Die Ausstellung "Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland"
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- Deutsch ausgewählt
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.01.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-17431-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Museumswissenschaft, Museologie, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Friedrich-Meinecke-Institut), Veranstaltung: DDR-Ausstellungen in Berlin und Umgebung. Analyse und Rezeption., Sprache: Deutsch, Abstract: Was macht eine Ausstellung überzeugend, berührend und nachhaltig wirksam? Diese Ausstellungsanalyse widmet sich genau dieser Frage am Beispiel der Ausstellung "Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland", die im Deutschen Historischen Museum gezeigt wurde. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Biografie Wolf Biermanns, sondern vor allem die Frage, wie Geschichte, Politik und Kunst museal vermittelt werden können - und welche Wirkung dabei auf unterschiedliche Zielgruppen entsteht. Die Arbeit führt die Leserinnen systematisch durch die Ausstellung und analysiert sie entlang zentraler didaktischer und gestalterischer Kriterien. Ausgehend vom historischen Kontext beleuchtet sie die Konzeption, Zielsetzung und das intendierte Publikum der Ausstellung. Darauf aufbauend werden Ausstellungsgestaltung, räumlicher Aufbau und die bewusste Inszenierung von Exponaten untersucht. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie narrative Strukturen geschaffen werden und wie Besucherinnen durch Raum, Farben, Objekte und Medien gelenkt werden. Ein zentrales Kapitel widmet sich der Auswahl und Präsentation ausgewählter Exponate und zeigt, wie einzelne Objekte stellvertretend für größere historische Zusammenhänge stehen. Ergänzt wird diese Analyse durch die Untersuchung der interaktiven Elemente der Ausstellung. Hier wird gefragt, inwiefern Mitmachstationen, Hörangebote und spielerische Formate zur Reflexion anregen und insbesondere Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu komplexen Themen wie Zensur, Überwachung und Meinungsfreiheit ermöglichen. Die Analyse verknüpft geschichtsdidaktische Theorie mit konkreter museumspädagogischer Praxis und macht sichtbar, welche Potenziale Ausstellungen als Lern- und Erfahrungsräume besitzen. Zugleich wird kritisch hinterfragt, wo Grenzen liegen und welche Zielgruppen besonders erreicht werden. Die Arbeit richtet sich an Studierende, Lehrkräfte, Museumspädagoginnen sowie an alle, die sich für Ausstellungen als Orte historischer Bildung interessieren. Sie wurde mit der Bestnote 1,0 bewertet und bietet einen fundierten, anschaulichen und reflektierten Zugang zur Ausstellungsanalyse. Ideal für Leserinnen, die verstehen möchten, wie Geschichte erzählt, erlebt und erinnert wird.
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