Produktbild: Dante. 100 Seiten
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Dante. 100 Seiten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2020

Abbildungen

Raster, nicht spezifiziert, Schaubilder

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

100

Maße (L/B/H)

16,6/11/0,9 cm

Gewicht

94 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003111327

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2020

Abbildungen

Raster, nicht spezifiziert, Schaubilder

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

100

Maße (L/B/H)

16,6/11/0,9 cm

Gewicht

94 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003111327

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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Lesenswertes Kurzporträt des italienischen Nationaldichters

Jennifer am 28.12.2020

Bewertungsnummer: 1418557

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der italienische Nationaldichter Dante Alighieri (1265-1321) hat sich mit seinem Werk "Die göttliche Komödie" unsterblich gemacht. Doch wer war "Dante" eigentlich? Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Stefana Sabin versucht auf gerade einmal 100 Seiten Licht ins Dunkel zu bringen. Doch das ist alles andere als leicht, weil von Dante keine Originalquellen (Manuskripte, Porträts) erhalten geblieben sind. Einzig in seinen Werken - allesamt in Kopie überliefert - gibt er Hinweise zu seiner Person. Inwiefern man den Ausführungen und Beschreibungen Giovanni Boccaccios Glauben schenken kann, ist fraglich - gerade auch, weil Dante von ihm gern mythisch überhöht wurde. Nichtsdestotrotz ziert Dantes Porträt z. B. die italienische Zwei-Euro-Münze. Seit dem 18. Jh. wird er intensiv von Künstlern rezipiert. Es gibt sogar den nach ihm benannten philologischen Zweig "Dantistik". In Italien ging man noch weiter und findet nahezu in jeder Stadt einen Platz oder ein Theater, das nach Dante benannt wurde, und natürlich hat man ihm zu Ehren extra einen Gedenktag (25. März) eingeführt. Was bekannt ist, dass Dante, der eigentlich Durante Alighieri hieß, aus Florenz stammte und dem Kleinadel angehörte. Unterricht erhielt er von einem Hauslehrer und im Kloster. In seinem Werken dominiert gemäß dem spätmittleralterlichen Trend die Liebeslyrik. Daneben befasste sich Dante eingehend mit der Vereinheitlichung der italienischen Sprache und der Trennung von Kirche und Staat. Er war also ein Universalgelehrter und Vordenker. So fußt bspw. die heutige italienische Hochsprache auf seinen Überlegungen und dem "Überwerk" - Der Komödie. Wie einst Ovid wurde er zudem aus seiner Heimat verband und erschuf in dieser (Wander-)Zeit sein größtes Werk. Insgesamt hat mich das vorliegende Buch mit vielen neuen Wissen rund um Dante versorgt. Ich bin erstaunt über sein vielfältiges Wirken und über die mythisch-nebulösen Kenntnisse, die man aufgrund der mäßigen Quellenlage von seinen Person besitzt (vgl. Shakespeare). Dante war eine interessante Persönlichkeit, von der jeder einmal etwas gehört haben sollte. Daher kann ich nur raten, das pointiert geschriebene Büchlein zu lesen und sich kurzweilig fort zu bilden. Neben der Biografie enthält das Reclam-Heftchen eine kurze Werkschau und einen spannenden Rezeptionsteil. Infografiken und Abbildungen ergänzen den luziden Text auf stimmige Weise.

Lesenswertes Kurzporträt des italienischen Nationaldichters

Jennifer am 28.12.2020
Bewertungsnummer: 1418557
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der italienische Nationaldichter Dante Alighieri (1265-1321) hat sich mit seinem Werk "Die göttliche Komödie" unsterblich gemacht. Doch wer war "Dante" eigentlich? Die Literaturwissenschaftlerin und Autorin Stefana Sabin versucht auf gerade einmal 100 Seiten Licht ins Dunkel zu bringen. Doch das ist alles andere als leicht, weil von Dante keine Originalquellen (Manuskripte, Porträts) erhalten geblieben sind. Einzig in seinen Werken - allesamt in Kopie überliefert - gibt er Hinweise zu seiner Person. Inwiefern man den Ausführungen und Beschreibungen Giovanni Boccaccios Glauben schenken kann, ist fraglich - gerade auch, weil Dante von ihm gern mythisch überhöht wurde. Nichtsdestotrotz ziert Dantes Porträt z. B. die italienische Zwei-Euro-Münze. Seit dem 18. Jh. wird er intensiv von Künstlern rezipiert. Es gibt sogar den nach ihm benannten philologischen Zweig "Dantistik". In Italien ging man noch weiter und findet nahezu in jeder Stadt einen Platz oder ein Theater, das nach Dante benannt wurde, und natürlich hat man ihm zu Ehren extra einen Gedenktag (25. März) eingeführt. Was bekannt ist, dass Dante, der eigentlich Durante Alighieri hieß, aus Florenz stammte und dem Kleinadel angehörte. Unterricht erhielt er von einem Hauslehrer und im Kloster. In seinem Werken dominiert gemäß dem spätmittleralterlichen Trend die Liebeslyrik. Daneben befasste sich Dante eingehend mit der Vereinheitlichung der italienischen Sprache und der Trennung von Kirche und Staat. Er war also ein Universalgelehrter und Vordenker. So fußt bspw. die heutige italienische Hochsprache auf seinen Überlegungen und dem "Überwerk" - Der Komödie. Wie einst Ovid wurde er zudem aus seiner Heimat verband und erschuf in dieser (Wander-)Zeit sein größtes Werk. Insgesamt hat mich das vorliegende Buch mit vielen neuen Wissen rund um Dante versorgt. Ich bin erstaunt über sein vielfältiges Wirken und über die mythisch-nebulösen Kenntnisse, die man aufgrund der mäßigen Quellenlage von seinen Person besitzt (vgl. Shakespeare). Dante war eine interessante Persönlichkeit, von der jeder einmal etwas gehört haben sollte. Daher kann ich nur raten, das pointiert geschriebene Büchlein zu lesen und sich kurzweilig fort zu bilden. Neben der Biografie enthält das Reclam-Heftchen eine kurze Werkschau und einen spannenden Rezeptionsteil. Infografiken und Abbildungen ergänzen den luziden Text auf stimmige Weise.

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Dante. 100 Seiten

von Stefana Sabin

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  • Dante lesen oder: Eine Ermutigung

    Unruhige Zeiten oder: Machtkampf in Florenz

    Dante Alighieri oder: Der politische Flüchtling als verbannter Dichter

    Das Werk oder: Die Pilgerreise des Lebens

    Die Volkssprache oder: Die Erfindung des Italienischen

    Beatrice oder: Die Frau als engelhaftes Wesen

    Die neue Weltordnung oder: Die Trennung von Staat und Kirche

    Die Zwei-Euro-Münze oder: Dante Superstar

    Im Anhang Lektüretipps