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Die Closerie Ein Roman über Kreativität

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

260 g

Auflage

22003 Auflage 3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003609886

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.04.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12/1,7 cm

Gewicht

260 g

Auflage

22003 Auflage 3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003609886

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Sunshine_81

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisches Kunstwerk

    "Die Closerie" ist ein Roman von Angelina Roth. Er schlägt eine Brücke vom Paris der zwanziger Jahre, wo sich Künstler wie Hemingway in der "Closerie des Lilas" getroffen haben, ins digitale Zeitalter mit einer virtuellen Closerie. Dort trifft sich der angehende Schriftsteller Damian mit Johannes und Natascha über den Bildschirm ohne sich vorher gekannt zu haben. Bei ihren Unterhaltungen geht es sowohl um ihre Arbeit als Künstler, als auch um ihr Privatleben und ihre Vergangenheit. Und eines Tages treffen sie sich auch real... Der Schreibstil der Autorin orientiert sich an an Hemingways "Eisbergtheorie" und ist geprägt von einem sachlich, nüchternen Stil, bei dem die tiefergehende Bedeutung und Symbolik im Verborgenen liegt und vom Leser selbst ergründet werden muss. Der Roman regt sehr zum Nachdenken an. Für mich ist er ein literarisches Kunstwerk, bei dem man - je genauer man hinschaut - sehr viel unter der Oberfläche entdecken kann. Auch lassen sich einige Parallelen zu Gertrude Stein, Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald finden. Zentrale Themen sind Selbstzweifel, Freundschaft, Literatur, Kunst und die Liebe. Auch Alkohol wird thematisiert. Die Autorin erschafft eine einzigartige Atmosphäre, die sich abhängig von den Emotionen und der Beziehung der Charaktere zueinander ändert und entwickelt. Schicksalsschläge, Trauer und psychische Traumata bekommen Raum. Desöfteren musste ich aber auch aufgrund von Situationskomik schmunzeln, was die Geschichte aufgelockert hat. Sie hat mich auch inspiriert Neues auszuprobieren. Besonders gut gefallen haben mir Lyrik und Zitate, die in den Text eingeflochten waren. Angelina Roths Roman ist ein ganz besonderes Werk, das noch lange nachhallen wird und welches ich noch öfter zur Hand nehmen werde.

  • Sunshine_81

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Closerie" ist ein Roman…

    "Die Closerie" ist ein Roman von Angelina Roth. Er schlägt eine Brücke vom Paris der zwanziger Jahre, wo sich Künstler wie Hemingway in der "Closerie des Lilas" getroffen haben, ins digitale Zeitalter mit einer virtuellen Closerie. Dort trifft sich der angehende Schriftsteller Damian mit Johannes und Natascha über den Bildschirm ohne sich vorher gekannt zu haben. Bei ihren Unterhaltungen geht es sowohl um ihre Arbeit als Künstler, als auch um ihr Privatleben und ihre Vergangenheit. Und eines Tages treffen sie sich auch real... Der Schreibstil der Autorin orientiert sich an an Hemingways "Eisbergtheorie" und ist geprägt von einem sachlich, nüchternen Stil, bei dem die tiefergehende Bedeutung und Symbolik im Verborgenen liegt und vom Leser selbst ergründet werden muss. Der Roman regt sehr zum Nachdenken an. Für mich ist er ein literarisches Kunstwerk, bei dem man - je genauer man hinschaut - sehr viel unter der Oberfläche entdecken kann. Auch lassen sich einige Parallelen zu Gertrude Stein, Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald finden. Zentrale Themen sind Selbstzweifel, Freundschaft, Literatur, Kunst und die Liebe. Auch Alkohol wird thematisiert. Die Autorin erschafft eine einzigartige Atmosphäre, die sich abhängig von den Emotionen und der Beziehung der Charaktere zueinander ändert und entwickelt. Schicksalsschläge, Trauer und psychische Traumata bekommen Raum. Desöfteren musste ich aber auch aufgrund von Situationskomik schmunzeln, was die Geschichte aufgelockert hat. Sie hat mich auch inspiriert Neues auszuprobieren. Besonders gut gefallen haben mir Lyrik und Zitate, die in den Text eingeflochten waren. Angelina Roths Roman ist ein ganz besonderes Werk, das noch lange nachhallen wird und welches ich noch öfter zur Hand nehmen werde.

