Produktbild: Die Frau im Schrank
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Die Frau im Schrank

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,2 cm

Gewicht

282 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-341-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/2,2 cm

Gewicht

282 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-341-0

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Jürg K.

    4/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zauberhafter, poetischer Roman

    In diesem zauberhaft-poetischen Roman erzählt Jacqueline Kornmüller von Einzelgängern und Lebensmenschen, und von Zufall und Bestimmung. Diese Geschichte berührt mich, weil sie zeigt, wie manchmal genau die Dinge, die wir zufällig finden, näher an uns heranführen als alles, was wir bewusst suchen. Der junge Schauspieler, der sich hinter seinen Büchertürmen verschanzt, wirkt auf mich wie jemand, der sich vor der Welt schützt, indem er sich in Geschichten vergräbt. Ein kleines Zimmer, ein Sofa, ein alter Schrank es ist ein Ort des Übergangs, fast ein Schwebezustand. Und doch beginnt genau dort etwas, das grösser ist als er selbst. Dass sich die klemmende Schranktür plötzlich mit einem leisen Seufzen öffnet, hat für mich etwas Magisches. Als würde der Raum selbst atmen und sagen: Schau hin. Die Hinterlassenschaften, die zum Vorschein kommen das Rezeptbuch, das angeschlagene Teeservice, das blaue Kleid sind wie Fragmente eines Lebens, welches jemand zurückgelassen hat, aber nicht vergessen werden wollte. Und das Foto der jungen Frau, ihr abgewandter Blick, wirkt wie eine Einladung, aber auch wie ein Rätsel. Es ist, als würde sie ihm etwas zuflüstern, das er noch nicht versteht. Was mich besonders bewegt, ist die Art, wie Zufall und Bestimmung ineinanderfliessen. Der Schauspieler wollte nur ein Dach über dem Kopf, doch der Schrank öffnet ihm eine Tür zu einer Geschichte, die vielleicht auch seine eigene verändert. Die junge Frau, die sich hinter den Dingen verbirgt, scheint ihm etwas zu erzählen über Mut, über Verletzlichkeit, über Wege, die sich erst zeigen, wenn man bereit ist, sie zu gehen. Für mich ist dieser Roman ein poetisches Versprechen: dass selbst in den kleinsten Räumen Türen warten, die sich öffnen, wenn wir endlich hinschauen.

  • Bewertung

    2/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starker Beginn, dann aber schwach

    "Ich muss alles lesen, wenn ich das Wesen, das den Schrank bewohnt, begreifen will, dachte Du. Und Du fing an zu lesen." Dass Du sich geradezu auf den Bücherstapel freut, der in Jacqueline Kornmüllers kunstvollem Roman "Die Frau im Schrank" zu finden ist, kommt nicht von Ungefähr, Denn Du ist ein Büchermensch, einer, der Lieber allein mit einem Stapel Lektüre zu Abend isst als in Gesellschaft seiner Kollegen. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch seine Beziehungen auf eher ungewöhnlichem Wege zustande kommen; Im Zimmer eines Freundes, das Du als Übergangsbleibe dient, steht ein Schrank, offensichtlich von dessen Expartnerin. Du kennt sich nicht. Aber die Dinge im Schrank erregen seine Aufmerksamkeit. Das Möbelstück scheint einen eigenen Willen zu haben, mal ist die Tür weit geöffnet, mal kommt niemand an das Innere heran. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz begegnet Du der Frau dann auch im echten Leben. Sie ist wie Du selbst Schauspielerin. Der Beginn von " Die Frau im Schrank" hat mich wirklich begeistert. Voller Symbolgehalt und Metaphern wird hier das Interesse an einer Frau beschrieben. Der Wunsch, alles was sie mag, ebenfalls zu kennen. Die Dinge, die ihr wichtig sind, für sich selbst mit Bedeutung aufzuladen. Nahezu alle Handlungen sind Teil dieses Kennenlernens. Die Titel auf Dus Lektürenstapel ein Kommentar zur Geschichte. Als die beiden sich dann allerdings finden, verliert die Handlung an Spannung. Es mäandert vor sich hin, wohin die Erzählung möchte ist auf einmal nicht mehr klar. Seltsam zeitlos und mit Handlungssprüngen wird davon berichtet, wie sich die Leben beider kreuzen und dann für eine vermutlich lange Zeit wieder auseinandergehen. Irgendwann habe ich das Interesse verloren. Die Buchtitel als Kommentar kamen mir dann nur noch als intellektuelles Angebertum vor und ich konnte der Geschichte leider nur noch wenig abgewinnen. Auch die Rahmenhandlung blieb für mich unklar. So ist "Die Frau im Schrank" für mich ein Buch, das zwar stark gestartet ist, aber dann doch (oder gerade deswegen?) enttäuscht hat.

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