Mitbestimmung unter wirtschaftlichem Primat Die Mitbestimmung im BMW-Stammwerk München 1945–1987
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- Deutsch ausgewählt
79,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.06.2026
Abbildungen
12 b/w and 1 col. ill.
Verlag
De Gruyter MoutonSeitenzahl
395
Maße (L/B/H)
23,8/16,2/2,6 cm
Gewicht
720 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-222397-0
Die Automobilindustrie und ihre Mitbestimmung gelten als eine Erfolgsgeschichte der frühen Bundesrepublik. Dabei wird oft übersehen, dass es auch prominente Gegenbeispiele gab. Eines davon war BMW, denn das Unternehmen stand mitten in der Hochkonjunktur der 1950er Jahre kurz vor dem Konkurs.
Mario Riederer beleuchtet in seiner Studie die Geschichte von BMW im Zeitraum von 1945 bis 1987 mit besonderem Fokus auf Mitbestimmung und Arbeitnehmervertretung. Dabei wird das Handeln eines Betriebsrates in einer existentiellen Krise gezeigt sowie die langfristigen Folgen dieser Erfahrung. Es verschob sich das Kräftegefüge im Unternehmen, und es entwickelte sich ein neuer Handlungsimperativ für die Arbeitnehmerseite: Um die Arbeitsplätze auf Dauer zu sichern, galt der wirtschaftliche Erfolg als unabdingbar. Dadurch entstand eine Betriebsratspolitik, in der ein Ausgreifen in Managementbereiche selbstverständlich war, zu der bisweilen aber auch eine Zurückstellung der Arbeitnehmerinteressen hinter den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gehörte. Diese neue Sozialpartnerschaft zeigte bereits vor der Ölpreiskrise Züge der Mitbestimmung „nach dem Boom" und wies eine erstaunliche Konstanz bis zum Ende der 1980er Jahre auf.
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