Der Makkabäeraufstand Inwiefern sind die religionspolitischen Maßnahmen des Antiochos IV. Epiphanes zu begründen und können als Ursache für den Aufstand gedeutet werden?
-
- Deutsch ausgewählt
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.01.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17347-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Klassische Altertumskunde), Veranstaltung: Aufbauseminar zur Alten Geschichte: Ein hellenistisches Königreich zwischen Orient und Okzident. Das Seleukidenreich vom ausgehenden 4. bis in die Mitte des 2. Jh. v. Chr., Sprache: Deutsch, Abstract: Das Chanukka-Fest ist bis heute fester Bestandteil der jüdischen Religionspraktiken. Seinen Ursprung hat das Lichterfest im Makkabäeraufstand und der daran anschließenden Wiedereroberung Jerusalems sowie der Weihung des Tempels im Jahr 164 vor Christus durch Judas. Der Makkabäeraufstand stellt den Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen einem Teil des Judentums und dem Seleukidenkönig Antiochos IV. Epiphanes dar. In der vorliegenden Arbeit werden vor allem die Voraussetzungen für den Aufstand in Hinblick auf die religionspolitischen Maßnahmen des Antiochos IV. untersucht. Im Laufe der Analyse ist folglich die Forschungsfrage, inwiefern die religionspolitischen Maßnahmen des Antiochos IV. Epiphanes zu begründen sind und als Ursache für den Aufstand gedeutet werden können, zentral. Bevor auf die Ereignisse in der Regierungszeit des Antiochos IV. Epiphanes eingegangen wird, soll die Rolle der Religion und speziell die des Judentums im Hellenismus thematisiert werden. Darauf folgt ein Kapitel, das den Seleukidenkönig in den Fokus stellt, um mögliche Motive hinsichtlich der Religionspolitik aufdecken zu können. Primär werden hier die Geldnot durch den anstehenden Krieg mit den Ptolemäern, in dem Judäa als umkämpfte Zwischenregion eine zentrale Rolle spielte, und ein möglicher Antijudaismus analysiert. Die Untersuchung wird allerdings die Bedeutung des Hohepriesteramtes und die innerjüdischen Machtkonflikte zeigen, weshalb diesem Thema ein Kapitel zukommt. Hier mag der Bezug zu Antiochos IV. vorerst fehlen, doch um den Ausbruch des Makkabäeraufstandes zu verstehen, ist das Einbeziehen dieser Machtkonflikte zwingend notwendig. Schließlich kann der Seleukidenkönig in den innerjüdischen Konflikten als Erzieher interpretiert werden, der jedoch eigene Interessen verfolgt, die sich primär auf die Stabilität Judäas beziehen. Erneut wird das Dasein Judäas als Zwischenregion des Ptolemäerreiches und des Seleukidenreiches deutlich, da sich Antiochos IV. zur Zeit der Eskalation des Machtkonfliktes in Jerusalem im 6. Syrischen Krieg (170-168 v. Chr.) befindet. Dies führt die Arbeit zum letzten Kapitel, in dem der Makkabäeraufstand hinsichtlich des Anlasses, den das Religionsedikt darstellt, und dem Verlauf sowie einem vorübergehenden Frieden analysiert wird.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.
Jetzt verkaufenKundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice