Produktbild: Klack
Gebraucht Band 1397

Klack Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,4 cm

Gewicht

171 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003343704

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Deutsche Nachkriegs-Nostalgie mit Witz […] ein genussvoller Spaß, weil Modick nicht nur präzise erzählt, sondern sich auch traut, zuweilen sehr, sehr komisch zu sein.« ("stern")
»Modick beschreibt das kleinbürgerliche, engstirnige Nachkriegsmilieu wunderbar anschaulich und mit sehr viel stillem Humor. [...] ein Stimmungspanorama, das auch später Geborenen den Geist der Zeit nahebringt.« ("Weser-Kurier")
»Klaus Modicks neues Buch […] überzeugt als bittersüße Geschichte aus den 60er Jahren. […] Kein Rückblick übrigens in Kitsch, sondern fein durchbrochene Lust an Vergangenheit.« ("nwzonline.de")
»Ein realitätsgesättigter, unangestrengter, gut lesbarer Roman, der unterhält und dabei doch die Frage nach den Mustern stellt, die jede Generation auf unterschiedliche Weise bestimmen.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,4 cm

Gewicht

171 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003343704

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Es war einmal

Bewertung am 12.10.2015

Bewertungsnummer: 893815

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit sehr viel Vergnügen habe ich die Erinnerungen von Markus verfolgt,vielleicht weil ich zur gleichen Zeit groß geworden bin. Auf der Osterkirmes gewinnt der 15 jährige Markus eine Kamera ,die "Agfa Clack".Er hält von nun an alle, für ihn wichtigen Ereignisse, im Bild fest. Jetzt, Jahre später, findet er die Kamera beim Aufräumen des Speichers,zusammen mit Fotos und anderen Relikten aus seiner Jugendzeit. Markus wächst in der norddeutschen Provinz zusammen mit der älteren Schwester Hanna,seinen Eltern und der Großmutter auf. Während er mit den ersten Problemen der Pubertät kämpft,geht in seiner Familie alles den gewohnten Gang.Sein Vater lebt von den Kriegserinnerungen,die Großmutter tyrannisiert die Familie und Hanna macht dem jüngeren Bruder das Leben schwer.Sein Leben ändert sich,als die italienische Familie Tinotti in dem kleinen Ort eine Eisdiele eröffnet. Er verliebt sich in Clarissa ,die seine Liebe aber nicht erwidert. Der Autor schildert auf sehr eindrigliche Weise die Höhen und Tiefen dieser unerfüllten Liebe .Auch die politische Situation( Mauerbau,Kubakrise,)wird beleuchtet. Besonders gut gefiel mir ,daß der Autor sich auch der Jugendsprache von damals bediente.Was heute "geil und krass"ist ,war früher "dufte und knorke".Diese Worte sind aus dem heutigen Sprachgebrauch vollständig verschwunden.Auch die alten Schlagertexte weckten bei mir viele Erinnerungen. Das einzige Manko in meinen Augen war ,daß man nichts über das spätere Leben des Protagonisten erfährt. Buchtitel: Klack

Es war einmal

Bewertung am 12.10.2015
Bewertungsnummer: 893815
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit sehr viel Vergnügen habe ich die Erinnerungen von Markus verfolgt,vielleicht weil ich zur gleichen Zeit groß geworden bin. Auf der Osterkirmes gewinnt der 15 jährige Markus eine Kamera ,die "Agfa Clack".Er hält von nun an alle, für ihn wichtigen Ereignisse, im Bild fest. Jetzt, Jahre später, findet er die Kamera beim Aufräumen des Speichers,zusammen mit Fotos und anderen Relikten aus seiner Jugendzeit. Markus wächst in der norddeutschen Provinz zusammen mit der älteren Schwester Hanna,seinen Eltern und der Großmutter auf. Während er mit den ersten Problemen der Pubertät kämpft,geht in seiner Familie alles den gewohnten Gang.Sein Vater lebt von den Kriegserinnerungen,die Großmutter tyrannisiert die Familie und Hanna macht dem jüngeren Bruder das Leben schwer.Sein Leben ändert sich,als die italienische Familie Tinotti in dem kleinen Ort eine Eisdiele eröffnet. Er verliebt sich in Clarissa ,die seine Liebe aber nicht erwidert. Der Autor schildert auf sehr eindrigliche Weise die Höhen und Tiefen dieser unerfüllten Liebe .Auch die politische Situation( Mauerbau,Kubakrise,)wird beleuchtet. Besonders gut gefiel mir ,daß der Autor sich auch der Jugendsprache von damals bediente.Was heute "geil und krass"ist ,war früher "dufte und knorke".Diese Worte sind aus dem heutigen Sprachgebrauch vollständig verschwunden.Auch die alten Schlagertexte weckten bei mir viele Erinnerungen. Das einzige Manko in meinen Augen war ,daß man nichts über das spätere Leben des Protagonisten erfährt. Buchtitel: Klack

Kennen Sie noch die Agfa Clack?

