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Produktbild: Das unendliche Meer
Gebraucht Band 2

Das unendliche Meer Die fünfte Welle 2 - Roman

Aus der Reihe Die fünfte Welle
8

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2015

Abbildungen

20 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/3,5 cm

Gewicht

570 g

Originaltitel

The Infinite Sea

Übersetzt von

Thomas Bauer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003763519

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Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2015

Abbildungen

20 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/3,5 cm

Gewicht

570 g

Originaltitel

The Infinite Sea

Übersetzt von

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Deutsch

EAN

2710003763519

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eine meiner Lieblingsdystopien

Jenny Wons aus Bergheim am 07.01.2026

Bewertungsnummer: 2694672

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Das unendliche Meer setzt Rick Yancey seine dystopische Alien-Invasionsgeschichte kompromisslos fort und liefert einen Mittelband, der nicht nur die Spannung hält, sondern die emotionale und moralische Tiefe der Trilogie deutlich erweitert. Während viele zweite Teile dazu neigen, als bloße Übergangsbände zu fungieren, nutzt Yancey diesen Roman gezielt, um seine Figuren weiterzuentwickeln, neue Perspektiven einzuführen und zentrale Fragen nach Menschlichkeit, Identität und Überleben in den Vordergrund zu stellen. Handlung Die Geschichte setzt direkt nach den Ereignissen von Die 5. Welle ein. Eine klassische Zusammenfassung des Vorgängerbandes fehlt bewusst – ein erzählerischer Kniff, der hervorragend funktioniert. Statt dem Leser alles erneut zu erklären, zwingt Yancey ihn, sich aktiv zu erinnern und wieder in diese zerstörte Welt hineinzufinden. Das verleiht der Geschichte eine rohe Authentizität und unterstreicht das Gefühl von Orientierungslosigkeit, das auch die Figuren begleitet. Cassie, Ben, Sam und die übrigen Überlebenden haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt. Sie warten – auf Sicherheit, auf Antworten und vor allem auf Evan Walker, dessen Schicksal nach dem dramatischen Ende des ersten Bandes ungewiss ist. Doch Stillstand ist in dieser Welt keine Option. Die Bedrohung durch die „Anderen“ wird immer perfider: Die Aliens töten nicht mehr nur, sie manipulieren, täuschen und benutzen gezielt menschliche Emotionen gegen ihre Opfer. Die Grenze zwischen Freund und Feind verschwimmt zunehmend. Der Roman entfaltet sich in zwei großen Handlungssträngen, die sich thematisch ergänzen, aber emotional sehr unterschiedlich wirken. Während Cassies Gruppe vor allem ums nackte Überleben kämpft, eröffnet die zweite Handlungsebene eine ganz neue Perspektive auf den Krieg – eine, die vieles infrage stellt, was bisher als sicher galt. Diese Struktur sorgt für konstanten Spannungsaufbau und verhindert jede Form von Leerlauf. Charaktere Die größte Stärke von Das unendliche Meer liegt ohne Zweifel in seinen Figuren. Cassie bleibt eine erfrischend starke weibliche Hauptfigur. Sie ist intelligent, sarkastisch, wütend und zweifelnd – aber niemals passiv. Besonders positiv fällt auf, dass sie sich von romantischen Illusionen löst und Evan kritisch hinterfragt. Ihre Auseinandersetzungen mit ihm sind ehrlich, schmerzhaft und realistisch. Cassie ist keine Heldin ohne Angst, sondern eine junge Frau, die trotz Angst handelt. Ben (Zombie) wächst endgültig über seine frühere Rolle hinaus. Als Anführer übernimmt er Verantwortung, trifft schwierige Entscheidungen und zeigt dabei sowohl Entschlossenheit als auch Mitgefühl. Seine Entwicklung macht ihn zu einer der sympathischsten Figuren des Romans, und seine Dynamik mit den anderen Gruppenmitgliedern wirkt glaubwürdig und organisch. Evan Walker hingegen bleibt bewusst distanziert. Seine innere Zerrissenheit, seine Schuldgefühle und seine Unklarheit über die eigene Identität machen ihn zu einer tragischen Figur. Dass Cassie ihm nicht alles durchgehen lässt, verleiht ihrer Beziehung Tiefe und verhindert romantische Verklärung. Auch die Nebenfiguren – insbesondere die Kinder – tragen viel zur emotionalen Wirkung des Romans bei. Sie sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern verkörpern genau das, was auf dem Spiel steht: die Zukunft der Menschheit. Stil, Atmosphäre und Themen Rick Yanceys Schreibstil ist direkt, eindringlich und schnörkellos. Er beschönigt nichts. Gewalt, Dreck, Hunger, Angst und Tod werden schonungslos dargestellt, ohne voyeuristisch zu wirken. Gerade diese Ehrlichkeit macht den Roman so wirkungsvoll. Die Welt fühlt sich kalt, gefährlich und real an. Trotz der düsteren Atmosphäre gelingt es Yancey immer wieder, humorvolle Momente einzubauen – meist in Form von trockenem Sarkasmus oder schwarzem Humor. Diese kleinen Lichtblicke verstärken die emotionale Bindung zu den Figuren und sorgen dafür, dass die Geschichte nie erdrückend wirkt. Zentrale Themen des Romans sind Opferbereitschaft, Identitätsverlust und die Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Immer wieder stehen die Figuren vor moralischen Entscheidungen, bei denen es kein klares Richtig oder Falsch gibt. Besonders stark sind die philosophischen Reflexionen darüber, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn ihm alles genommen wird – Sicherheit, Familie, Zukunft und sogar der eigene Körper. Erzählerisch überzeugen die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven, die das Tempo hochhalten und den Roman extrem „suchterzeugend“ machen. Das berühmte „nur noch ein Kapitel“ funktioniert hier bis zur letzten Seite. Ende und Wirkung Auch wenn das Ende weniger explosiv ist als erwartet, erfüllt es seinen Zweck als Vorbereitung auf den finalen Band. Nicht alle Fragen werden beantwortet, doch die Enthüllungen sind intensiv genug, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Die offenen Enden fühlen sich nicht frustrierend an, sondern bewusst gesetzt. Fazit Das unendliche Meer ist ein herausragender zweiter Band, der zeigt, wie tiefgründig, emotional und brutal ehrlich eine Jugenddystopie sein kann. Der Roman verzichtet auf einfache Antworten und romantische Verklärung und setzt stattdessen auf starke Charakterentwicklung, moralische Komplexität und eine bedrückend realistische Darstellung des Überlebens. Rick Yancey beweist einmal mehr, dass seine größte Stärke nicht die Action, sondern das Menschliche im Unmenschlichen ist. 5 von 5 Sternen!

Eine meiner Lieblingsdystopien

Jenny Wons aus Bergheim am 07.01.2026
Bewertungsnummer: 2694672
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Das unendliche Meer setzt Rick Yancey seine dystopische Alien-Invasionsgeschichte kompromisslos fort und liefert einen Mittelband, der nicht nur die Spannung hält, sondern die emotionale und moralische Tiefe der Trilogie deutlich erweitert. Während viele zweite Teile dazu neigen, als bloße Übergangsbände zu fungieren, nutzt Yancey diesen Roman gezielt, um seine Figuren weiterzuentwickeln, neue Perspektiven einzuführen und zentrale Fragen nach Menschlichkeit, Identität und Überleben in den Vordergrund zu stellen. Handlung Die Geschichte setzt direkt nach den Ereignissen von Die 5. Welle ein. Eine klassische Zusammenfassung des Vorgängerbandes fehlt bewusst – ein erzählerischer Kniff, der hervorragend funktioniert. Statt dem Leser alles erneut zu erklären, zwingt Yancey ihn, sich aktiv zu erinnern und wieder in diese zerstörte Welt hineinzufinden. Das verleiht der Geschichte eine rohe Authentizität und unterstreicht das Gefühl von Orientierungslosigkeit, das auch die Figuren begleitet. Cassie, Ben, Sam und die übrigen Überlebenden haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt. Sie warten – auf Sicherheit, auf Antworten und vor allem auf Evan Walker, dessen Schicksal nach dem dramatischen Ende des ersten Bandes ungewiss ist. Doch Stillstand ist in dieser Welt keine Option. Die Bedrohung durch die „Anderen“ wird immer perfider: Die Aliens töten nicht mehr nur, sie manipulieren, täuschen und benutzen gezielt menschliche Emotionen gegen ihre Opfer. Die Grenze zwischen Freund und Feind verschwimmt zunehmend. Der Roman entfaltet sich in zwei großen Handlungssträngen, die sich thematisch ergänzen, aber emotional sehr unterschiedlich wirken. Während Cassies Gruppe vor allem ums nackte Überleben kämpft, eröffnet die zweite Handlungsebene eine ganz neue Perspektive auf den Krieg – eine, die vieles infrage stellt, was bisher als sicher galt. Diese Struktur sorgt für konstanten Spannungsaufbau und verhindert jede Form von Leerlauf. Charaktere Die größte Stärke von Das unendliche Meer liegt ohne Zweifel in seinen Figuren. Cassie bleibt eine erfrischend starke weibliche Hauptfigur. Sie ist intelligent, sarkastisch, wütend und zweifelnd – aber niemals passiv. Besonders positiv fällt auf, dass sie sich von romantischen Illusionen löst und Evan kritisch hinterfragt. Ihre Auseinandersetzungen mit ihm sind ehrlich, schmerzhaft und realistisch. Cassie ist keine Heldin ohne Angst, sondern eine junge Frau, die trotz Angst handelt. Ben (Zombie) wächst endgültig über seine frühere Rolle hinaus. Als Anführer übernimmt er Verantwortung, trifft schwierige Entscheidungen und zeigt dabei sowohl Entschlossenheit als auch Mitgefühl. Seine Entwicklung macht ihn zu einer der sympathischsten Figuren des Romans, und seine Dynamik mit den anderen Gruppenmitgliedern wirkt glaubwürdig und organisch. Evan Walker hingegen bleibt bewusst distanziert. Seine innere Zerrissenheit, seine Schuldgefühle und seine Unklarheit über die eigene Identität machen ihn zu einer tragischen Figur. Dass Cassie ihm nicht alles durchgehen lässt, verleiht ihrer Beziehung Tiefe und verhindert romantische Verklärung. Auch die Nebenfiguren – insbesondere die Kinder – tragen viel zur emotionalen Wirkung des Romans bei. Sie sind nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern verkörpern genau das, was auf dem Spiel steht: die Zukunft der Menschheit. Stil, Atmosphäre und Themen Rick Yanceys Schreibstil ist direkt, eindringlich und schnörkellos. Er beschönigt