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Produktbild: Das Grau der Karolinen
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Das Grau der Karolinen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2016

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003825385

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman über die Farbe Grau führt zum Nachdenken über den Weg in die Auflösung, den Sturz in die selbstverschuldete Apokalypse, die der europäische Mensch unaufhaltsam vorzubereiten scheint. Das Grau der Karolinen ist aber auch ein Roman über die Wirkungsgeschichte eines Kunstwerkes, seine überzeitliche, Geschichte antizipierende Kraft; ist Literarisierung eines philosophischen und kunsttheoretischen Konstrukts.« ("Die Zeit")
»Klaus Modick verfügt über ein breit angelegtes Spektrum verbaler Möglichkeiten. Sein wie eine Abenteuergeschichte angelegter Roman von der Suche nach einem im Pazifik verschollenen Historienmaler, ist gleichzeitig Invention und Projektion.« ("Die Welt")
»Die listenreiche Konstruktion unterstreicht die ästhetische Maxime, dass der zu betrachtende Gegenstand erst durch eine gewisse Anzahl von Betrachtern gewürdigt werden kann.« ("Hamburger Abendblatt")
»Ein zeitloses Thema, deutlich gemacht durch die intensive Gegenwartsbezogenheit des Romans, der bis zum Ende die die Spannung eines Kriminalromans durchhält.« ("Wiesbadener Kurier")
»Modick erzählt Zeitgeschichte […] und er beschreibt ein Abenteuer, die detektivische Jagd nach einem unbekannten Künstler.« ("Westfälischer Anzeiger")
»Ein intellektueller Abenteuerroman, der von der Macht der Kunst erzählt, ein bildungsreicher Kriminalroman, der der Geschichte eines Gemäldes nachspürt, […] und zugleich auch ein Geschichtsroman.« ("Wiener Zeitung")
»Eine gelungene Gratwanderung zwischen Reflexion und Aktion, zwischen Nachdenklichkeit und Spannung, Ästhetizismus und romaneskem Abenteuer – eine faszinierende Odyssee durch die Welt der Farbe, durch das Meer von Wahrnehmung und Wirklichkeit.« ("Südwest Presse")
»Eine Geschichte, die spannend ist und noch spannender wird; Poesie und sprachliche Schönheit; Einfühlsamkeit und eine die Zeiten übergreifende Nach-Denklichkeit. Ein großer und schöner Roman.« ("NDR")
»Ein spannendes, ein poetisches Buch – ein Buch auch über das Sehen und die Farben.« ("Basler Zeitung")
»Modicks epische Collage über das Schicksal eines Bildes und der Spuren, die es hinterlässt, überzeugt durch die Kühnheit des Entwurfs in einer Kombination von Philosophie, Abenteuer und Kriminalistik.« ("NZZ")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2016

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003825385

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ein spannender Roman über Kunst und Künstler, poetisch erzählt

Circlestones Books Blog am 12.06.2018

Bewertungsnummer: 1110322

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Auch er spürte, daß hier jede Stimmung unmittelbar Wirklichkeit schuf, daß umgekehrt alle Wirklichkeit sich augenblicklich in Stimmung umsetzte.“ (Zitat Seite 345, Ausgabe 1998) Inhalt: Michael Jessen hat ursprünglich Malerei studiert, arbeitet jedoch erfolgreich als Grafiker für die Werbeagentur McLinn in Hamburg. Als er sich bei einem Regenguss im Eingang eines Trödelladens unterstellt, entdeckt er ein Ölgemälde, grau in grau, mit zwei roten Doppeldecker-Flugzeugen. Er kann nicht sagen, was genau es ist, aber dieses Bild lässt ihn nicht mehr los und er kauft es. Was hat es mit diesen eigenartigen Schattierungen der Grautöne auf sich und wer ist der Maler mit der Signatur C.W.? Er beginnt zu recherchieren und die Kunsthistorikerin Edith Gärbels unterstützt ihn bei dieser zunächst nicht sehr erfolgreichen Suche, bis sich eine völlig neue Sichtweise ergibt … Thema und Genre: „Das Grau der Karolinen“ ist ein Roman über Kunst und Künstler. Er handelt von Malerei, vor allem aber vom Sehen aus der Sicht eines Betrachters, mit unterschiedlichen Verständnisebenen. Hier taucht das Thema tief in die Philosophie ein. Es geht aber auch um die Schrecken der beiden Weltkriege, um Freiheit und darum, die eigene Erfüllung in der Kunst und im einfachen Leben zu finden. Charaktere: Je tiefer Michael Jessen in die Geschichte des Gemäldes eintaucht, desto mehr hinterfragt er seine Tätigkeit als Grafiker, welche sich nach dem Geschmack der Auftraggeber und der Konsumenten richtet und ihm plötzlich banal erscheint. Sein Studienkollege und Freund Benjamin Waldhoff dagegen ist weiterhin als freier Künstler tätig. Hauptprotagonisten sind Michael Jessen, Edith Gärbels und vor allem das eigenartige Gemälde. Gemessen an der Fülle und dem Zeitrahmen der Erzählung kommt der Autor mit erstaunlich wenigen Personen aus, um seine Geschichte zu erzählen. Handlung und Schreibstil: Der Roman ist in vier Teile gegliedert, mit jeweils einem Zitat zu Beginn. Es gibt keine weiteren Unterkapitel. Der gesamte Zeitrahmen umfasst die Jahre 1841 bis 1988. Es gibt jedoch nur einen Handlungsstrang, der in der Gegenwart von 1985 bis 1988 spielt. Die früheren Ereignisse erfährt der Leser aus schriftlichen Aufzeichnungen wie Tagebüchern und aus Gesprächen und Erinnerungen. Der Autor wählt die personale Erzählform aus der Perspektive von Michael Jessen, wird jedoch in den zahlreichen Beobachtungen und philosophischen Betrachtungen teilweise zum auktorialen Erzähler. Die Handlung selbst entwickelt sich von Beginn an spannend und nachvollziehbar, geschrieben in einer poetischen, beeindruckenden Sprache. Fazit: Die packende Handlung, der künstlerische Hintergrund und die Charaktere überzeugen, wie auch die großartige Sprache. Dennoch hatte dieser Roman für mich auf Grund der langen kunst-philosophischen Betrachtungen einige Längen und konnte mich nicht so uneingeschränkt begeistern, wie „Der kretische Gast“, ein Roman ebenfalls von Klaus Modick.

