Produktbild: Das Verschwinden der Erde
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Das Verschwinden der Erde Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,8/14,7/2,8 cm

Gewicht

525 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Disappearing Earth

Übersetzt von

Roberto de Hollanda + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710003605598

Beschreibung

Rezension

Land der Töchter, Mütter, Schwestern: In ihrem kriminalistisch grundierten Debütroman 'Das Verschwinden der Erde' entwirft die amerikanische Autorin Julia Phillips ein eindrucksvolles ostsibirisches Gesellschaftspanorama. Katharina Granzin taz - Die Tageszeitung 20210526

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21,8/14,7/2,8 cm

Gewicht

525 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Disappearing Earth

Übersetzt von

  • Roberto de Hollanda
  • Pociao

Sprache

Deutsch

EAN

2710003605598

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    30.01.2021

    Hörbuch (Audio)

    Ein eindringlich erzählter und großartig inszenierter Roman

    Julia Phillips erzählt in ihrem Debütroman “Das Verschwinden der Erde” vordergründig vom Verschwinden der beiden jungen Mädchen Sofija und Aljona. Doch was zunächst wie eine simple Kriminalgeschichte daherkommt, entwickelt sich schnell zu einem brillant konstruierten Plot. Er handelt von ganz unterschiedlichen Frauen, deren Lebenswege alle irgendwie miteinander zusammenhängen und die in der männerdominierten russischen Welt versuchen, auf eigenen Füßen zu stehen. Dabei geht die Autorin vor allem auf die indigene Bevölkerung Kamschatkas ein, die heute nur noch 2% der Bevölkerung ausmacht. Und sie beschreibt die besondere geografische Lage der russischen Halbinsel, die lange als Militärstützpunkt diente und nicht betreten werden durfte – vielleicht ein Grund, warum diese raue Landschaft mit ihren erstaunlichen Weiten und verschneiten Vulkanen bis heute einen eigenen Reiz ausübt. So ist “Das Verschwinden der Erde” ein eindringlich erzählter und großartig inszenierter Roman, der uns in eine außergewöhnliche Gegend führt. Wunderbar gelesen von Britta Steffenhagen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    24.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr ungewöhnliches Buch

    Zum Inhalt: Nachdem die beiden Schwestern Sofija und Aljona an der Küste Kamschatkas verschwinden, ist nichts mehr wie vorher. Sind die beiden ertrunken? Weg gelaufen? Entführt worden? Das Verschwinden hängt wie eine düstere Glocke über ganz Kamschatka und beeinflusst die Leben vieler Frauen auf ganz unterschiedliche Art. Meine Meinung: Das ist schon ein Buch der besonderer Art. Gefühlt geht es weite Strecken überhaupt nicht mehr um die verschwundenen Mädchen, doch das Schicksal der beiden beeinflusst dennoch jede Menge Menschen und verändert sie und ihre Sichtweise. Das Buch ist ungewöhnlich und hat mich schon irgendwie beeindruckt. Besonders fand ich tatsächlich auch den Schreibstil, der besonders war, ohne dass ich genau benennen könnte, was das Besondere daran war. Ich würde eine klare Leseempfehlung aussprechen. Fazit: Sehr ungewöhnliches Buch

  • MEva

    aus Düsseldorf

    4/5

    11.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ungewöhnliche Erzählstruktur - klare Empfehlung!

    Wunderbares Debüt über menschliche Kälte und Wärme - vor allem aber über den unbedingt notwendigen Zusammenhalt. Zwei Mädchen werden am Rande der Großstadt entführt. Was folgt sind die individuellen Schicksale aller - unwissend - Beteiligten, die aus verschiedenen Perspektiven das Große Ganze des Landes und des Verbrechens beleuchten.

  • Bewertung

    4/5

    20.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Kamtschatka

    Kamtschatka, Halbinsel im äussersten Osten Russlands, 2 Mädchen 8 und 11 Jahre alt werden in ein Auto gelockt und verschwinden. Was im Jahr darauf geschieht, entfaltet sich wie ein Kaleidoskop, Monat für Monat haben wir Einblick in die Leben unterschiedlichster Frauen, in denen die Entführung der Mädchen ein leider oder auch brutales Echo nachhallt. Die Autorin entwirft ein facettenreiches Bild der in Kamtschatka lebenden Menschen, russischen und indigenen Ursprungs, von einem Leben in einer überwältigenden Natur zwischen Pazifik und Vulkanen.

  • Bewertung

    3/5

    08.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz interessanten Thema nicht überzeugend

    Julia Phillips’ Debütroman „Das Verschwinden der Erde“ entführt die Leserschaft in die karge, abgelegene Region Kamtschatka – ein schroffer Landstrich, der atmosphärisch dicht eingefangen wird und ein selten beleuchtetes Panorama post-sowjetischen Lebens zeigt. Die Autorin nutzt eine ungewöhnliche Erzählstruktur: Sie verwebt zwölf in sich abgeschlossene Kapitel, die jeweils einen Monat nach dem Verschwinden zweier Schwestern angesiedelt sind, zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Stilistisch beeindruckend, emotional distanziert Die literarische Konstruktion ist zweifellos raffiniert. Jede Episode stellt neue Figuren vor, skizziert deren Lebensrealität, Sorgen, Enttäuschungen – oft aus weiblicher Perspektive. Und immer wieder taucht das Schicksal der vermissten Mädchen am Rande auf, als stille Konstante, die sich durch alle Kapitel zieht. Doch trotz dieses erzählerischen Kunstgriffs gelingt es der Autorin nicht durchgängig, emotionale Nähe aufzubauen. Die Geschichten sind fragmentarisch und lassen wenig Raum für echte Bindung an die Figuren. Die stilistische Brillanz verliert dadurch an Wirkung, weil der emotionale Zugriff fehlt. Ein Gesellschaftsbild geprägt von Ohnmacht Besonders markant ist der kritische Blick auf patriarchale Strukturen. Frauen in Kamtschatka sind oft machtlos, in sich gefangen zwischen traditionellen Erwartungen und modernem Aufbegehren, ohne jedoch eine echte Stimme zu bekommen. Das erzeugt ein beklemmendes Bild – aber auch eine gewisse Monotonie. Der düstere Grundton zieht sich durch das ganze Buch und lässt kaum Lichtblicke zu. Ein ungelöstes Verschwinden – ein ungelöstes Gefühl Was schlussendlich enttäuscht, ist die Auflösung – oder besser: deren Ausbleiben. Die Hoffnungen auf eine narrative oder gar kriminalistische Klärung des Verschwindens der Schwestern bleiben unerfüllt. Stattdessen lässt Phillips die Geschichte im Vagen enden – vielleicht künstlerisch ambitioniert, aber in seiner Wirkung frustrierend. Gerade, weil so viele Fäden angerissen, aber nicht verknüpft werden, bleibt ein Gefühl von Leere zurück. Fazit „Das Verschwinden der Erde“ ist ein sprachlich fein gearbeiteter Roman mit hohem literarischem Anspruch. Doch wer auf eine packende Handlung, eine schlüssige Auflösung oder emotionale Verbundenheit hofft, wird enttäuscht. Die fragmentarische Struktur verhindert Nähe, die patriarchale Gesellschaftskritik bleibt oftmals skizzenhaft. Am Ende steht weniger ein kraftvolles Echo als ein leises, unbeantwortetes Fragen.

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