Produktbild: Die Schauspielerin
Gebraucht

Die Schauspielerin Roman

4

9,53 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,2 cm

Gewicht

510 g

Originaltitel

Actress

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003547430

Beschreibung

Rezension

»Enrights Verständnis von den vielfältigen Schattierungen eines Charakters ist umfassend, und ihr blitzender Stil (den Eva Bonné hervorragend ins Deutsche übertragen hat) lässt einen beim Lesen manchmal regelrecht aufjubeln.« ("Spiegel online, Claudia Voigt")
»Es ist Anne Enrights Meisterschaft, all diese Motive so organisch zu verschmelzen, dass das Ganze nie wie ein feministischer Konzeptroman wirkt. Sondern wie die vielstimmige Sinfonie dessen, was zwischen Menschen an Schäbigkeit und Zärtlichkeit möglich ist.« ("Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes")
»Enright ist eine Spezialistin für schwierige Familienangelegenheiten, für unter der Oberfläche schwelende Konflikte, Heimlichkeiten, Minenfelder. ›Die Schauspielerin‹ handelt von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung und erzählt davon, was der Erfolg aus einer Frau in einer Zeit macht, in der Frauen nicht für den Erfolg vorgesehen waren.« ("SWR-Bestenliste Juli/August 2020 - Platz 8")
»Eine große Begabung der Erzählerin, zwiespältige Gefühle zwischen Anziehung und Ablehnung zu erforschen und sie oft mit einem Bild oder Vergleich wie in einem Schraubstock zusammenzuzwingen.« ("DIE WELT, Literarische Welt, Eva Schäfers")
»Diese Stimme kann zum Lachen bringen und selbst lachen: über Mütter, Männer und Sex, sie kann gnädig sein mit denen, die ihren Verstand oder Freundlichkeit verlieren.« ("NDR Kultur „Neue Bücher“, Marie Schoeß")
»Ein brillantes Roman-Porträt. ... Fein und präzise, mit einem leisen Hauch von Ironie.« ("WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Britta Heidemann")
»Ein Happy End wird kaum einer vermissen, wenn er so wie hier reihenweise Sätze liest, die in typischer Enright-Manier pointiert blitzen und beglücken.« ("WDR 5 Bücher, Ferdinand Quante, Buch der Woche")
»Alle Mütter sind verrückt - zumindest nach Ansicht ihrer Töchter. Die irische Autorin Anne Enright setzt dies immer wieder grandios in Szene. In kurzen Geschichten oder in ihrem neuen Roman ›Die Schauspielerin‹.« ("BRIGITTE, Angela Wittmann")
»Und viel brillanter formuliert! Denn Anne Enright, einer der besten Autorinnen englischer Sprache, glaubt man sofort, dass ihre Erzählerfigur schreiben kann.« ("Tages-Anzeiger (CH), Martin Ebel")
»›Die Schauspielerin‹ ist nicht nur ein schillernder, vom Glanz und Elend der Titelheldin handelnder Künstlerroman, sondern auch das nicht minder faszinierende Selbstporträt der Erzählerin.« ("NZZ Neue Zürcher Zeitung, Thomas David")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/3,2 cm

Gewicht

510 g

Originaltitel

Actress

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710003547430

Herstelleradresse

Penguin [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    22.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Buch über Irland...

    Ein faszinierendes Buch über Irland und das bewegte Leben der Schauspielerin Katherine O'Dell zwischen dem Streben nach Ruhm und der Suche nach einem sinnerfüllten Leben. Lange hat mich keine Geschichte mehr so gefässelt.

  • Bewertung

    5/5

    26.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Tochter auf der Suche nach...

    Eine Tochter auf der Suche nach ihrer Mutter, einer großen Irischen Schauspielerin. Sicher ,die Person als Mensch war anwesend. Nur wann war sie Mutter und wann die Schauspielerin? Das versucht Norah für sich jetzt heraus zu finden. Ein bewegender Roman zum Thema Familie !

  • Zauberberggast

    aus München

    4/5

    01.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fiktive Memoiren einer "Tochter von"

