die Geschichten sind nicht chronologisch aufgelistet, sondern springen in der Lebenszeit vor und zurück, so als ob sich jemand an verschiedene Episoden aus seinem noch recht jungen Leben erinnert. Jede einzelne Geschichte für sich ist gewichtig und aussagekräftig, man kann sie unterschiedlich interpretieren, da nicht alles erzählt wird, aber jede für sich weiß den Leser zu berühren oder macht betroffen. Als Gesamtbild zeichnen sie das Bild einer Frau, die ihre alte Heimat vergessen will und diese verleugnet. Zwanghaft möchte sie dazugehören, so sein wie die anderen und mit der Masse verschmelzen. Das es noch andere Probleme gibt, ist ihr lange Zeit nicht klar, so übermächtig ist ihr Wunsch, und auch wenn ihr die Dramatik im Leben anderer Menschen offenbar wird, fehlt es ihr an Empathie. Um sich und ihre Strategie zu schützen ist sie auch bereit Schuld auf sich zu laden. Anderssein, Verlorenheit, Hilflosigkeit, Ankommen, Ausgegrenzt werden, Ablehnung, Gewalt, Vorteilen begegnen und Vorurteile haben, Identitätssuche, Scham, Glück, Schuld und mehr begleiten den Weg der Protagonistin. Durch eine klare nüchterne Sprache, aber auch durch geschickte Anspielungen lässt die Autorin den Leser an der Gefühlswelt teilhaben und lässt ihn nachdenklich zurück. Das Hinterfragen des eigenen Verhaltens wird hier als Nebenwirkung geschickt initiiert. Ein kleines dünnes Buch mit großer Wirkung und inhaltlicher Schwere, es weiß zu beeindrucken und hinterlässt einen Nachhall. Mich hat das Buch beeindruckt, ich kann es weiterempfehlen und kann es mir auch gut als Schullektüre vorstellen.

von Schwierigkeiten ein neues Leben zu beginnen

kuddel am 09.12.2020
Bewertungsnummer: 1412844
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin schreibt in 12 Kurzgeschichten fragmentarisch über Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Leben einer Ich-Erzählerin, die als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland migriert ist. Die Geschichten sind nicht chronologisch aufgelistet, sondern springen in der Lebenszeit vor und zurück, so als ob sich jemand an verschiedene Episoden aus seinem noch recht jungen Leben erinnert. Jede einzelne Geschichte für sich ist gewichtig und aussagekräftig, man kann sie unterschiedlich interpretieren, da nicht alles erzählt wird, aber jede für sich weiß den Leser zu berühren oder macht betroffen. Als Gesamtbild zeichnen sie das Bild einer Frau, die ihre alte Heimat vergessen will und diese verleugnet. Zwanghaft möchte sie dazugehören, so sein wie die anderen und mit der Masse verschmelzen. Das es noch andere Probleme gibt, ist ihr lange Zeit nicht klar, so übermächtig ist ihr Wunsch, und auch wenn ihr die Dramatik im Leben anderer Menschen offenbar wird, fehlt es ihr an Empathie. Um sich und ihre Strategie zu schützen ist sie auch bereit Schuld auf sich zu laden. Anderssein, Verlorenheit, Hilflosigkeit, Ankommen, Ausgegrenzt werden, Ablehnung, Gewalt, Vorteilen begegnen und Vorurteile haben, Identitätssuche, Scham, Glück, Schuld und mehr begleiten den Weg der Protagonistin. Durch eine klare nüchterne Sprache, aber auch durch geschickte Anspielungen lässt die Autorin den Leser an der Gefühlswelt teilhaben und lässt ihn nachdenklich zurück. Das Hinterfragen des eigenen Verhaltens wird hier als Nebenwirkung geschickt initiiert. Ein kleines dünnes Buch mit großer Wirkung und inhaltlicher Schwere, es weiß zu beeindrucken und hinterlässt einen Nachhall. Mich hat das Buch beeindruckt, ich kann es weiterempfehlen und kann es mir auch gut als Schullektüre vorstellen.

