Produktbild: Die Liebe der Sonnenschwestern
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Die Liebe der Sonnenschwestern Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/4 cm

Gewicht

511 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

California Girls

Übersetzt von

Sabine Schilasky

Sprache

Deutsch

EAN

2710003615283

Beschreibung

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/4 cm

Gewicht

511 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

California Girls

Übersetzt von

Sabine Schilasky

Sprache

Deutsch

EAN

2710003615283

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@harpercollins.de
Url: www.harpercollins.de
Telephone: +49 40 600909379
Fax: +49 40 600909469

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  • Bewertung

    5/5

    22.01.2023

    eBook (ePUB)

    Lex

    Für ihr literarisches Debüt hat Abigail Dean kein einfaches Thema gewählt. Aus den Massenmedien kennen wir die verstörenden Berichte über nach außen intakt scheinende Familien, die für die betroffenen Kinder die Hölle auf Erden verkörpern. Roman "Girl A" ist die Geschichte einer Überlebenden: »Mein Name ist Alexandra Gracie, ich bin 15 Jahre alt. Bitte rufen Sie die Polizei.« Unzählige Male hat sich Lex Gracie vor ihrer Flucht aus dem Elternhaus diesen Satz vorgesprochen, angekettet an ihr Bett, vor Dreck starrend, bis auf die Knochen abgemagert. Mit ihrer Kindheit im Horrorhaus, wie die Presse das Elternhaus der sieben Geschwister bald nach Lex‘ Flucht getauft hat, muss sich die mittlerweile erwachsene Anwältin konfrontieren, als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und ihr das Elternhaus vermacht. Alles, was sie jahrelang verdrängt hat, bricht sich nun Bahn: der Hunger, die Angst – und ihre Identität als Girl A, das Mädchen, das entkam. Das Cover ist auf das Wesentliche reduziert und in düsteren Farben gehalten. Im Fokus steht der Großbuchstabe A, in leuchtenden gelben Buchstaben gehalten. Im Hintergrund ist die Hälfte eines weiblichen Gesichts zu erkennen, das genauso bewusst anonym bleibt wie der Titel "Girl A". Das Geschehen spielt in Großbritannien, an verschiedenen Orten, auf mehreren zeitlichen Ebenen. Vergangenheit und Gegenwart gehen nahtlos ineinander über, die ständigen Sprünge erfordern die volle Konzentration des Lesers. Im Mittelpunkt steht Alexandra Gracie, das "Girl A", dem nach einem langen Martyrium die Flucht aus dem Horrorhaus gelungen ist. Sie erzählt von einem familiären Drama, das sich lautlos hinter geschlossenen Türen in einem verfallenen Haus mitten in England abspielt. Dort sind Alexandra und ihre Geschwister der sich stetig steigernden Willkür ihres von religiösem Wahn getriebenen Vaters und ihrer passiven Mutter ausgesetzt, die alle Handlungen ihres Mannes billigt und ihm nichts entgegenzusetzen hat. Ihr Leben ist geprägt von wachsender Vernachlässigung, Verwahrlosung, Hunger, psychischen und physischen Misshandlungen; der Tod der Kinder wird billigend in Kauf genommen; ein Entkommen aus dieser Hölle scheint unmöglich. Die nüchternen Schilderungen der Protagonistin Alexandra, weitgehend frei von Emotionen, die teilweise in Kontrast zu der (subjektiv selektiven) Wahrnehmung ihrer überlebenden Geschwister stehen, halten den Leser auf Distanz; dennoch lassen sie ihn nicht ungerührt. Diese beklemmende, verstörende Geschichte wird allen Leser*innen den Atem rauben; für sensible Menschen ist sie kaum zu ertragen. Dieses Buch geht unter die Haut, man sollte es gelesen haben.