nichts. Gewalt, Dreck, Hunger, Angst und Tod werden schonungslos dargestellt, ohne voyeuristisch zu wirken. Gerade diese Ehrlichkeit macht den Roman so wirkungsvoll. Die Welt fühlt sich kalt, gefährlich und real an. Trotz der düsteren Atmosphäre gelingt es Yancey immer wieder, humorvolle Momente einzubauen – meist in Form von trockenem Sarkasmus oder schwarzem Humor. Diese kleinen Lichtblicke verstärken die emotionale Bindung zu den Figuren und sorgen dafür, dass die Geschichte nie erdrückend wirkt. Zentrale Themen des Romans sind Opferbereitschaft, Identitätsverlust und die Frage, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. Immer wieder stehen die Figuren vor moralischen Entscheidungen, bei denen es kein klares Richtig oder Falsch gibt. Besonders stark sind die philosophischen Reflexionen darüber, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn ihm alles genommen wird – Sicherheit, Familie, Zukunft und sogar der eigene Körper. Erzählerisch überzeugen die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven, die das Tempo hochhalten und den Roman extrem „suchterzeugend“ machen. Das berühmte „nur noch ein Kapitel“ funktioniert hier bis zur letzten Seite. Ende und Wirkung Auch wenn das Ende weniger explosiv ist als erwartet, erfüllt es seinen Zweck als Vorbereitung auf den finalen Band. Nicht alle Fragen werden beantwortet, doch die Enthüllungen sind intensiv genug, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Die offenen Enden fühlen sich nicht frustrierend an, sondern bewusst gesetzt. Fazit Das unendliche Meer ist ein herausragender zweiter Band, der zeigt, wie tiefgründig, emotional und brutal ehrlich eine Jugenddystopie sein kann. Der Roman verzichtet auf einfache Antworten und romantische Verklärung und setzt stattdessen auf starke Charakterentwicklung, moralische Komplexität und eine bedrückend realistische Darstellung des Überlebens. Rick Yancey beweist einmal mehr, dass seine größte Stärke nicht die Action, sondern das Menschliche im Unmenschlichen ist. 5 von 5 Sternen!

Unterhaltung ist das was zählt

Bewertung aus Solingen am 29.03.2016

Bewertungsnummer: 946714

Bewertet: eBook (ePUB)

Für mich gibt es nur ein ganz wichtiges Bewertungskriterium. Hat mich das Buch Unterhalten: ja oder nein. Ich wollte das Buch immer weiter lesen. Also hat es mich wohl Unterhalten. Ich finde die starken jugendlichen Charaktere gut gezeichnet. Sie entwickeln sich alle weiter und glücklicherweise stehen die Romanzen nicht zu sehr im Vordergund. Es gibt einige gut konstruierte Überraschungen und zimperlich ist die Geschichte auch nicht immer. Für mich ein guter Mix. Ich suche aber auch nicht nach Anspruchsvoller Literatur. Wer das erste Buch mochte, sollte von diesem auf keinen Fall enttäuscht sein.

Unterhaltung ist das was zählt

Bewertung aus Solingen am 29.03.2016
Bewertungsnummer: 946714
Bewertet: eBook (ePUB)

Für mich gibt es nur ein ganz wichtiges Bewertungskriterium. Hat mich das Buch Unterhalten: ja oder nein. Ich wollte das Buch immer weiter lesen. Also hat es mich wohl Unterhalten. Ich finde die starken jugendlichen Charaktere gut gezeichnet. Sie entwickeln sich alle weiter und glücklicherweise stehen die Romanzen nicht zu sehr im Vordergund. Es gibt einige gut konstruierte Überraschungen und zimperlich ist die Geschichte auch nicht immer. Für mich ein guter Mix. Ich suche aber auch nicht nach Anspruchsvoller Literatur. Wer das erste Buch mochte, sollte von diesem auf keinen Fall enttäuscht sein.

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Das unendliche Meer

von Rick Yancey

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