  • Bewertung

    aus Emmetten

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wahrer Genuss, der meinen Geschmack genau getroffen hat

    Die Autorin hat sch in ihrem neusten Roman an die künstlerische Gemeinschaft vom Paris der 20er Jahre herangewagt. Hundert Jahre später begeistert mich ihre Geschichte mit ebendiesem Charme, ohne dass sie ihn kopiert. Die Geschichte ist aussergewöhnlich, eckt beim Lesen an, bringt einem zum Lachen und lässt einem Nachdenken, ohne dass es preziös wirkt. Hinzu kommt, dass jeder Protagonist genug Tiefgang besitzt, um eine komplette Geschichte ausfüllen zu können

  • Bewertung

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kunst als Alltag, der gleichzeitig Kunst erzeugt.

    Eine raffinierte Mischung aus Lebenswegen und Philosophie. Kleine Geschichten über Protagonisten, die mir ans Herz gewachsen sind. Der Roman hat mich gepackt. Ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Nachdem ich am Anfang etwas geholpert bin, ich glaube, über die viel wörtliche Rede und die Gegenwart, hat er mich irgendwann abgeholt und mitgenommen. Die Idee der virtuellen Closerie war wie ein kleiner Sog für mich. Der virtuelle Raum ist auch ein Raum, der Grenzen fallen lässt, Intimität zulässt, die im realen Leben vielschichtiger ist, länger braucht, da unsere Ängste, Macken und Gewohnheiten uns im Wege stehen. Dazu 3 Menschen, die mir irgendwie sehr fremd sind, sie leben ein soooo anderes Leben als ich, sind so jung, auf ihre Art sehr haltlos und doch bestimmt. Ich liebe es, Welten eröffnet zu bekommen, die meiner weitere Facetten hinzufügen und das ist hier passiert. Dazu der Gedanke einer virtuellen Closerie, in der wirklicher Austausch stattfindet, das hat mich berührt, empfinde ich das Netz doch oft als überfüllt mit Banalitäten, Damian, Natascha & Johannes zeigen sich, Stück für Stück mit den ihnen eigenen Geschichten, Lebenseinstellungen und ihrem Verhältnis zu Kunst. Die Verbeugung vor der Closerie des Lilas hatte bei mir anfangs auch etwas die Furcht erzeugt, dass Heldenverehrung für Schriftsteller, die ich teilweise gerne lese, deren Lebensentwürfe mich aber doch eher abstoßen hier eine große Rolle spielen würde, aber das ist ganz und gar nicht so. Die Auseinandersetzung auch mit der Alltäglichkeit, Kunst zu erzeugen ist für mich supergut gelungen, Ängste dürfen sein, Wünsche und Sehnsüchte und über die ganze Zeit entwickeln sich die jungen Protagonisten. Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist ein leises, das auf Samtpfoten daherkommt und noch lange nachhallt.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    1920er Kunstkaffee trifft auf das Jahr 2020

    Inhalt: Um sich mit gleichgesinnten Kunstfreunden auszutauschen beschließt der angehende Schriftsteller Damian eine virtuelle Closerie ins Leben zu rufen. So lernt er Natascha und Johannes kennen, jeder für sich einzigartig und doch verbindet sie die Liebe zur Kunst. Schon bald entsteht ein tiefes Band der Freundschaft, welches noch gestärkt wird, als sie sich dazu entschließen, sich persönlich treffen. Meinung: Die Autorin Angelina Roth schafft es in ihrem Roman unterschiedliche Charaktere durch die Liebe zur Kunst zu verbinden. Mit einem weichen, gefühlvollen und flüssigen Schreibstil erhält man als Leser so schrittweise Einblick in das Leben der Protagonisten, wobei die Kunst nicht zu kurz kommt und man gleichzeitig viel Raum zum Nachdenken bekommt. Für mich war der Roman sehr angenehm zu lesen, die Charaktere authentisch und liebenswert, wobei es oft nicht viele Worte benötigte um eine Situation perfekt zu beschreiben. Eine Reise, die einem zeigt wie wichtig es ist Freundschaften zu knüpfen, zu Lieben und seine persönliche Kunstform zu Leben. Schön!

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