  • Thala

    5/5

    04.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eher ein Roman als Thriller

    Die Geschichte beginnt damit, wie Lex Gracie ins Gefängnis fährt, um die Sachen ihrer verstorbenen Mutter entgegen zu nehmen. Man erfährt gleich, dass Lex ihre Mutter nicht sonderlich mochte. Im weiteren Verlauf des Buchs wird klar, warum: Ihre fanatisch religiösen Eltern haben ihre sieben Kinder als Lex ein Teenager wurde, in ihrem eigenen Haus festgehalten und wie Gefangene gehalten. Sie psychisch und physisch misshandelt. Zwar ging die Initiative von ihrem Vater aus, doch Lex' Mutter hat in keinster Weise widersprochen. Stattdessen war sie gefühlt ununterbrochen schwanger und verglich ihre Kinder mit kleinen Welpen. Schon früh erfahren wir, dass Lex die Flucht geglückt ist. Nun ist sie erwachsen, arbeitet als erfolgreiche Anwältin in New York und fliegt nur aufgrund des Todes ihrer Mutter zurück nach London. Seit ihrer Befreiung hat Lex ihre Mutter nicht im Gefängnis besucht. Meine Meinung: Ein faszinierendes Buch, jedoch waren für mich die visuell nicht gekennzeichneten Zeitsprünge zwischen damals und jetzt teilweise etwas verwirrend. Auch die Tatsache, von Anfang an zu wissen, dass Lex die Flucht geglückt ist, nimmt der Geschichte etwas die Spannung. In dem Buch geht es eher um die Verarbeitung von Traumata und wie es dazu kommen konnte, dass sich Lex' Vater derart radikalisieren konnte. Warum allerdings in der Nachbarschaft die Polizei gerufen hat, ist mir etwas schleierhaft. Es ist ein gelungener Roman, den ich nicht als Thriller bezeichnen würde. Eher eine Art Charakterstudie, die beschreibt, wie eine Person sich fühlen kann, wenn sie Traumata verdrängt. Fazit: Für diejenigen, die einen Thriller mit schnellen Wendungen und viel Blutvergießen suchen, ist das Buch eher ungeeignet. Ich empfehle es Lesern, die verstehen möchten, was traumatische Ereignisse in der (Kinder-)Seele verursachen können und wie es überhaupt zu Gräueltaten kommen kann. Definitiv ein Muss für True Crime-Fans!

  • Gedankenlabor

    5/5

    04.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr intensives Buch

    >>...Ihre Welt schritt voran, während wir am Küchentisch verkümmerten, auf ewig Kinder. Das war einer der Gedanken, die mich noch immer fast zum Weinen brachten,...<< „Girl A“ von Abigail Dean ist ein Buch, dessen Intensität ich wirklich unterschätzt habe! Wir begleiten hier Alexandra, die uns teilhaben lässt an einer wirklich grauenvollen Vergangenheit, die sie gemeinsam mit ihren Geschwistern erleben musste... Wir springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit und tauchen in wirklich furchtbare Lebensumstände ein, die mich so einige Male sehr schockiert und bewegt haben. Die Geschichte bietet unheimlich viel Raum zum Nachdenken, spekulieren und man fragt sich, warum musste es so weit kommen... Ich bin unglaublich froh, dass ich dieses Buch gemeinsam mit meiner lieben Freundin gelesen habe, denn so konnten wir uns gegenseitig ein bisschen mental beistehen und gleichzeitig die schwere Thematik der Geschichte besprechen, die auf jeden Fall auch viel Redebedarf hervor ruft! Danke dir du Liebe, dass wir wieder eine Geschichte miteinander geteilt haben Für ganze 5 Sterne hat es aber letztlich für mich persönlich nicht gereicht. Ich hätte mir gewünscht die Geschwister noch näher kennenlernen zu können und neben Alexandra's Sicht, eben auch deren Blickwinkel zu sehen, zu erfahren wie sie gefühlt haben. Denn letztlich gestaltet sich die Geschichte sehr subjektiv und zeigt Alexandra's Blickwinkel, jedoch verdiente diese Geschichte für mein Empfinden noch so viel mehr und das hat mir ein bisschen gefehlt. Fazit: Insgesamt eine sehr interessante, wirklich grausame Familiengeschichte, die einem am Ende das Gefühl vermittelt, es könnte sich hier auch um eine „True-Crime“ Story handeln und mich mit sehr intensiven Gefühlen zurück gelassen hat.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    20.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternder Roman

