Die Erfindung der Handysucht Gesellschaftsdroge, Nomophobie und Selbstinszenierung
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- Deutsch ausgewählt
20,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
04.02.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
340
Maße (L/B/H)
2/13,5/20,5 cm
Gewicht
391 g
Auflage
44. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-22390-9
Im Zentrum steht die Handysucht als kulturelles Phänomen. Sie zeigt sich nicht nur im exzessiven Konsum von Inhalten, sondern in der Angst vor dem Verbindungsabbruch: Nomophobie. Die Abhandlung beleuchtet die neurobiologischen Mechanismen von Belohnung und Erwartung ebenso wie die sozialen Dynamiken von Sichtbarkeit, Selbstinszenierung und digitaler Präsenz. Das Smartphone erscheint dabei als Objekt mit doppelter Funktion: als technisches Hilfsmittel und zugleich als Träger von Identität, Erinnerung und sozialem Status.
Ohne Alarmismus und ohne moralische Zuschreibungen zeichnet das Buch ein präzises Bild einer Epoche, in der Technik nicht mehr genutzt wird, sondern genutzt werden muss. Es fragt, wie sich Zeit, Aufmerksamkeit und Körperhaltung verändern, wenn das Gerät stets griffbereit ist – und was es über eine Gesellschaft sagt, die ihre Zugänge zur Welt in der Hosentasche trägt.
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