Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
zauberblume
aus Altdorf
5/5
30.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein tolles Lesevergnügen
„Fünf sechs sieben acht“, das neue von Ewald Arenz ist wirklich wieder etwas ganz Besonderes. Wir tauchen ein in eine Lektüre ein, die mich sehr bewegt hat.
Der Inhalt: Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht. Die Absage spült etwas in ihm hoch, dass er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt? Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.
Wow, noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Autor hat einen tollen Schreibstil, voller Poesie und Gefühl. Antons Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefangengenommen und ich habe Anton sofort in mein Herz geschlossen. Ich sehe ihn vor mir, bei seinem Auftritt, mit seinen starken Ausdruckkraft und seinen Tanzschritten. Ich kann mich völlig in Anton hineinversetzten, denn geht es nicht vielen von uns so. Man macht sich Gedanken, wie das Leben verlaufen wäre, wenn man irgendwann wo anders abgebogen wäre. Und dies beschäftigt ja auch Anton. Und dann ist da noch das Älterwerden, mit dem er zu kämpfen hat. Aber auf einen schönen Sommer folgt doch der goldene Herbst!! Und dann ist da noch seine Tochter Emma. Alle Charaktere sind so traumhaft beschrieben, ich sehe jeden Einzelnen vor mir. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe mit Spannung die Annährung zwischen Vater und Tochter verfolgt und habe auf ein Happyend gehofft.
Ein Lesevergnügen der Extraklasse, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Eine Traumlektüre, die mir unterhaltsame und auch nachdenkliche Lesestunden beschert. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne.
papa.hirsch.liest
5/5
04.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Manche Tänze enden nie – sie wechseln nur die Bühne.
Worum geht es:
Anton ist leidenschaftlicher Tänzer und zeigt auf der Bühne des Theaters vielleicht die beste Vorstellung seiner sechzigjährigen Karriere. Dennoch verliert er seinen Job und fällt in ein tiefes Loch aus Selbstmitleid, Wut und Trauer. Wie konnte ihn jemand ersetzen? Und dann ausgerechnet diese Person … Während Anton mit seinem Schicksal hadert, beginnen seine Gedanken zu reisen. Hätte sein Leben einen anderen Verlauf genommen, wenn seine große Liebe damals nicht plötzlich verschwunden wäre?
Mein Eindruck:
Genau solche Bücher sind der Grund, warum ich nicht ausschließlich Thriller lesen möchte. Dieser Roman hat mich auf eine melancholische Reise mitgenommen, die mich Takt für Takt begleitet hat.
Obwohl die eigentliche Geschichte eine ganz andere ist, sind Flora und Fauna ständig präsent. Diese scheinbaren Nebensächlichkeiten fügen sich so selbstverständlich in die Handlung ein, dass sie nie aufgesetzt wirken. Im Gegenteil: Sie tragen die Geschichte wie eine sanfte Brise und geben ihr eine ganz eigene Bühne.
Es gab viele Momente, die mich tief berührt haben. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte ihren Rhythmus verliert. Alles wirkt stimmig, feinfühlig und genau im richtigen Takt – ein Roman, der bis zum letzten Vorhang keinen Fehltritt macht.