    Alex ist erst 15 Jahre alt, aber sie hat bereits eine unfassbare Leidensgeschichte hinter sich. Ihr gelingt die Flucht aus dem Elternhaus, in dem sie mit ihren Geschwistern den Horror der absoluten Vernachlässigung erleben musste. Im Anschluss verdrängt sie all diese Erinnerungen, wird aber nach dem dem Tod der Mutter erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Die Autorin Abigail Dean hat mit "Girl A" einen aufwühlenden Debüt-Roman mit viel Nachhall geschrieben. Sie thematisiert eine gesellschaftliche Problematik mit viel Authentizität, die dem Leser eine Gänsehaut beschert. Man mag sich nicht vorstellen, dass sich solche Familiendramen wirklich in der Realität abspielen. Abigail Dean erzählt die Geschichte in einem berührenden und flüssig zu lesenden Schreibstil, der sich unter Verzicht von Klischees seriös mit dem Thema beschäftigt. "Girl A" ist ein bemerkenswerter Roman, der mich lange nachdenklich zurückgelassen hat. Das aus meiner Sicht sehr ansprechende Cover passt hervorragend zur beängstgenden Geschichte. Ein tolles Buch, welches ich an nicht zu Zartbesaitete sehr gerne weiterempfehle. Ich bewerte "Girl A" mit fünf von fünf Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    17.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine leichte Kost

    „Girl A“ ist eine sehr düstere, vielschichtige und intensiv erzählte Geschichte über ein Mädchen, dass es schafft dem Haus des Schreckens zu entkommen. Die Autorin beschreibt hier welchen Misshandlungen und Vernachlässigungen Alexandra genannt Lex und ihre Geschwister im Elternhaus ausgesetzt sind/waren und welchen Kampf sie kämpfen mussten um hier zu überleben. Abigail Dean schildert nicht nur einige Szene, in denen die Kinder hilflos den Erwachsenen ausgeliefert sind. Sie prangert letztlich auch an, dass durch das „Wegsehen“ anderer die Situation für die Kinder so extrem werden konnte. Mich konnte die Geschichte von Beginn an fesseln. Es ist schrecklich und spannend zugleich zu lesen, wie unterschiedlich solche Traumata verarbeitet werden um überleben zu können. Es hat mich tief bewegt vom Schicksal dieser Kinder hier zu lesen. Auf alle Fälle ist das Romandebüt keine „leichte Kost“ und eventuell nicht für jeden Leser die richtige Lektüre. Aber schon als Plädoyer für das „Nichtwegsehen“ kann ich den Roman empfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

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Bewertungen (157)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr Psychogramm als Thriller!...

    Mehr Psychogramm als Thriller! Um das Erbe zu verwalten, muss Lex mit den Geschwistern Kontakt aufnehmen. Wie geht es denen Jahre nach ihrer Befreiung? Wie sind die Beziehungen untereinander? Wie die Überlebensstrategieen? Geht unter die Haut!
  • Zum Bewerterprofil von Daniela Feurer

    Daniela Feurer

    Thalia Weiden – NOC Nordoberpfalz Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Buch wird mich noch monatelang...

    Diese Buch wird mich noch monatelang gedanklich begleiten! Toll geschrieben und gleichzeitig entsetzlich. Ich bereue nicht es gelesen zu haben!!
  • Zum Bewerterprofil von Elke Schröder

    Elke Schröder

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Horror im Elternhaus nur knapp...

    Den Horror im Elternhaus nur knapp überlebt zu haben, klingt wie ein Happy End und ist dennoch erst der Anfang für ein Leben mit den körperlichen und seelischen Wunden. Jeder kleine Satz führt weiter in das Grauen dieser "Kindheit", ohne voyeuristisch zu sein. Empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Michael Lebar

    Michael Lebar

    Thalia Soest

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Roman mit klugen Wendungen...

    Spannender Roman mit klugen Wendungen in der Geschichte!Toller Debüt Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Weigelt

    Kerstin Weigelt

    Thalia Riesa

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haus des Grauens

    Alexandra, Girl A, gelingt nach einem langen seelischen wie körperlichen Martyrium die Flucht aus dem elterlichen Haus.In diesem finden die Beamten 7 Kinder unterernährt, verwahrlost und an Betten gefesselt, ein Bild des Grauens, dass keiner vergisst. Jahre später soll Alexandra ,die als Erbverwalterin von der Mutter eingesetzt wurde, entscheiden, was mit diesem Haus geschehen soll. Sie hat die Idee eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche dort einzurichten. Doch dazu braucht sie die Einwlligung ihrer Geschwister. Eine Reise beginnt, die sie an ihre Grenzen bringt. Keiner von ihnen lebt ein normales Leben, wie auch nach dieser Kindheit. Es wird ein schwieriger Weg, denn bei jeder Begegnung reißen alte Wunden auf und manche Wahrheit kommt erst jetzt zum Vorschein. Ein Buch, dass den Leser erschüttert zurück lässt.

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