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Schattenexistenz Jüdische U-Boote in Wien 1938-1945

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3 cm

Gewicht

312 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003795442

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Gut

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

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btb

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/3 cm

Gewicht

312 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710003795442

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28|81673|München|DE
kundenservice@penguinrandomhouse.de

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Trotz des erschütternden Inhalts eine unbedingte Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 27.01.2020

Bewertungsnummer: 1287019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Historikerin Brigitte Ungar-Klein nimmt sich eines bislang kaum erforschten Kapitels der Judenverfolgung in Wien an. Sie untersucht das Schicksal jener jüdischen Bewohner, die einfach untergetaucht und sich als U-Boot verstecken. Als „einfach“ darf man sich dieses Unterfangen nicht vorstellen. Die Betroffenen waren auf sich selbst gestellt, erhielten nur wenig Unterstützung und vor allem weder Lebensmittelkarten noch Bezugsscheine für Kleidung. Die U-Boote mussten ständig ihren Unterschlupf wechseln, immer in Gefahr entdeckt und deportiert zu werden. Manche konnten mit mehr oder weniger gut gefälschten Ausweisen überleben. Die Autorin hat mit Überlebenden Interviews geführt, in Archiven gekramt und eine sehr gute Arbeit geleistet. Manchmal liest sich das Buch ein wenig distanziert. Aber, wie wäre es sonst möglich, das Grauen des Nazi-Terrors zu beschreiben? Trotz allem, es gab sie doch, jene beherzten Menschen, die den jüdischen U-Booten Unterschlupf gewährten, die die ohnehin schon kargen Lebensmittel miteinander teilten oder für Bekleidung sorgten. Das wohl bekannteste Beispiel von Zivilcourage ist die Schauspielerin Dorothea Neff, die ihre jüdische Freundin Lilli Wolff in den Jahren 1941-1945 in ihrer Wohnung versteckt hatte. Im selben Haus wohnte der spätere Psychiater Erwin Ringel, der Lilli Wolff im Krankheitsfall ärztlich betreute. Fazit: Brigitte Ungar-Klein hat mit diesem Buch ein neues Kapitel der Forschung aufgeschlagen. Für diese wichtige und präzise Analyse eines noch ziemlich unbekannten Terrains der Geschichte gebe ich gerne 5 Sterne.

Trotz des erschütternden Inhalts eine unbedingte Leseempfehlung

Gertie G. aus Wien am 27.01.2020
Bewertungsnummer: 1287019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Historikerin Brigitte Ungar-Klein nimmt sich eines bislang kaum erforschten Kapitels der Judenverfolgung in Wien an. Sie untersucht das Schicksal jener jüdischen Bewohner, die einfach untergetaucht und sich als U-Boot verstecken. Als „einfach“ darf man sich dieses Unterfangen nicht vorstellen. Die Betroffenen waren auf sich selbst gestellt, erhielten nur wenig Unterstützung und vor allem weder Lebensmittelkarten noch Bezugsscheine für Kleidung. Die U-Boote mussten ständig ihren Unterschlupf wechseln, immer in Gefahr entdeckt und deportiert zu werden. Manche konnten mit mehr oder weniger gut gefälschten Ausweisen überleben. Die Autorin hat mit Überlebenden Interviews geführt, in Archiven gekramt und eine sehr gute Arbeit geleistet. Manchmal liest sich das Buch ein wenig distanziert. Aber, wie wäre es sonst möglich, das Grauen des Nazi-Terrors zu beschreiben? Trotz allem, es gab sie doch, jene beherzten Menschen, die den jüdischen U-Booten Unterschlupf gewährten, die die ohnehin schon kargen Lebensmittel miteinander teilten oder für Bekleidung sorgten. Das wohl bekannteste Beispiel von Zivilcourage ist die Schauspielerin Dorothea Neff, die ihre jüdische Freundin Lilli Wolff in den Jahren 1941-1945 in ihrer Wohnung versteckt hatte. Im selben Haus wohnte der spätere Psychiater Erwin Ringel, der Lilli Wolff im Krankheitsfall ärztlich betreute. Fazit: Brigitte Ungar-Klein hat mit diesem Buch ein neues Kapitel der Forschung aufgeschlagen. Für diese wichtige und präzise Analyse eines noch ziemlich unbekannten Terrains der Geschichte gebe ich gerne 5 Sterne.

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Schattenexistenz

von Brigitte Ungar-Klein

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