Bewertung
5/5
03.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein lebenskluger Roman, der existenzielle Fragen poetisch thematisiert
Inhalt: Anton ist 60 Jahre alt. Zwar hat er gerade am Theater eines seiner bisher besten Stücke choreographiert und getanzt, doch ist sein Job nicht so sicher, wie er gerne hätte. Tatsächlich erhält er auch kurze Zeit später die Mitteilung, dass sein Vertrag nicht verlängert werden kann - wobei ihn besonders mitnimmt, wer seine Nachfolgerin wird. Stark belastet ihn auch das Älterwerden: Er ist nicht mehr so flink wie früher, seine Tage scheinen ihm gezählt und mehr und mehr fragt er sich, ob er das “richtige” Leben führte - zumal eine schlecht verheilte Wunde zwickt: Seine erste große Liebe, die vor 35 Jahren plötzlich und spurlos aus seinem Leben verschwand…
Persönliche Meinung: “Fünf, sechs, sieben, acht” ist ein Roman von Ewald Arenz. Erzählt wird die Handlung aus der personalen Perspektive von Anton, den das Älterwerden belastet. Arenz spricht hier existenzielle Themen des menschlichen Seins an: Liebe, Freundschaft, Sehnsucht, das Elternsein, das Älterwerden sowie die Endlichkeit des eigenen Lebens (und den Umgang mit dieser). Dies geschieht feinfühlig, empathisch und überlegt - voll mit klugen Gedanken über das Leben, ohne dass der moralische Zeigefinger erhoben wird. Stimmig und poetisch werden diese großen Themen in die Kunstform des Tanzes eingebettet. Besonders intensiv werden dabei die Figurenbeziehungen geschildert. Durch seine Sorgen und Ängste macht Anton es sich und seinen Bezugspersonen nicht leicht, wodurch er häufig mit ihnen aneckt. Dabei sind die Beziehungskonflikte so eindrücklich und tiefgehend dargestellt, dass man während des Lesens nie wirklich entscheiden kann, auf wessen Seite man steht, da beide Seiten durchaus ihre Punkte (und Berechtigung) besitzen. Spannung innerhalb der Handlung entsteht vor allem dadurch, dass man lange Zeit nicht weiß, was mit Jo, der großen Liebe von Anton, passiert ist. Ohne zu viel verraten zu wollen: Dieser Konflikt wird lebensnah und glaubwürdig thematisiert. Nicht jeder Konflikt kann vollends gelöst werden, nicht jede seelische Wunde verheilt restlos, was auch in Bezug auf Anton und Jo der Fall ist. Sprachlich schön gezeichnet, mit idyllischen Bildern, ist auch die Natur, die Anton umgibt - sei es die Umgebung seiner namenlos bleibenden Heimatstadt oder Irland, wo es ihn im Laufe der Handlung hinzieht. Insgesamt ist “Fünf, sechs, sieben, acht” durch die angesprochenen existenziellen Themen keine einfache Lektüre, die man mal eben so liest. Sie regt zum Nachdenken an, sodass auch die eigene Endlichkeit stärker in den Fokus rückt und man sich fragt, wie man die einem verbleibende Zeit gestalten will. Gerade deswegen hat der Roman mir aber sehr gefallen.
Daniela Heinen
aus Sankt Augustin
5/5
03.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hat mich berührt
Dieses Buch von Ewald Arenz habe ich sehr gerne gelesen! Es ist eine Geschichte über das älter werden, aber auch über Familie (besonders das Verhältnis zwischen Vater und Tochter), über nicht abgeschlossene Dinge im Leben und über das Tanzen.
Der Protagonist dieses Buches ist 60 Jahre alt, Stepptänzer und Choreograph und erlebt, dass er in seinem Job von seiner Tochter "ersetzt" wird. Er ist hin und hergerissen zwischen dem Neid, den er empfindet und dem Stolz, den er gleichzeitig fühlt. Er hadert mit dem älter werden und damit, dass er erleben muss, dass er einfach körperlich nicht mehr das leisten kann, was junge Tänzer können. Man spürt das ganze Buch über mit ihm, das ein Kapitel seines Lebens endet, und ich konnte seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Mir hat besonders der Schreibstil und die Stimmung des Buches gefallen. Vielleicht, weil ich auch nicht mehr die Jüngste bin und auch eine erwachsene Tochter habe. Ich konnte mich in die Situation der beiden gut hineinversetzen. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Es ist eine gefühlvolle und ruhige Geschichte, und sie hat mich berührt.
