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Produktbild: Wir sind nur noch wenige
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Wir sind nur noch wenige Erinnerungen eines hundertjährigen Ritchie Boys

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2022

Abbildungen

40, mitlaufende Abbildungen als zusammenhängender Teil

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

421 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Invisible Ink. A Memoir

Übersetzt von

Susanna Piontek

Sprache

Deutsch

EAN

2710003088551

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Die außergewöhnliche Autobiographie eines bedeutenden, die amerikanische Germanistik prägenden Erforschers der deutschen Exilliteratur schildert eindringlich ein Schicksal, das man sich nicht ausdenken kann.« ("Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte")
»Ein Lebensroman mit großen Tiefen und überraschenden Wendungen.« ("Neues Deutschland")
»Stern schreibt keinen Roman, er schreibt Geschichte, ist immer mittendrin, kein Satz ist erfunden, keine Begegnung fiktiv.« ("Mindener Tageblatt")
»An seine wehr-und arglose Familie zu erinnern, wäre schon Grund genug für dieses schöne Buch. Doch der Autor hat als einer der wenigen Verbliebenen noch sehr viel mehr zu erzählen.« ("WELT am Sonntag")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2022

Abbildungen

40, mitlaufende Abbildungen als zusammenhängender Teil

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,7/13,3/2,9 cm

Gewicht

421 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Invisible Ink. A Memoir

Übersetzt von

Susanna Piontek

Sprache

Deutsch

EAN

2710003088551

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Sehr emotional

Bewertung am 11.03.2026

Bewertungsnummer: 3073048

Mein Fazit: Zitat: " Als einer der letzten Ritchie Boys lässt Guy Stern jene Ereignisse und ein ganzes Jahrhundert wieder lebendig werden. " Gebt den letzten Holocaust-Überlebenden eine Stimme, hört auf ihre Warnungen, damit sich dieses Grauen nie wiederholt. Diese Autobiografie ist interessant, das Leben des Autors eine echte Herausforderung, voller Emotionen und großer Gefühle. Der Werdegang des Autors ist interessant, ich hätte mir mehr Informationen über die " Ritchie Boys " gewünscht : Welche Funktion hatten sie? Wie trugen sie zur Aufklärung bei? Wobei spielten sie eine Schlüsselrolle bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen? Ich habe das erste Mal von den " Ritchie Boys " gehört bzw. gelesen und hätte mir daher mehr Informationen im Buch gewünscht. Das Buch lässt sich gut lesen, aber mir ist es zu unpersönlich als Autobiografie. Sein Leben war geprägt von Verlust, von Anerkennung, von Liebe und von der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. Historisch interessant, zeitgenössisch und bewundernswert, wie er mit dem Tod seiner Familie umgeht. Hat er den Nazis vergeben können? Da hätte ich gerne mehr Fakten lesen wollen. Bis ins hohe Alter hielt der Autor und Holocaust-Überlebende Guy Stern Vorträge über die Demokratie. Der in Hildesheim geborene Stern starb am 7. Dezember 2023 im Alter von 101 Jahren in Detroit (USA).

Sehr emotional

Bewertung am 11.03.2026
Bewertungsnummer: 3073048

Mein Fazit: Zitat: " Als einer der letzten Ritchie Boys lässt Guy Stern jene Ereignisse und ein ganzes Jahrhundert wieder lebendig werden. " Gebt den letzten Holocaust-Überlebenden eine Stimme, hört auf ihre Warnungen, damit sich dieses Grauen nie wiederholt. Diese Autobiografie ist interessant, das Leben des Autors eine echte Herausforderung, voller Emotionen und großer Gefühle. Der Werdegang des Autors ist interessant, ich hätte mir mehr Informationen über die " Ritchie Boys " gewünscht : Welche Funktion hatten sie? Wie trugen sie zur Aufklärung bei? Wobei spielten sie eine Schlüsselrolle bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen? Ich habe das erste Mal von den " Ritchie Boys " gehört bzw. gelesen und hätte mir daher mehr Informationen im Buch gewünscht. Das Buch lässt sich gut lesen, aber mir ist es zu unpersönlich als Autobiografie. Sein Leben war geprägt von Verlust, von Anerkennung, von Liebe und von der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. Historisch interessant, zeitgenössisch und bewundernswert, wie er mit dem Tod seiner Familie umgeht. Hat er den Nazis vergeben können? Da hätte ich gerne mehr Fakten lesen wollen. Bis ins hohe Alter hielt der Autor und Holocaust-Überlebende Guy Stern Vorträge über die Demokratie. Der in Hildesheim geborene Stern starb am 7. Dezember 2023 im Alter von 101 Jahren in Detroit (USA).

