Produktbild: Nicht mit mir
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Nicht mit mir Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2014

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Jeg nekter

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003022852

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Zustand

Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2014

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Jeg nekter

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003022852

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10|81679|München|DE
info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Männer treffen nach Jahrzehnten wieder aufeinander. Als Jugendliche waren sie die besten Freunde: Jim, Sohn einer Lehrerin und Tommy, der den prügelnden Vater aus dem Haus jagte und mitansehen musste, wie seine Familie auseinander gerissen wurde. Tommy hat Karriere gemacht. Und Jim ist seit Monaten arbeitsunfähig und sein Leben tritt auf der Stelle. Soll es das bei beiden gewesen sein? Beide schauen sie auf eine Jugend in den 60er Jahren in Norwegen zurück. Per Petterson ist ein Meister der leisen Töne. Eine feine, schön-nachdenkliche und traurige Geschichte, die ich sehr gerne auch wegen der Zwischentöne gelesen habe.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Männer treffen nach Jahrzehnten wieder aufeinander. Als Jugendliche waren sie beste Freunde und unzertrennlich. Beide werden auf dem Land groß: Jim, Sohn einer Lehrerin, wächst ziemlich wohlbehütet auf. Tommy dagegen wird in zerrütteten Familienverhältnissen groß mit einem prügelnden Vater, den er eines Tages in die Flucht schlägt, als er sich zu Wehr setzt. Heute hat Tommy Karriere gemacht und Jim ist seit Monaten arbeitsunfähig, hat allen Halt verloren. Das flüchtige Wiedersehen lässt beide auf ihre Jugend zurückblicken. Eine schöne, nachdenkliche Geschichte mit unvergesslichen Szenen.

  • Claudia Sünderhauf

    5/5

    28.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schnörkellose Schweigsamkeit

    In unserer Welt der Informationsflut und des ständigen Geplappers sind nordische Tugenden wie Schweigsamkeit und Verdrängung manchmal richtig erfrischend. Das ist einer der Gründe, warum ich die Bücher von Per Petterson so mag. Seine Figuren sind die unbesungenen Helden des Lebens, stinknormale Menschen, Pechvögel, die oft etwas verloren sind, doch ohne zu jammern einfach weitermachen. Manchmal ist es aber schon wichtig einzuhalten und „Nicht mit mir“ zu sagen und so den Kurs seines Lebens zu ändern und Fehler der Vergangenheit zu lindern. Dieser Roman ist eine wunderbar schnörkellose Studie einer handvoll Menschen in einer norwegischen Kleinstadt. Er handelt von Freundschaft, Familie und davon, einen Weg zu finden, wie man sein Leben leben soll. Das Buch ist übrigends gar nicht so düster, wie es sich anhört, es hat mir sehr gefallen.

  • Edith Berger

    5/5

    03.12.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wundervolle Leselektüre

    Thommys Vater ist Müllarbeiter. Er bringt es nie zum Fahrer. Thommys Vater ist der, der die Tonnen schleppt. Manchmal zwei auf einmal. Er ist der stärkste Mann im Ort. Das läßt er auch sehr gern und oft seine Familie spüren. Thommy bekommt beinahe täglich Prügel. Als Thommys Mutter die triste Lebenssituation nicht mehr erträgt, verläßt sie still und heimlich ihre Kinder und läßt sie bei dem prügelnden Ehemann zurück. Einmal mehr läßt Thommys Vater die Wut an seinem Sohn aus. Als der Junge seinen Baseballschläger nimmt und sich ein für alle Mal gründlich zur Wehr setzt. Schwer verletzt, aber vor allem tief gedemütigt, verläßt auch der Vater die Familie und überläßt die Kinder sich selbst. Eine kurze Zeit versuchen Thommy und seine ältere Schwester, die kleine Familie zu versorgen. Sie werden dennoch auseinander gerissen und vom Jugendamt in verschieden Familien aufgeteilt. In der ganzen schweren Zeit der Kindheit hat Thommy seinen besten Freund Jim an seiner Seite. Jim, der bei seiner kirchentreuen , alleinerziehenden Mutter in strikt geregelten Verhältnissen aufwächst. Dorthin flüchtet Thommy wenn er wieder einmal schwer verletzt zurück bleibt. Jim ist sein engster Vertrauter, sein bester Freund. Sie verbringen jeden Tag zusammen und erleben unvergessliche Augenblicke. Als Jim aufs Gymnasium geht, werden ihre Treffen seltener. Während Jim in eine aussichtsreiche, akademische Zukunft blickt, erhält Thommy die Chance im Betieb eines väterlichen Freundes zu arbeiten. Er erarbeitet sich den Respekt seiner Kollegen und auch einen gewissen Wohlstand. Die Freunde verlieren sich aus den Augen. Während sich die Vorzeichen ändern und Thommy nach einem Berufswechsel in der Finanzbranche tätig ist, hat Jim seinen Berufsstart als Bibliothekar hingelegt. Angststörungen beherrschen sein Leben und nach einem schweren Anfall ist Jim seit einem Jahr krankgeschrieben. Nach beinahe 30 Jahren laufen sich Thommy und Jim wieder über den Weg............. "Nicht mit mir" von Per Petterson ist wunderschöne, tief berührende Leselektüre

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    4/5

    02.12.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlicher Alltag

    Jim, wohlbehüteter Gymnasiast, bei seiner Mutter lebend, Tommy, lebt bei seinem Pflegevater und packt im Sägewerk mit an. Beide freunden sich an, verlieren einander aus den Augen, treffen sich nach Jahren wieder. Tommy hat es in der Finanzwirtschaft weit gebracht, doch der Job kotzt ihn eigentlich an, Jim wurde Bibliothekar, der gesundheitlich angeschlagen krank geschrieben ist, seine Zeit mit Angeln verbringt. Die Geschichte einer Männerfreundschaft, deren Alltag doch eher ungewöhnlich verläuft.

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    S. H.

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    4/5

    02.05.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    " Der wiedergefundene Freund"

    Meine Überschrift ist dem Titel eines Buches von Uhlmann entnommen und trifft den Inhalt nahezu perfekt. Tommie und Jim waren in der Kindheit und Jugend unzertrennlich, obwohl aus unterschiedlichen Verhältnissen. Tommie, Sohn eines Müllmannes, der die Familie prügelte bis Tommie sich endlich mal zu Wehr setzte und Jim, Sohn einer sehr christlichen alleinerziehenden Frau, zu der Tommie immer flüchten darf. Beide werden Erwachsen und kämpfen um ein Bisschen Glück im Leben. Nach 30 Jahren treffen sie sich wieder. Wie ist deren Leben verlaufen? Werden sie den Kontakt aufrechterhalten? Was ist mit Siri, Tommies Schwester? Dieses Buch ist schnörkellos und mit Tiefgang geschrieben. Die Figuren wachsen ans Herz und man leidet mit Ihnen. Es geht um Freundschaft und Familie und darum raus zu finden was wirklich zählt im Leben. Beeindruckend geschrieben.

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