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Adultismus wahrnehmen, reflektieren, abbauen

1

24,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2860

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Verlag

Klett Kita GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B)

24/17 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Rosé

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96046-447-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2860

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Verlag

Klett Kita GmbH

Seitenzahl

128

Maße (L/B)

24/17 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Rosé

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96046-447-1

Herstelleradresse

Klett Kita GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE

Email: info@klett-cotta.de

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Ein Perspektivwechsel, der längst überfällig ist!

Patryk aus Hamburg am 22.06.2026

Bewertungsnummer: 3175349

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Fachbücher, die Wissen vermitteln. Es gibt Fachbücher, die zum Nachdenken anregen. Dieses Buch schafft beides und noch mehr. Bereits das Vorwort hat mich tief berührt. Sandra Richter und Fea Finger gelingt es, Leser:innen sofort in das Thema hineinzuführen, ohne belehrend zu wirken. Schon nach wenigen Seiten wird deutlich, dass Adultismus kein Randthema der Pädagogik ist, sondern eine gesellschaftliche Realität, die uns alle betrifft. Besonders beeindruckt hat mich die bewusste Entscheidung, im Buch auf Altersangaben zu verzichten. Die dazugehörige Erklärung ist kurz, entfaltet aber eine enorme Wirkung. Sie macht sichtbar, wie selbstverständlich wir Menschen häufig über ihr Alter einordnen, bewerten und kategorisieren. Selten hat mich ein so kleiner Gedanke in einem Fachbuch so nachhaltig beschäftigt. Inhaltlich überzeugt das Buch durch seine klare Struktur und die verständliche Aufbereitung komplexer Zusammenhänge. Besonders die Kapitel zur generationellen Diskriminierung, zu den Auswirkungen von Adultismus und zu Adultismus als Lernschablone für weitere Diskriminierungsformen haben mich nachhaltig beschäftigt. Die Autorinnen zeigen eindrücklich, wie Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern wirken und welche Folgen dies für das Aufwachsen junger Menschen haben können. Besonders wertvoll finde ich, dass das Buch nicht bei Kritik stehen bleibt. Es lädt zur Selbstreflexion ein, ohne zu verurteilen. Viele Beispiele haben dazu geführt, dass ich meinen eigenen Blick auf Alltag, Sprache, Beteiligung und pädagogisches Handeln hinterfragt habe. Sandra Richter und Fea Finger haben ein Buch geschrieben, das fachlich fundiert, gesellschaftlich relevant und zugleich sehr nahbar ist. Für pädagogische Fachkräfte ist es eine klare Empfehlung. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass es weit über pädagogische Kontexte hinaus gelesen wird. Denn die Frage, wie wir mit Kindern umgehen, betrifft nicht nur Kitas und Schulen, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Ein wichtiges, kluges und berührendes Buch, das noch lange nach dem Lesen nachwirkt. Für mich gehört es zu den Büchern, die nicht einfach Wissen vermitteln, sondern die eigene Haltung und den Blick auf Kinder nachhaltig verändern.

Ein Perspektivwechsel, der längst überfällig ist!

Patryk aus Hamburg am 22.06.2026
Bewertungsnummer: 3175349
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gibt Fachbücher, die Wissen vermitteln. Es gibt Fachbücher, die zum Nachdenken anregen. Dieses Buch schafft beides und noch mehr. Bereits das Vorwort hat mich tief berührt. Sandra Richter und Fea Finger gelingt es, Leser:innen sofort in das Thema hineinzuführen, ohne belehrend zu wirken. Schon nach wenigen Seiten wird deutlich, dass Adultismus kein Randthema der Pädagogik ist, sondern eine gesellschaftliche Realität, die uns alle betrifft. Besonders beeindruckt hat mich die bewusste Entscheidung, im Buch auf Altersangaben zu verzichten. Die dazugehörige Erklärung ist kurz, entfaltet aber eine enorme Wirkung. Sie macht sichtbar, wie selbstverständlich wir Menschen häufig über ihr Alter einordnen, bewerten und kategorisieren. Selten hat mich ein so kleiner Gedanke in einem Fachbuch so nachhaltig beschäftigt. Inhaltlich überzeugt das Buch durch seine klare Struktur und die verständliche Aufbereitung komplexer Zusammenhänge. Besonders die Kapitel zur generationellen Diskriminierung, zu den Auswirkungen von Adultismus und zu Adultismus als Lernschablone für weitere Diskriminierungsformen haben mich nachhaltig beschäftigt. Die Autorinnen zeigen eindrücklich, wie Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern wirken und welche Folgen dies für das Aufwachsen junger Menschen haben können. Besonders wertvoll finde ich, dass das Buch nicht bei Kritik stehen bleibt. Es lädt zur Selbstreflexion ein, ohne zu verurteilen. Viele Beispiele haben dazu geführt, dass ich meinen eigenen Blick auf Alltag, Sprache, Beteiligung und pädagogisches Handeln hinterfragt habe. Sandra Richter und Fea Finger haben ein Buch geschrieben, das fachlich fundiert, gesellschaftlich relevant und zugleich sehr nahbar ist. Für pädagogische Fachkräfte ist es eine klare Empfehlung. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass es weit über pädagogische Kontexte hinaus gelesen wird. Denn die Frage, wie wir mit Kindern umgehen, betrifft nicht nur Kitas und Schulen, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Ein wichtiges, kluges und berührendes Buch, das noch lange nach dem Lesen nachwirkt. Für mich gehört es zu den Büchern, die nicht einfach Wissen vermitteln, sondern die eigene Haltung und den Blick auf Kinder nachhaltig verändern.

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von Sandra Richter, Fea Finger

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