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Langsame Entfernung Gedanken, Gedichte und Voraussichten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,9/12,7/2 cm

Gewicht

333 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003021565

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Sehr gut

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06.04.2021

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Neues Leben

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,9/12,7/2 cm

Gewicht

333 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003021565

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: info@eulenspiegel.com

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LANGSAME ENTFERNUNG - Gisela Steineckerts anregende Reflexionen über Vergangenes und Gegenwärtiges

j.h. aus Berlin am 09.03.2021

Bewertungsnummer: 1461394

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mai 2021 wird Gisela Steineckert 90 Jahre alt. Das ist für die profilierte Autorin Anlass genug, auf ein erfülltes Leben zurückzublicken. Insbesondere unmittelbar nach der "Wende" gab es gegen die Präsidentin des Komitees für Unterhaltungskunst der DDR (seit 1984) natürlich auch mancherlei persönliche Anfeindungen von Künstlern, deren Anschauungen sich sehr plötzlich um 180 Grad gewandelt hatten. Ein Phänomen jedes Systemwechsels, das im Lauf der Zeit wenig beachtenswert erscheint. Zuvor war Gisela Steineckert Redakteurin beim "Eulenspiegel", schrieb vielgelesene Bücher, Drehbücher zu erfolgreichen DEFA-/Fernsehfilmen und über tausend Liedtexte, von denen zahlreiche zu Hits wurden. LANGSAME ENTFERNUNG heißt der Band, der Gedanken, Gedichte und Voraussichten chronologisch relativ unstrukturiert bündelt. Sehr treffend beispielsweise dies: "Wir haben beide eine erste Heimat verloren, die erst besoffen vom Jubel der Veränderung alles hisste und leise wurde, als sich herausstellte, dass sie nicht einem neuen Verbündeten für den Auftrag zur Rettung der Erde zujubelte, sondern einem Sieger, der ans Ziel gekommen war und das ausnutzte. Das macht es schwer, die neue Lage zu feiern, wenn man nicht zu den Nutznießern gehört." (S. 96 f.) Es ist keine Bilanz, sondern ein Rückblick auf die Zusammenarbeit mit Freunden und Kollegen, ebenso auf Widrigkeiten und Enttäuschungen. Und wie es mit Erinnerungen und Reflexionen so ist, gibt es einige Kapitel, zu denen dem Leser durch fehlendes Hintergrundwissen der Zugang etwas schwer fällt. Alles in allem ist das vom Verlag NEUES LEBEN vorgelegte Buch lesenswert und zu eigenen Reflexionen über Vergangenes und Gegenwärtiges anregend. Zum Lesen sollte man sich durchaus Zeit lassen - ein unterhaltsames Buch für zwischendurch ist es ganz gewiss nicht.

LANGSAME ENTFERNUNG - Gisela Steineckerts anregende Reflexionen über Vergangenes und Gegenwärtiges

j.h. aus Berlin am 09.03.2021
Bewertungsnummer: 1461394
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mai 2021 wird Gisela Steineckert 90 Jahre alt. Das ist für die profilierte Autorin Anlass genug, auf ein erfülltes Leben zurückzublicken. Insbesondere unmittelbar nach der "Wende" gab es gegen die Präsidentin des Komitees für Unterhaltungskunst der DDR (seit 1984) natürlich auch mancherlei persönliche Anfeindungen von Künstlern, deren Anschauungen sich sehr plötzlich um 180 Grad gewandelt hatten. Ein Phänomen jedes Systemwechsels, das im Lauf der Zeit wenig beachtenswert erscheint. Zuvor war Gisela Steineckert Redakteurin beim "Eulenspiegel", schrieb vielgelesene Bücher, Drehbücher zu erfolgreichen DEFA-/Fernsehfilmen und über tausend Liedtexte, von denen zahlreiche zu Hits wurden. LANGSAME ENTFERNUNG heißt der Band, der Gedanken, Gedichte und Voraussichten chronologisch relativ unstrukturiert bündelt. Sehr treffend beispielsweise dies: "Wir haben beide eine erste Heimat verloren, die erst besoffen vom Jubel der Veränderung alles hisste und leise wurde, als sich herausstellte, dass sie nicht einem neuen Verbündeten für den Auftrag zur Rettung der Erde zujubelte, sondern einem Sieger, der ans Ziel gekommen war und das ausnutzte. Das macht es schwer, die neue Lage zu feiern, wenn man nicht zu den Nutznießern gehört." (S. 96 f.) Es ist keine Bilanz, sondern ein Rückblick auf die Zusammenarbeit mit Freunden und Kollegen, ebenso auf Widrigkeiten und Enttäuschungen. Und wie es mit Erinnerungen und Reflexionen so ist, gibt es einige Kapitel, zu denen dem Leser durch fehlendes Hintergrundwissen der Zugang etwas schwer fällt. Alles in allem ist das vom Verlag NEUES LEBEN vorgelegte Buch lesenswert und zu eigenen Reflexionen über Vergangenes und Gegenwärtiges anregend. Zum Lesen sollte man sich durchaus Zeit lassen - ein unterhaltsames Buch für zwischendurch ist es ganz gewiss nicht.

Vom Leben und was dabei passiert, während man Pläne schmiedet

Bewertung am 25.02.2021

Bewertungsnummer: 1458459

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

90 Jahre lang wandelt Gisela Steineckert auf unserem schönen blauen Planeten und kann bis jetzt auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken. Kriegsüberlebende, feste Größe beim Rundfunk der DDR, Vorsitzende beim DFD, um hier nur ein paar Punkte zu nennen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr zu berichten. Dieses „viel mehr“ und was noch kommen könnte, versucht sie mit „Langsame Entfernung“ zu skizzieren. Manchmal lyrisch, manchmal erzählend, aber stets malerisch und literarisch anspruchsvoll. Und das „anspruchsvoll“ ist hier ernst zu nehmen. Steineckerts Werke sind nicht immer leichte Kost und man muss sich die Zeit nehmen, sich auf sie einzulassen. Wie bei einer guten Serie braucht es ein bisschen Zeit, herauszufinden, in welche Richtung die Reise geht. Sobald der Groschen aber gefallen ist, soll man es definitiv nicht bereuen. Eine überaus faszinierende Frau, die mit „Langsame Entfernung“ hoffentlich nicht ihr letztes Buch rausgebracht hat!

Vom Leben und was dabei passiert, während man Pläne schmiedet

Bewertung am 25.02.2021
Bewertungsnummer: 1458459
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

90 Jahre lang wandelt Gisela Steineckert auf unserem schönen blauen Planeten und kann bis jetzt auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken. Kriegsüberlebende, feste Größe beim Rundfunk der DDR, Vorsitzende beim DFD, um hier nur ein paar Punkte zu nennen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr zu berichten. Dieses „viel mehr“ und was noch kommen könnte, versucht sie mit „Langsame Entfernung“ zu skizzieren. Manchmal lyrisch, manchmal erzählend, aber stets malerisch und literarisch anspruchsvoll. Und das „anspruchsvoll“ ist hier ernst zu nehmen. Steineckerts Werke sind nicht immer leichte Kost und man muss sich die Zeit nehmen, sich auf sie einzulassen. Wie bei einer guten Serie braucht es ein bisschen Zeit, herauszufinden, in welche Richtung die Reise geht. Sobald der Groschen aber gefallen ist, soll man es definitiv nicht bereuen. Eine überaus faszinierende Frau, die mit „Langsame Entfernung“ hoffentlich nicht ihr letztes Buch rausgebracht hat!

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