Mikrobielle Biomineralisationen Einige Beispiele aus der Republik Dschibuti und dem griechischen Festland
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- Deutsch ausgewählt
43,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.01.2026
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
22/15/0,5 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-9-53332-7
Jeder Geologe stellt sich die Frage nach dem Ursprung einer geologischen Formation und den Mineralien, aus denen sie besteht und aus denen sie entstanden ist. In Sedimentformationen stammen viele Beispiele für Mineralien und Erze, die vor Ort beobachtet und im Labor untersucht wurden, aus mikrobiellen Quellen oder sind eng damit verbunden. Viele Geologen, Mikrobiologen, Biologen, Geochemiker und Chemiker derzeit darin übereinstimmen, dass Mikroben eine direkte Rolle bei der Mineralisierung spielen können, vor allem aber eine wichtige Rolle beim Einfangen und Konzentrieren von Metallen. Studien zu bestimmten karbonathaltigen Ooid-Horizonten, sulfidreichen Schichten aus dem Oberjura von Ali Sabieh, Pseudopisolithen und Pseudooide aus Eisen aus der Kreidezeit von Ali Sabieh, hydrothermale Karbonat-Travertine aus dem Abhé-See und dem Asal-See sowie Salzkugeln aus dem Asal-See haben Mineralisierungen aufgezeigt, die aus mikrobiellen Stoffwechselprozessen stammen. Zwischen 1982 und 1985 konnte die sedimentologische Untersuchung des Bauxits aus der mittleren Kreidezeit und der Ferrophosphate aus dem Tertiär des griechischen Festlands einen engen Zusammenhang zwischen Stromatolithen, Ooiden und diesen Mineralien nachweisen.
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