Vertikale Wurzelfrakturen und ihre Behandlung Ein Überblick über Ätiologie, Diagnose und Behandlungsstrategien. DE
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- Deutsch ausgewählt
68,90 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2026
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
136
Maße (L/B/H)
22/15/0,9 cm
Gewicht
221 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-9-56444-4
Eine vertikale Wurzelfraktur ist ein Längsriss in der Zahnwurzel, der am häufigsten bei endodontisch behandelten Zähnen auftritt. Er entsteht in der Regel durch übermäßige Obturationskräfte, das Einsetzen von Stiften oder den Verlust von Dentin bei Wurzelkanalbehandlungen. Klinisch äußert sie sich durch Schmerzen beim Zubeißen, isolierte tiefe Parodontaltaschen und rezidivierende Sinustrakte, die oft ein parodontales oder endodontisches Versagen vortäuschen. Röntgenzeichen wie die J-förmige Radioluzenz sind suggestiv, aber nicht immer offensichtlich; CBCT hilft bei der Diagnose, obwohl eine endgültige Bestätigung eine chirurgische Exploration erfordern kann. Die Prognose ist im Allgemeinen schlecht, und bei einwurzeligen Zähnen ist die Extraktion die Behandlung der Wahl, während bei mehrwurzeligen Zähnen eine Wurzelresektion oder Hemisektion in Betracht gezogen werden kann. Frühzeitige Diagnose und präventive endodontische Techniken sind der Schlüssel zur Verringerung der Inzidenz und zur Verbesserung der Ergebnisse.
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