Produktbild: Kaddish.com
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Kaddish.com Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,5 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

2710003581014

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Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2021

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/2,5 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

2710003581014

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    15.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr berührend

    Sehr gut geschrieben, mit überraschenden Wendungen..was zunächst sehr witzig beginnt, wandelt sich dann zu einer tiefsinnigen und berührenden Erzählung. Gibt tiefen Einblick in religiöses Empfinden. Idealerweise hat man schon vor der Lektüre ein bisschen Vorwissen, falls nicht, ist diese sicher geeignet, Motivation zu wecken..

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    23.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    kaddish.com

    Und ernsthaft, was stört es seinen Lieben, toten Vater, ob Larry nun betet oder nicht? Glaubt wirklich jemand, dass Gott mit seiner Punktekarte dahockt und jedes von Larrys Gebeten mit einem Häkchen versieht?“ @nenglander kaddish.com Die Geschichte erzählt über den jüdischen Larry, was er als Sohn verpflichtet ist, nach dem Tod von seinem Vater, für die nächsten elf Monate, täglich das „kaddish“ (eines der wichtigsten Gebete im Judentum, ähnlich wie Vater unser) zu beten. Gerne möchte er dies annehmen & doch sucht er nach einer Lösung, dies zu umgehen & trotzdem seinem Vater zu ehren … Im Internet wird er fündig, eine Webseite die für Dich das täglich kaddish übernimmt. Jahre später ändert er seinen Lebensstil, Heiratet, hat eine Familie, ist Lehrer & studiert die Thora. Er wird zu einem Rabbi & unterrichtet Kinder… langsam bereut er, das er sein Kaddish für seinen Vater nicht selber gebetet hat. Er möchte dieses Recht wieder für sich beanspruchen. Leider ist das nicht so einfach & so beginnt seine Reise… die amüsant & ziemlich Abenteuerlich ist. Die Geschichte ist gut, wenn man vom Judentum was versteht, ansonsten ist es schwierig zu verstehen, wieso Larry der jetzt Rabbi Shuli ist, nicht los lassen kann, bis er sein Ziel erreicht hat. ⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    28.10.2021

    eBook (ePUB)

    Ein schlechtes Gewissen

    Auf diesen Roman war ich sehr neugierig. Beim Lesen musste ich allerdings feststellen, dass nicht die im Klappentext angegebene Geschichte erzählt wird - jedenfalls nicht was der Zeitpunkt betrifft. Nach dem Tod seines Vaters sitzt der etwa 30jährige Larry eher gezwungenermassen Schiwa und streitet sich mit seiner Schwester. Larry würde lieber anders trauern als so streng vorgegeben wie es in der talmudischen Tradition üblich ist. Am Ende der siebentägigen Trauerzeit erwartet ihn die Ansage, dass er als Sohn des Verstorbenen die Pflicht hat, für die nächsten elf Monate täglich das "Kaddisch" (eins der wichtigsten Gebete im Judentum, ähnlich dem christlichen "Vater unser") zu beten. Larry jedoch findet schnell einen Weg, dies zu umgehen und ist ganz happy mit seiner Idee: jemanden dafür zu bezahlen, wie es auf der entsprechenden Website kaddish.com angeboten wird. Jahre später bereut er seinen damaligen Entschluss und wird wieder fromm. Er ändert seinen Lebensstil, studiert die Thora, wird Lehrer, heiratet, hat eine Familie. Nochmals einige Jahre später - aus dem mittlerweile etwa 50 Jahre alten Larry ist Rabbi Shuli geworden - wird er an einem Anlass stark getriggert. Die zwanzig Jahre zwischen dem Tod seines Vaters und diesem Anlass ist nur kurz zusammengefasst und erst jetzt geht es eigentlich richtig los mit der Geschichte. Seine Schuldgefühle lassen Shuli keine Ruhe mehr und er nimmt sich vor, den damaligen Jeschiwa-Schüler Chemi aufzuspüren, damit er ihm die Verantwortung für seinen verstorbenen Vater, quasi sein Geburtsrecht, was traditionell durch dem Anderen etwas in die Hand legen bestätigt wird, wieder zurück gibt. Nun beginnt eine abenteuerliche und für die Leser, weniger für Shuli, amüsante Reise, die gleichzeitig aber auch etwas Trauriges und Tragisches an sich hat. Nathan Engländer erzählt wie Shuli sich in sein Vorhaben rein steigert, wie nicht nur seine Familie unter seinem Aktionismus leidet, sondern er sich vor lauter Besessenheit auch nicht mehr an einige seiner selbst aufgestellten Regeln wie zum Beispiel dem Thema Computernutzung hält und Schüler für ihn "arbeiten" lässt. Ich selbst erwartete laut Klappentext eine andere Geschichte, bzw. dass es eben um "Larry, direkt im Trauerjahr" geht und nicht um "Larry, dreissig Jahre später". Mich hätte das Trauerjahr mit einem ungläubigem Larry, der Rituale und den Glauben hinterfragt und vielleicht zu einem eigenen Glaubensverständnis findet, viel eher interessiert, als einen geläuterten Rabbi mit schlechtem Gewissen. Die Theologin in mir würde am liebsten eine Abhandlung über Shuli schreiben, denn der Roman birgt vieles. Shuli ist so fixiert darauf Abbitte zu leisten und den starren Regeln zu entsprechen, so dass er überhaupt nicht mehr frei ist in seinem Glauben. Das Zureden seiner Frau "Du darfst dir selbst vergeben" kann er mit seinen Schuldgefühlen als der vermeintlich verlorene Sohn nicht für sich annehmen. Er kann ihr nicht mal richtig zuhören und überhört das Friedensangebot vor lauter Gefangensein in seinem Sühnedenken. Obwohl die Story zwar ganz anders als erwartet war, fand ich sie schlussendlich gut durchdacht und auf eine spezielle Art witzig. Ab einem bestimmten Zeitpunkt kam ich dem Kern der Geschichte auf die Schliche und war mächtig gespannt, wie Shuli damit umgehen wird. Diesen letzten Teil mochte ich am liebsten. Zukünftige Leser von "kaddish.com" sollten aber unbedingt ein bisschen Ahnung vom Judentum und seinen speziellen Ausdrücken haben, sonst kann ich mir vorstellen, dass es mit dem Verständnis der diversen Rituale und Bezeichnungen enorm schwierig wird, den Zugang zu der Geschichte zu finden. Es gibt am Ende zwar ein Register, doch da müssten Leser ohne Vorwissen viel zu viel nachschlagen, um alles zu verstehen. Fazit: Lesenswert und unterhaltend, wenn man sich mit dem Judentum auskennt, ansonsten wohl eher schwer verständlich. 4 Punkte.

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