Ein spannender Roman über Kunst und Künstler, poetisch erzählt

Circlestones Books Blog am 12.06.2018
Bewertungsnummer: 1110322
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Auch er spürte, daß hier jede Stimmung unmittelbar Wirklichkeit schuf, daß umgekehrt alle Wirklichkeit sich augenblicklich in Stimmung umsetzte.“ (Zitat Seite 345, Ausgabe 1998) Inhalt: Michael Jessen hat ursprünglich Malerei studiert, arbeitet jedoch erfolgreich als Grafiker für die Werbeagentur McLinn in Hamburg. Als er sich bei einem Regenguss im Eingang eines Trödelladens unterstellt, entdeckt er ein Ölgemälde, grau in grau, mit zwei roten Doppeldecker-Flugzeugen. Er kann nicht sagen, was genau es ist, aber dieses Bild lässt ihn nicht mehr los und er kauft es. Was hat es mit diesen eigenartigen Schattierungen der Grautöne auf sich und wer ist der Maler mit der Signatur C.W.? Er beginnt zu recherchieren und die Kunsthistorikerin Edith Gärbels unterstützt ihn bei dieser zunächst nicht sehr erfolgreichen Suche, bis sich eine völlig neue Sichtweise ergibt … Thema und Genre: „Das Grau der Karolinen“ ist ein Roman über Kunst und Künstler. Er handelt von Malerei, vor allem aber vom Sehen aus der Sicht eines Betrachters, mit unterschiedlichen Verständnisebenen. Hier taucht das Thema tief in die Philosophie ein. Es geht aber auch um die Schrecken der beiden Weltkriege, um Freiheit und darum, die eigene Erfüllung in der Kunst und im einfachen Leben zu finden. Charaktere: Je tiefer Michael Jessen in die Geschichte des Gemäldes eintaucht, desto mehr hinterfragt er seine Tätigkeit als Grafiker, welche sich nach dem Geschmack der Auftraggeber und der Konsumenten richtet und ihm plötzlich banal erscheint. Sein Studienkollege und Freund Benjamin Waldhoff dagegen ist weiterhin als freier Künstler tätig. Hauptprotagonisten sind Michael Jessen, Edith Gärbels und vor allem das eigenartige Gemälde. Gemessen an der Fülle und dem Zeitrahmen der Erzählung kommt der Autor mit erstaunlich wenigen Personen aus, um seine Geschichte zu erzählen. Handlung und Schreibstil: Der Roman ist in vier Teile gegliedert, mit jeweils einem Zitat zu Beginn. Es gibt keine weiteren Unterkapitel. Der gesamte Zeitrahmen umfasst die Jahre 1841 bis 1988. Es gibt jedoch nur einen Handlungsstrang, der in der Gegenwart von 1985 bis 1988 spielt. Die früheren Ereignisse erfährt der Leser aus schriftlichen Aufzeichnungen wie Tagebüchern und aus Gesprächen und Erinnerungen. Der Autor wählt die personale Erzählform aus der Perspektive von Michael Jessen, wird jedoch in den zahlreichen Beobachtungen und philosophischen Betrachtungen teilweise zum auktorialen Erzähler. Die Handlung selbst entwickelt sich von Beginn an spannend und nachvollziehbar, geschrieben in einer poetischen, beeindruckenden Sprache. Fazit: Die packende Handlung, der künstlerische Hintergrund und die Charaktere überzeugen, wie auch die großartige Sprache. Dennoch hatte dieser Roman für mich auf Grund der langen kunst-philosophischen Betrachtungen einige Längen und konnte mich nicht so uneingeschränkt begeistern, wie „Der kretische Gast“, ein Roman ebenfalls von Klaus Modick.

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Das Grau der Karolinen

von Klaus Modick

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