»Niemand wird zum Gendern gezwungen«, beteuern die Befürworter einer ›gendergerechten Sprache‹. Aber stimmt das wirklich? Die rund 50 Fallbeispiele in diesem Buch zeigen, wie sehr die Freiheit des Sprechens durch den Zwang zum Gebrauch einer vermeintlich inklusiven Sprache beeinträchtigt wird. Vielerorts herrscht ein repressives Klima, das alle Abweichler von der vorgegebenen Sprachlinie sanktioniert. Das Buch skizziert die geistesgeschichtlichen Hintergründe des Genderns und beleuchtet soziologische Phänomene wie soziale Ächtung und Konformitätsdruck rund um das sprachpolitische Projekt Gendersprache.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Wie unverfroren, untergriffig und kompromisslos die Proponenten des Genderns eine ganze Gesellschaft am Nasenring durch die jüngere Geschichte ziehen, wird erst durch das Buch deutlich. Ich muss gestehen: Umfang und Schärfe der Konsequenzen für Genderverweigerer habe ich unterschätzt. Die Freiwilligkeit des Genderns ist Propaganda, aus der Sicht der Betroffenen allerdings Illusion. Mit anderen Worten: Wer sich verweigert, hat selbstverständlich nichts zu befürchten, es gibt keine strafrechtliche Untersuchung, keine gerichtliche Verurteilung, keine Freiheits- oder Geldstrafe, ja nicht einmal eine Weisung unter Auflage oder Bewährung. Nur den Job verliert er halt vielfach, der Verweigerer – oder kriegt erst gar keinen.
So wandelt sich das Gerede von der „Inclusion aller“ zu deren glattem Gegenteil: Wer Genderei im Sinne der Erfinderinnen nicht mitmacht, ist nicht includiert, sondern excludiert und von der Berufsausübung und vom Fortkommen an vielen Universitäten, Behörden, anderen öffentlichen und mitunter sogar privaten Institutionen ausgeschlossen.
Seltsam: Das erinnert doch stark an Faschismus: Wer die Ideologie des Führers und seiner Kumpanen nicht mitträgt, wird ausgeschlossen und soll schauen, wo er bleibt. Zur Führergesellschaft gehört „er“ nicht mehr - und „sie“ übrigens auch nicht.
Fabian Payr und Dagmar Lorenz öffnen die Augen. Das von ihnen verfasste Buch war längst überfällig. Die Sachlichkeit, mit der es geschrieben wurde, ist bewundernswert - und angesichts der Bösartigkeit der Genderkommunity alles andere als selbstverständlich. Dem Autorenduo ist dafür zu danken, ein unaufgeregtes, gut lesbares Werk mit einem sehr hilfreichen, wissenschaftlich verwertbaren Anmerkungsapparat geschaffen zu haben. Nur eine kleine Kritik kann ich mir am Ende nicht verkneifen: Fürchtet Euch doch bitte nicht gar so sehr davor, von den linksgrünwoken Gender_Innen „ins rechte Eck“ gestellt zu werden. Die wissen doch nicht einmal, wovon sie reden, wenn sie Kritiker dorthin verweisen.
Aber abseits davon: Pflichtlektüre für jeden mündigen Bürger!
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