Ein (fast)neues Leben

Buecherseele79 am 08.12.2020

Bewertungsnummer: 1412332

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Schnell urteilte er über mich, über mein Leben. Er urteilte als Erstes über meine Sprache, sagte, dass sie sich gut anhöre, dass man nicht merke, dass ich zum Glück nicht wie die anderen sei, die nicht die deutsche Sprache lernten, aber das deutsche Geld haben wollten.“ (Seite 35) In 12 Geschichten erzählt die Autorin Anna Prizkau von ihrer Protagonistin. Eine Frau die als Kind mit ihren Eltern aus dem „alten Land“ nach Deutschland geflohen ist und nun versucht hier Fuss zu fassen. Doch wollen die Menschen nicht? Oder wird es den Menschen „von woanders“ stark erschwert? In diesen mal etwas längeren und kürzeren Geschichten setzt sich die Autorin damit auseinander. Der Schreibstil ist an sich schon unglaublich packend, es zieht einen einfach mit, man überlegt, man hat eigene Vorurteile, man ist fassungslos, man wünscht sich ein Aufbäumen, ein zu sich stehen und einfach Ruhe für ein neues Leben ohne Fast. Mir fiel es schwer das Buch wegzulegen, wegen mir hätte das Buch gerne die doppelte Menge an Geschichten und Seiten haben dürfen. Denn Geschichten sind es keinesfalls, nein. Es sind Alltagssituationen die viele Menschen, die nicht „deutsch“ aussehen oder mit einem „anderen Akzent“ sprechen, erleben müssen und schweigen, darüber hinwegsehen oder sich sagen – ich muss noch mehr „deutsch“ werden um auf jeden Fall akzeptiert oder anerkannt zu werden. Die Autorin hält sich an keinen „Plan“ sondern der Leser erlebt viele Dinge oft von Gegenwart in die Vergangenheit, über Studium zur Grundschule über Familienleben in Deutschland und der Familie die im „alten Land“ geblieben ist. Aber vor allem zeigt dieses Buch auf wie traurig und erbärmlich es ist dass wir Menschen nach ihrem Status des Landes, ihrer Herkunft fragen. Natürlich ist es kein Verbrechen mit Menschen über ihre Heimat zu reden, aber ein Mensch setzt sich aus mehr zusammen als sein Heimatland und wo er nun lebt. Selbst ich als Leserin war bei der ein oder anderen Geschichte nicht von Vorurteilen frei, erlaubte mir eine schnelle Beurteilung und war dann über das Ende der Geschichte schockiert wie ich dachte und was wirklich geschehen ist. Die Autorin hält jedem den Spiegel vor, damit muss und sollte man dringend umgehen können und auch ehrlich zu sich sein. Es schmerzt fast wenn man liest wie sehr die Protagonistin und ihr Vater versuchen „deutsch“ zu sein, während andere Familienmitglieder daran zerbrechen und dem Druck nicht standhalten können. Wie sehr sie dies beschäftigt und einnimmt, während es doch schöner ist voneinander zu lernen und kulturell bunt zu bleiben und zu schätzen und stützen. Ein kleines Buch mit einer so großen und vor allem wichtigen Aussage die trifft. Ein Highlight welches ich sehr gerne und gerade dringend weiterempfehlen möchte.

Ein (fast)neues Leben

Buecherseele79 am 08.12.2020
Bewertungsnummer: 1412332
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Schnell urteilte er über mich, über mein Leben. Er urteilte als Erstes über meine Sprache, sagte, dass sie sich gut anhöre, dass man nicht merke, dass ich zum Glück nicht wie die anderen sei, die nicht die deutsche Sprache lernten, aber das deutsche Geld haben wollten.“ (Seite 35) In 12 Geschichten erzählt die Autorin Anna Prizkau von ihrer Protagonistin. Eine Frau die als Kind mit ihren Eltern aus dem „alten Land“ nach Deutschland geflohen ist und nun versucht hier Fuss zu fassen. Doch wollen die Menschen nicht? Oder wird es den Menschen „von woanders“ stark erschwert? In diesen mal etwas längeren und kürzeren Geschichten setzt sich die Autorin damit auseinander. Der Schreibstil ist an sich schon unglaublich packend, es zieht einen einfach mit, man überlegt, man hat eigene Vorurteile, man ist fassungslos, man wünscht sich ein Aufbäumen, ein zu sich stehen und einfach Ruhe für ein neues Leben ohne Fast. Mir fiel es schwer das Buch wegzulegen, wegen mir hätte das Buch gerne die doppelte Menge an Geschichten und Seiten haben dürfen. Denn Geschichten sind es keinesfalls, nein. Es sind Alltagssituationen die viele Menschen, die nicht „deutsch“ aussehen oder mit einem „anderen Akzent“ sprechen, erleben müssen und schweigen, darüber hinwegsehen oder sich sagen – ich muss noch mehr „deutsch“ werden um auf jeden Fall akzeptiert oder anerkannt zu werden. Die Autorin hält sich an keinen „Plan“ sondern der Leser erlebt viele Dinge oft von Gegenwart in die Vergangenheit, über Studium zur Grundschule über Familienleben in Deutschland und der Familie die im „alten Land“ geblieben ist. Aber vor allem zeigt dieses Buch auf wie traurig und erbärmlich es ist dass wir Menschen nach ihrem Status des Landes, ihrer Herkunft fragen. Natürlich ist es kein Verbrechen mit Menschen über ihre Heimat zu reden, aber ein Mensch setzt sich aus mehr zusammen als sein Heimatland und wo er nun lebt. Selbst ich als Leserin war bei der ein oder anderen Geschichte nicht von Vorurteilen frei, erlaubte mir eine schnelle Beurteilung und war dann über das Ende der Geschichte schockiert wie ich dachte und was wirklich geschehen ist. Die Autorin hält jedem den Spiegel vor, damit muss und sollte man dringend umgehen können und auch ehrlich zu sich sein. Es schmerzt fast wenn man liest wie sehr die Protagonistin und ihr Vater versuchen „deutsch“ zu sein, während andere Familienmitglieder daran zerbrechen und dem Druck nicht standhalten können. Wie sehr sie dies beschäftigt und einnimmt, während es doch schöner ist voneinander zu lernen und kulturell bunt zu bleiben und zu schätzen und stützen. Ein kleines Buch mit einer so großen und vor allem wichtigen Aussage die trifft. Ein Highlight welches ich sehr gerne und gerade dringend weiterempfehlen möchte.

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Fast ein neues Leben

von Anna Prizkau

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