Karolinen-Gymnasium Schulschriften / Europäischer Essaywettbewerb des Karolinen-Gymnasiums Frankenthal - 2024 /25 Karolinen-Gymnasium Schulschriften, DE
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- Deutsch ausgewählt
12,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
27.01.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
64
Maße (L/B/H)
0,4/17/24 cm
Gewicht
127 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-20197-6
1525 ist das zentrale Jahr des Bauernkriegs in Deutschland, Martin Luther hält die erste deutschsprachige Messe, das erste deutschsprachige Gesangsbuch wird von Joachim Slüter herausgegeben. Mit der Niederlage Franz I. bei Pavia wird vorerst das französische Expansionsstreben nach Italien gestoppt.
Damit stellt das Jahr 1525 ein Jahr dar, dass beispielhaft für kulturelle, soziale und politische Veränderungen steht. Wenngleich die Bauernkriege am Ende nicht zu einem Erfolg für die Aufständischen führten, so wurde doch die aus dem Mittelalter überkommene Gesellschaftsordnung massiv erschüttert.
Mit Luther und Slüter vollzieht sich ein kultureller Umbruch, ja eine sprachliche Revolution, die nicht mehr aufzuhalten ist.
Aber auch hundert Jahre zurück fand eine kleine bemerkenswerte Revolution innerhalb der deutschen parteipolitischen Landschaft statt. 1925 ereignete sich ein kleiner Umbruch im Hinblick auf das europäische Bewusstsein, als auf dem Parteitag der SPD erstmalig in dieser Form von einer deutschen Partei die Forderung erhoben wurde: „Wir treten deshalb für die Schaffung einer Europäischen Wirtschaftseinheit, für die Bildung der Vereinigten Staaten von Europa ein.“ (Rudolf Hilferding)
Die Schüler waren daher aufgefordert sich mit Umbrüchen, Aufständen und Revolutionen befassen – gleich ob diese kultureller, politischer, sozialer oder technischer Natur waren.
Julien Treiber mit einer Arbeit zu der Thematik: „Mit der Mao-Bibel nach Westeuropa - Die Rezeption der Chinesischen Kulturrevolution in Westdeutschland und Frankreich am Beispiel der Neuen Linken“. Ebenfalls aus der Jahrgangsstufe 11 kam der Zweitplatzierte Liam Erbug, der sich der Frage „Die Oktoberrevolution-eine Volksrevolution?“ widmete. Jan-Henrik Barth aus der 12 belegte mit seiner Arbeit „Punk is dead?“, bei der er die Entwicklungsgeschichte dieses musikalischen Umbruchs beleuchtete, den dritten Platz.
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