100 Jahre und kein bisschen leise - das beeindruckende Leben des Guy Stern

Gertie G. aus Wien am 13.02.2022

Bewertungsnummer: 1656140

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Diese beeindruckende Autobiografie ist die Lebensgeschichte von Guy Stern, der 1922 als Günther Stern in Hildesheim geboren wurde. 1937 gelingt es dem Sohn jüdischer Eltern, als einzigem seiner Familie in die USA zu emigrieren. 1944 kehr er im Rahmen des „Unternehmen Overlord“ nach Europa zurück. Er gehörte der sogenannten „Ritchie Boys“ an, einer Spezialtruppe der US-Army, die deutsche Kriegsgefangene verhörten. Nach dem Krieg studiert er Romanistik und Germanistik. Guy Stern lehrt an zahlreichen amerikanischen Universitäten und hat, im Gegensatz zu vielen anderen emigrierten Juden, keine Scheu, auch in Deutschland zu lehren. Guy Stern ist Träger zahlreicher, auch deutscher, Auszeichnungen. Meine Meinung: Diese Autobiografie hat mich sehr berührt, da sie lebendig und authentisch erzählt wird. Ich hätte gerne mehr von den anderen „Ritchie Boys“ gelesen, denn der Titel suggeriert ein wenig, dass sich diese Soldaten später immer wieder getroffen haben und aufgrund des Geburtsjahres immer weniger werden. So erfahren wir sehr viele Details aus dem, an Aufregung reichen Leben des Guy Stern. Interessant ist, dass er dem Verbleib seiner Familie nicht weiter nachgeht, als klar ist, dass sie in einem der Vernichtungslager des NS-Regimes ermordet worden sind. Eindrucksvoll wird auch die Arbeit jener Organisationen geschildert, die dafür sorgen, dass zahlreiche Kinder aus jüdischen Familien aus Deutschland auswandern konnten. Nicht verschwiegen werden die bürokratischen Schikanen sowie auch die Zufälle, die Günther damals gerettet haben. Denn Günther ist mit seinen fünfzehn Jahren knapp an der Altersgrenze (16 Jahre), die für die Emigration gelten. Guy Ritchie hat zeit seines Lebens, das nun schon 100 Jahre währt, immer nach vorne geblickt und sich nicht unterkriegen lassen. Daran sollten sich die Menschen von heute ein Beispiel nehmen, wenn wegen jeder Kleinigkeit gejammert wird. Fazit: Eine beeindruckende Autobiografie, die ich sehr gerne weiter empfehle und der ich 5 Sterne gebe.

100 Jahre und kein bisschen leise - das beeindruckende Leben des Guy Stern

Gertie G. aus Wien am 13.02.2022
Bewertungsnummer: 1656140
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Diese beeindruckende Autobiografie ist die Lebensgeschichte von Guy Stern, der 1922 als Günther Stern in Hildesheim geboren wurde. 1937 gelingt es dem Sohn jüdischer Eltern, als einzigem seiner Familie in die USA zu emigrieren. 1944 kehr er im Rahmen des „Unternehmen Overlord“ nach Europa zurück. Er gehörte der sogenannten „Ritchie Boys“ an, einer Spezialtruppe der US-Army, die deutsche Kriegsgefangene verhörten. Nach dem Krieg studiert er Romanistik und Germanistik. Guy Stern lehrt an zahlreichen amerikanischen Universitäten und hat, im Gegensatz zu vielen anderen emigrierten Juden, keine Scheu, auch in Deutschland zu lehren. Guy Stern ist Träger zahlreicher, auch deutscher, Auszeichnungen. Meine Meinung: Diese Autobiografie hat mich sehr berührt, da sie lebendig und authentisch erzählt wird. Ich hätte gerne mehr von den anderen „Ritchie Boys“ gelesen, denn der Titel suggeriert ein wenig, dass sich diese Soldaten später immer wieder getroffen haben und aufgrund des Geburtsjahres immer weniger werden. So erfahren wir sehr viele Details aus dem, an Aufregung reichen Leben des Guy Stern. Interessant ist, dass er dem Verbleib seiner Familie nicht weiter nachgeht, als klar ist, dass sie in einem der Vernichtungslager des NS-Regimes ermordet worden sind. Eindrucksvoll wird auch die Arbeit jener Organisationen geschildert, die dafür sorgen, dass zahlreiche Kinder aus jüdischen Familien aus Deutschland auswandern konnten. Nicht verschwiegen werden die bürokratischen Schikanen sowie auch die Zufälle, die Günther damals gerettet haben. Denn Günther ist mit seinen fünfzehn Jahren knapp an der Altersgrenze (16 Jahre), die für die Emigration gelten. Guy Ritchie hat zeit seines Lebens, das nun schon 100 Jahre währt, immer nach vorne geblickt und sich nicht unterkriegen lassen. Daran sollten sich die Menschen von heute ein Beispiel nehmen, wenn wegen jeder Kleinigkeit gejammert wird. Fazit: Eine beeindruckende Autobiografie, die ich sehr gerne weiter empfehle und der ich 5 Sterne gebe.

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