    Norah erzählt die Geschichte ihrer Mutter, der berühmten irischen Schauspielerin Katherine O'Dell, die eigentlich Engländerin war. Es handelt sich um eine fiktive Schauspielerin, allerdings steht sie stellvertretend für viele europäische Filmdiven, die in den 50er und 60er Jahren zu internationalem Ruhm gelangten und es sogar bis nach Hollywood schafften. Man kann sich also sehr gut vorstellen, dass es den echten Töchtern berühmter Schauspielerinnen tatsächlich ähnlich ergangen ist. Wir tauchen in diesem Roman ein in das Künstler- und Schauspielermilieu der irischen und britischen Bohème der 1920er bis 1980er Jahre, denn bereits die Großeltern der Erzählerin waren Theaterschauspieler. Norah erzählt die Lebensgeschichte ihrer Mutter - und zunehmend auch ihre eigene - nicht chronologisch. Sie springt zwischen den Ereignissen vor und zurück und erzeugt damit den Eindruck authentischen Erinnerns. Erinnerungen sind Momentaufnahmen des Geistes und erfolgen selten in der richtigen Reihenfolge. Es ist also keine typische (fiktive) Biographie, sondern ein Memoir. Norah hadert nicht mit ihrer Vergangenheit. Ihr stoischer, fast abgeklärter Tonfall zeigt, dass sie mit sich und ihrem Leben im Reinen ist und auch mit ihrer Mutter. Sie kann sie jetzt von außen betrachten und über sie schreiben, denn Schreiben ist Norahs Beruf. In der Erzählung dann tut sich nicht nur ein tiefer Graben zwischen ihrem eigenen, zurückgenommenen Selbst und dem extrovertierten Charakter ihrer Mutter auf, sondern auch zwischen Schein und Sein des vermeintlich glamourösen Lebens als Schauspielerin. Obwohl die erzählten Dinge an sich sehr tragisch und dramatisch, manchmal auch absurd und komisch sind, bleibt zwischen Leser und Geschichte eine gewisse Distanz. Diese gefühlte Mauer hat bei mir dafür gesorgt, dass ich emotional nicht involviert war, das Erzählte eher als Zuschauer wahrgenommen habe. So wie es von Bertolt Brecht, der auch in diesem Zusammenhang im Roman genannt wird, im "Epischen Theater" vorgesehen ist. Die Distanz “zum Publikum” wird auch durch die verwendete Du-Anrede deutlich. Norah erzählt die Geschichte nicht etwa einem abstrakten Leser, sondern ihrem langjährigen Ehemann und Partner. Teil an dieser “Intimität” hat der natürliche, echte Leser somit allenfalls als Voyeur dieser Beziehung, bei der die Identität des männlichen Parts erst zum Schluss gelüftet wird. Ein erzählerischer Kniff. "Die Schauspielerin" ist daher für meine Begriffe eher ein intellektueller Roman, der den Kopf und weniger das Herz des Lesers anspricht. Aber solche Romane haben auch ihre Daseinsberechtigung. Nicht immer möchte man weinen und mitfiebern, manchmal möchte man nur zur Kenntnis nehmen und froh sein, dass man nicht in der Haut der beschriebenen Figuren steckt. Zur Sprache: Anne Enright ist eine virtuose Autorin, die nicht umsonst 2007 den renommierten Booker-Prize gewonnen hat. Ihre Ausdrücke sind glasklar, sie erzählt die ineinander verwobenen Lebensgeschichten von Mutter und Tochter lebhaft und ohne viel Aufhebens um ihre Sprachkunst zu machen. Was ich aber besonders hervorheben möchte, ist die hervorragende Übersetzung von Eva Bonné ins Deutsche. Das Buch wirkt überhaupt nicht übersetzt und das ist die große Leistung einer außergewöhnlich guten sprachlichen Übertragung.

  • https://lieslos.blog/

    3/5

    05.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichte mit Potenzial, aber nicht gut umgesetzt.