Bewertung am 20.02.2015

Bewertungsnummer: 403205

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von 1954 bis 1965 produzierte die Firma Agfa ihre sogenannte Box-Kamera Clack. Der Name war Programm, denn das Geräusch, das die Kamera beim Auslösen machte, war „Klack“! Und da eine Agfa Clack eine große Bedeutung in dem neuen Buch von Klaus Modick spielt, hat er dem Buch diesen Titel gegeben. Ich habe Ihnen von Klaus Modick vor nicht langer Zeit den Roman „Sunset“ vorgestellt, welcher mir sehr gut gefallen hatte. Als jetzt das neue Buch von ihm angekündigt wurde, interessierte es mich natürlich auch wieder. Sehr erstaunlich für mich war, dass dieses Buch komplett anders ist. In „Sunset“ erzählte er eine Geschichte, die sich mit Lion Feuchtwanger und Bert Brecht beschäftigte, in seinem neuen Roman erzählt er eine Geschichte aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Die Hauptperson ist Markus. Der Roman beginnt damit, dass der Ich-Erzähler nach einem Gewitterschaden auf dem Dachboden einen Karton mit alten Fotos entdeckt. Und dann versinkt er in den Erinnerungen und erzählt uns die Geschichten, die sich hinter den 15 Bilder verbergen. Die Kamera hat er per Zufall auf einer Tombola auf einem Jahrmarkt 1961 gewonnen als er 15 Jahre alt war. Und die Bilder erzählen die Geschichte aus 2 Jahren, der Zeit, wo er sich das erste Mal verliebt hat. In Deutschland geht es wieder aufwärts, trotzdem ist der 2. Weltkrieg noch nicht vergessen. Markus lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen im Haus der Großmutter mütterlicherseits. Der bereits verstorbene Großvater war Richter, der Vater Soldat im 2. Weltkrieg und hat den Russland-Feldzug mitgemacht. Es ist eine Gesellschaft im Aufbruch. Markus Schwester wird langsam flügge, aber gerade die Großmutter ist extrem darauf bedacht, dass alles seinen ordentlichen, geregelten Gang geht. Sie hat in der Familie das Sagen. Was sollen die Nachbarn sonst denken. Markus entdeckt langsam die Mädchen und damit auch die Sexualität für sich. Dies wird besonders problematisch, als im Nachbarhaus plötzlich eine italienische Familie einzieht, die ausgerechnet eine Tochter in Markus Alter hat. Die Großmutter ist entsetzt und versucht alles, um ihre Familie von diesen Ausländern fernzuhalten. Es sind herrlich, mit viel Humor erzählte Erinnerungen an diese Zeit. Die ersten Gastarbeiter kommen nach Deutschland, werden aber von den Deutschen nicht immer herzlich willkommen geheißen. Es ist die Hochzeit von Elvis Presley und Horst Buchholz, und die Halbstarken versuchen sich von ihren spießigen Eltern abzusetzen. Klaus Modick erzählt herrlich unterhaltsam, würzt seine Geschichte mit Songtexten und Reklamesprüchen aus dieser Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie z.B. dem Mauerbau oder der großen Flut. Jedes Foto wird eingeführt von einem leicht philosophischen Text, der sich mit der Erinnerung auseinandersetzt. Dieses Buch ist speziell für all diejenigen interessant, die sich an diese Zeit noch gerne zurückerinnern. Mich hat dieser Roman sehr an die herrlichen Bücher von Gernot Gricksch und Gerhard Henschel erinnert, die ich Ihnen ebenfalls bereits an dieser Stelle empfohlen habe.

Kennen Sie noch die Agfa Clack?