Susanne Poehls
5/5
28.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein kluger und feiner Roman
Ich liebe die Bücher von Ewald Arenz und mag insbesondere seine Sprache sehr. Der Beginn des neues Buches kam mir zunächst etwas deprimierend vor, aber dann hat die feine Sprache des Autoren mich wieder voll in ihren Bann gezogen. Und irgendwie passt der Beginn dann auch zu der Hauptfigur Anton , der am Theater als Tänzer erleben muss, wie er aufgrund seines Alters durch seine Tochter ersetzt wird. Da gibt es dann viele Gedanken und Zweifel an die Zukunft und einen Blick zurück. Das Verhältnis mit der Tochter gestaltet sich schwierig und Anton muss erst nach Irland reisen, um das Rätsel einer verschwunden alten Liebe zu lösen, um wieder nach vorne gucken zu können. Dazu gibt es viele kluge Gedanken in dem Buch rund um Familie und das Älterwerden. Ein „echter Arenz“ eben und eine klare Leseempfehlung für Leser:innen in der Mitte des Lebens.
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5/5
23.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wenn die Tochter einen beruflich ersetzt ...
Alt werden bzw. es zu akzeptieren ist nicht so einfach. Besonders für Menschen wie Anton, der von der Agilität seines Körpers lebt, ist es schwierig dies anzunehmen. Doch was hat er an Erfahrungen, Erinnungen und Gefühlen weiterzugeben. Dafür muss er aber erst einmal mit sich und seiner Vergangenheit ins Reine kommen und macht sich auf den Weg nach Irland, dem Sehnsuchtsort seiner Jugend. Und in der Hoffnung dort zwischen Stolz und Verzweiflung damit klarzukommen, dass seine Tochter seinen Posten am Theater übernehmen wird. Ein ruhiger, feinfühliger und empathischer Roman in wunderschöner Sprache.
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5/5
31.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach immer leseswert
Wieder ein sehr schönes Buch von Ewald Arenz. Ich freue mich immer, wenn ein neues Buch von ihm erscheint und auch dieses Mal bin ich nicht enttäuscht worden.
Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer und Choreograph an einem Theater in einer Kleinstadt. Er liebt seinen Beruf über alles und kann sich ein Leben ohne Tanz nicht vorstellen. Doch dann geschieht das für ihn unfassbare: Er wird entlassen und Nachfolgerin wird - seine Tochter. Schwankend zwischen Wut, Enttäuschung, Stolz und Verzweiflung versucht er den neuen bevorstehenden Lebensabschnitt einzuordnen. Dabei spielt auch seine erste große Liebe, die vor Jahrzehnten plötzlich und ohne Erklärung aus seinem Leben verschwand, eine Rolle. Es wird Zeit, endlich herauszufinden, was damals geschah, um die Wunde, die immer noch klafft, endlich zu heilen. Doch wird er sie nach so vielen Jahren finden?
Feinfühlig, unaufgeregt und einfach schön geht Ewald Arenz das Thema 'Altern' an und beschreibt lebensklug, wie Anton diesen neuen Abschnitt, aber auch sein bisheriges neu bewertet.
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5/5
24.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Aus dem Takt
Der neue Roman von E. Ahrenz erzählt von Anton, dem 60-jährigen Stepptänzer, dem sein Leben förmlich aus dem Takt gerät. Er verliert seine leitende Stelle am Theater an seine Tochter.
Als Folge reflektiert er sein Leben auf verpasste Möglichkeiten und Chancen.
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5/5
23.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf das Leben!
Einer verlorenen Liebe sein ganzes Leben hinterhertrauern? Anton stellt überrascht fest, dass er nicht nur sich selber, sondern auch seiner Familie damit im Weg steht, das Leben richtig zu genießen. Ein toller Roman über das sich Finden, das Träumen von verpassten Gelegenheiten und das Wichtigste überhaupt: die Familie.
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5/5
20.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Takt des Lebens!
Endlich ist er da, der neue Roman von Ewald Arenz. Im Mittelpunkt steht der 60 jährige Stepptänzer Anton, der plötzlich seine Theaterstelle an seine Tochter verliert. Er durchlebt eine schwere Krise, die ihn nach Irland führt, wo er sich mit dem Älterwerden und einer alten Liebe auseinandersetzen muss.
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