    Auf den ersten Blick geht es bei dem 304-seitigen Roman um den Aufstieg, den Alltag und den Niedergang der Schauspielerin Katherine O‘Dell, sowie um ihre Beziehung zu ihrer Tochter Norah. Die inzwischen ca. 55-jährige Norah begibt sich, ausgelöst durch ein Interview, in dem sie zu ihrer Mutter befragt wird („Wie war sie wirklich?“) auf die Spuren ihrer vor einigen Jahren verstorbenen Mutter, versucht, ein Verbrechen nachzuvollziehen und Hinweise und Erklärungen zu finden, die ihren ihr unbekannten Vater entmystifizieren. Und das alles, wie ich meine, um letztlich ihre eigene Geschichte zu rekonstruieren, Wahrheiten aufzuspüren und Antworten auf existentielle und möglicherweise noch unbewusste Fragen zu finden, sowie um tiefliegende und ambivalente Gefühle zu ergründen: „War ich erwünscht und wurde ich geliebt?“ Schon zu Beginn werden wir mit einer Komplexität und Zweiseitigkeit konfrontiert, die uns aufzeigt, dass die Beziehungen und Leben dieser beiden Frauen alles andere als eindeutig und einfach waren. Die Mutter Katherine wird einerseits als ganz normale Frau eingeführt, die Frühstück macht und Marmeladentoast isst. Andererseits wird schon ganz zu Beginn deutlich, dass sie eine ganz besondere, außergewöhnliche und von allen bewunderte Frau ist, die bereits mit 45 Jahren verbraucht ist. Lebensstil, Tabak, Alkohol und Glamour haben ihre Spuren hinterlassen. Schon auf den ersten Seiten befinden wir uns auf der Volljährigkeitsparty von Norah. Ein rauschendes Fest im Spätsommer 1973 mit hochkarätigen Gästen und Zeitungsreporter. Ein Fest, das ihr zu Ehren veranstaltet wird, auf dem sie allerdings nur eine Nebenrolle spielt. Die Hauptrolle spielt ihre theatralische Mutter. Schnell wird klar, dass es nicht einfach ist, im Schatten einer solchen, von der Öffentlichkeit verehrten und häufig abwesenden Mutter zu stehen. „Es war schwierig, einen eigenen Ton zu finden.“ (S. 11) Sie war nur eine schlechte Kopie ihrer zeitlosen Mutter. (S. 18). Gleichzeitig war Norah wohl das Beste, das ihrer Mutter passieren konnte. „...und ich wusste, ich war ihr geheimes Glück.“ (S. 19). War das so? Und war ebendies auch Norahs Glück? Schon sehr früh wird angedeutet, dass die Schauspielerin psychiatrisch erkrankte und schon am Ende des ersten Kapitels erfährt man, dass sie 1980 den irischen Filmproduzenten Boyd O‘Neill in den Fuß geschossen hat, weshalb sie verhaftet, verurteilt und in eine forensische Psychiatrie eingeliefert worden war. Dass sie erst nach drei Jahren mit psychiatrischer Festmedikation, gealtert und unheilbar krank entlassen wurde und drei Jahre später starb, bleibt kein Geheimnis. Das alles und noch viel mehr erfahren wir über diese beiden vom Leben gezeichneten Frauen, ihre Beziehung zueinander und ihre Affären. Wir bekommen auch einen Einblick in das jetzige Leben Norahs und erfahren, dass sie ihren leiblichen Vater nie kennengelernt hat. Immer wieder stolpert man über wunderschöne Formulierungen, was mich anfangs darüber hinwegtröstet, dass Inhalt und Schreibstil mich nicht packen. Der Satz „Ihre blühende, der Dummheit so nahen Intelligenz.“ (S. 27) lässt mich schmunzeln und die Formulierung: „Beide waren auf dramatische Weise gutaussehend und in der Lage, durch einfaches Stillhalten zu übertreiben.“ (S. 38) musste ich mehrmals lesen. Aber dieser Trost hatte nicht die Kraft und das Gewicht, meine Leselust und mein Lesevergnügen anzukurbeln. Ich empfand den Roman als eine wenig chronologische Aneinanderreihung von Erinnerungen, Szenen, Fakten und Gedanken. Er las sich für mich nicht wie eine flüssige Geschichte, in die ich mich hineinfallen lassen konnte, sondern wie ein Bombardement mit Informationen, dem ich aufmerksam und konzentriert lauschen musste und das mich z. T. langweilte. Das Erzähltempo war mir zu schnell, der Schreibstil zu nüchtern. Mir fehlten die Emotionen und der Blick in das Innenleben der Personen. Irgendwie war das Ganze für mich ein bisschen verwirrend, zu dicht und zu überladen. Die Geschichte übte bis zuletzt keinen wirklichen Sog auf mich aus. Sie hat mich nicht erreicht, gepackt oder gefesselt. Sie war anstrengend, aber die Anstrengung hat sich für mich nicht gelohnt. Im Verlauf der Lektüre bekam ich immer mehr den Eindruck von einem Puzzle. Die Ich-Erzählerin schiebt einzelne Puzzleteile zusammen und am Ende entsteht ein ganzes Bild. Manchen Lesern mag das sehr gut gefallen. Mir ist das zu unruhig, zu wenig zusammenhängend und zu wenig stringent. „Die Schauspielerin“ ist eine interessante Geschichte mit reizvollen Themen, aber für meinen Geschmack nicht gut umgesetzt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Tochter und eine Mutter,...

    Eine Tochter und eine Mutter, deren Grenzen zwischen Leben und Schauspielerei bestenfalls verschwommen waren. Norah, die Tochter, erzählt das Leben dieser extremen Frau, die dem Niedergang ihres Erfolges Alkohol und Tabletten entgegen setzt und schliesslich zur Waffe greift. Wow!
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    16.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und lesenswert!

    Erfolg und Glanz, wie schnell er dahinschmilzt, davon erzählt uns die irische Autorin eindringlich und berührend! Darüberhinaus geht es um eine Mutter-Tochter-Beziehung und die Frage: Wer war der Vater?

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Schauspielerin