Bewertung am 20.02.2015
Bewertungsnummer: 403205
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von 1954 bis 1965 produzierte die Firma Agfa ihre sogenannte Box-Kamera Clack. Der Name war Programm, denn das Geräusch, das die Kamera beim Auslösen machte, war „Klack“! Und da eine Agfa Clack eine große Bedeutung in dem neuen Buch von Klaus Modick spielt, hat er dem Buch diesen Titel gegeben. Ich habe Ihnen von Klaus Modick vor nicht langer Zeit den Roman „Sunset“ vorgestellt, welcher mir sehr gut gefallen hatte. Als jetzt das neue Buch von ihm angekündigt wurde, interessierte es mich natürlich auch wieder. Sehr erstaunlich für mich war, dass dieses Buch komplett anders ist. In „Sunset“ erzählte er eine Geschichte, die sich mit Lion Feuchtwanger und Bert Brecht beschäftigte, in seinem neuen Roman erzählt er eine Geschichte aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Die Hauptperson ist Markus. Der Roman beginnt damit, dass der Ich-Erzähler nach einem Gewitterschaden auf dem Dachboden einen Karton mit alten Fotos entdeckt. Und dann versinkt er in den Erinnerungen und erzählt uns die Geschichten, die sich hinter den 15 Bilder verbergen. Die Kamera hat er per Zufall auf einer Tombola auf einem Jahrmarkt 1961 gewonnen als er 15 Jahre alt war. Und die Bilder erzählen die Geschichte aus 2 Jahren, der Zeit, wo er sich das erste Mal verliebt hat. In Deutschland geht es wieder aufwärts, trotzdem ist der 2. Weltkrieg noch nicht vergessen. Markus lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen im Haus der Großmutter mütterlicherseits. Der bereits verstorbene Großvater war Richter, der Vater Soldat im 2. Weltkrieg und hat den Russland-Feldzug mitgemacht. Es ist eine Gesellschaft im Aufbruch. Markus Schwester wird langsam flügge, aber gerade die Großmutter ist extrem darauf bedacht, dass alles seinen ordentlichen, geregelten Gang geht. Sie hat in der Familie das Sagen. Was sollen die Nachbarn sonst denken. Markus entdeckt langsam die Mädchen und damit auch die Sexualität für sich. Dies wird besonders problematisch, als im Nachbarhaus plötzlich eine italienische Familie einzieht, die ausgerechnet eine Tochter in Markus Alter hat. Die Großmutter ist entsetzt und versucht alles, um ihre Familie von diesen Ausländern fernzuhalten. Es sind herrlich, mit viel Humor erzählte Erinnerungen an diese Zeit. Die ersten Gastarbeiter kommen nach Deutschland, werden aber von den Deutschen nicht immer herzlich willkommen geheißen. Es ist die Hochzeit von Elvis Presley und Horst Buchholz, und die Halbstarken versuchen sich von ihren spießigen Eltern abzusetzen. Klaus Modick erzählt herrlich unterhaltsam, würzt seine Geschichte mit Songtexten und Reklamesprüchen aus dieser Zeit, aber auch mit aktuellen Themen wie z.B. dem Mauerbau oder der großen Flut. Jedes Foto wird eingeführt von einem leicht philosophischen Text, der sich mit der Erinnerung auseinandersetzt. Dieses Buch ist speziell für all diejenigen interessant, die sich an diese Zeit noch gerne zurückerinnern. Mich hat dieser Roman sehr an die herrlichen Bücher von Gernot Gricksch und Gerhard Henschel erinnert, die ich Ihnen ebenfalls bereits an dieser Stelle empfohlen habe.

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Klack

von Klaus Modick

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Annegrit Fehringer

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

Höchst amüsant!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist ein herrlich vergnügliches Erinnerungs-Potpourri aus der Nachkriegszeit der fünfziger und sechziger Jahre! Ausgelöst durch das Betrachten der Fotos, die Markus damals mit der auf einem Rummel gewonnenen Agfa Clack festgehalten hat. Mitreißend, höchst amüsant und voller Musik-Ohrwürmer!
  • Annegrit Fehringer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Höchst amüsant!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist ein herrlich vergnügliches Erinnerungs-Potpourri aus der Nachkriegszeit der fünfziger und sechziger Jahre! Ausgelöst durch das Betrachten der Fotos, die Markus damals mit der auf einem Rummel gewonnenen Agfa Clack festgehalten hat. Mitreißend, höchst amüsant und voller Musik-Ohrwürmer!

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Ingo Roza

Thalia Velbert

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4/5

Marina, Marina, Marina

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klaus Modick ist nun einmal einer der Größten und begleitet mich nun mein gesamtes Buchhändlerdasein, und ich seine Bücher. Was bleibt mir, als auch sein neues, kleines Buch zu preisen? Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht nochten, aber es gab eine Zeit, in der man mit einem Telefon telefonierte und mit einem Fotoapparat fotografierte. So ein Fotoapparat war die Agfa-Klack, und die machte Fotografien auf Papier, und die lagen dann überall herum und letztendlich in Kartons auf dem Dachboden. Und dort findet man sie irgendwann wieder, und diese Fotografien erzählen einem vergessene Geschichten von vergessenen Menschen, vergessenen Geschehnissen, vergessenen Zeiten. Und die füllen dann -nicht mehr & nicht weniger - diesen wundervollen, kleinen Roman.
  • Ingo Roza
  • Buchhändler/-in

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4/5

Marina, Marina, Marina

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Klaus Modick ist nun einmal einer der Größten und begleitet mich nun mein gesamtes Buchhändlerdasein, und ich seine Bücher. Was bleibt mir, als auch sein neues, kleines Buch zu preisen? Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht nochten, aber es gab eine Zeit, in der man mit einem Telefon telefonierte und mit einem Fotoapparat fotografierte. So ein Fotoapparat war die Agfa-Klack, und die machte Fotografien auf Papier, und die lagen dann überall herum und letztendlich in Kartons auf dem Dachboden. Und dort findet man sie irgendwann wieder, und diese Fotografien erzählen einem vergessene Geschichten von vergessenen Menschen, vergessenen Geschehnissen, vergessenen Zeiten. Und die füllen dann -nicht mehr & nicht weniger - diesen wundervollen, kleinen Roman.

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Klack

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