Ein überraschendes Erbe.
Eine heruntergekommene Villa.
Ein lang gehütetes Geheimnis.
Lena Schubert arbeitet als Floristin in einer kleinen Gärtnerei in Berlin. Sie liebt ihren Job, bis ihr der Mann ihrer Chefin Nicole als Kollege vor die Nase gesetzt wird, der nur eines im Sinn zu haben scheint: Zwietracht zwischen Nicole und ihr zu säen.
Das überraschende Erbe von einer ihr unbekannten Frau kommt ihr da beinahe recht. Lena könnte ihren Job kündigen und sich endlich den Traum von einem Studium der Landschaftsarchitektur erfüllen. Wäre da nur nicht dieser mysteriöse Brief, in dem von einem begangenen Unrecht und der Bitte um Vergebung die Rede ist.
Kann Lena das Erbe ruhigen Gewissens annehmen? Welches Geheimnis hütet die heruntergekommene Villa in Magdeburg? Und was hat der verwilderte Garten des sympathischen und gutaussehenden Edgar Bonté damit zu tun?
Eine Geschichte, die von verlorenen Träumen und der Kraft der Liebe erzählt, die dich an das Unmögliche glauben lässt und mit überraschenden Wendungen deine Nerven kitzelt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Perfekt für alle, die emotionale Romane mit Geheimnissen, Atmosphäre und ganz viel Herz lieben
Pimpysbücherwelt aus Gaggenau am 14.06.2026
Bewertungsnummer: 3167670
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Lena ist gerne Floristin, aber als ihr der Mann ihrer Chefin Nicole als Kollege vor die Nase gesetzt wird, ändert sich das schlagartig, denn er ist intrigant. Da kommt für Lena eine unerwartete Erbschaft einer ihr unbekannten Frau gerade recht, denn dadurch könnten ihre Probleme gelöst werden und sie sich ihren Traum eines Landschaftsarchitekturstudiums erfüllen. Doch ein Brief mit einer außergewöhnlichen Bitte lässt Lena zweifeln und sich die Frage stellen, welche Geheimnisse in der alten Villa auf sie warten...
Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen, ziehen mich immer in ihren Bann, denn mich fasziniert, wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben werden. In "Die Gegenwart vergangener Tage" von Rola Rausch entfaltet sich eine Geschichte, die tief unter die Haut geht und noch lange nach dem Lesen nachhallt.
Lena war mir vom ersten Moment an sympathisch, man merkt aber auch, dass sie zu kämpfen hat. Ihre stille Stärke und ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben wirken unglaublich authentisch. Man fühlt mit ihr und drückt die Daumen, dass sich alles zu einem besseren wendet.
Die Villa hat eine besondere Atmosphäre, zu der auch der verwilderte Garten beiträgt, dessen Magie man beim Lesen spüren kann. Hinter jeder Ecke scheint ein neues Geheimnis verborgen zu liegen, und genau das macht die Geschichte so fesselnd.
Es geht nicht nur um ein rätselhaftes Erbe, sondern um Schuld, Vergebung und verlorene Chancen.
Der Schreibstil ist angenehm leicht, gleichzeitig aber voller Emotionen und kleiner Details, die direkt ins Herz treffen. Die zwei Zeitebene - Helenes Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts und Lenas Leben in der Gegenwart - tragen sehr zur Spannung bei und es war interessant zu lesen, was sich zugetragen hatte und wie Lena heute diese Details ans Licht holt.
Ein tolles Buch, das berührt und das lange nachklingt. Perfekt für alle, die emotionale Romane mit Geheimnissen, Atmosphäre und ganz viel Herz lieben.
Zart, erschütternd und voller Gefühl
ancla_books4life aus Schwerte am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3115410
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
**** Mein Eindruck ****
Dieses Buch strahlt eine unglaubliche Wärme aus – zart, erschütternd und voller Gefühl. Schon der Titel ist beeindruckend treffend gewählt, denn beim Lesen entfaltet sich eine Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf feinste und gleichzeitig intensive Weise miteinander verwebt.
Die blumige Atmosphäre, geprägt durch Lenas Arbeit als Floristin, verleiht der Geschichte eine besondere Leichtigkeit, die in starkem Kontrast zu den teils erschütternden Ereignissen steht. Dieses wiederkehrende Motiv der Blumen zieht sich durch das gesamte Buch – von Helenas Liebe zum Zeichnen bis hin zur symbolischen Verbindung zwischen den Generationen – und verleiht allem eine zusätzliche Ebene voller Zartheit.
Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen den Zeitebenen. Die Handlung bewegt sich zwischen der Gegenwart und dem Ende des 19. Jahrhunderts sowie zwischen Berlin und Magdeburg. Dabei entsteht zu keinem Zeitpunkt Verwirrung – im Gegenteil: Zu wissen, was damals geschah, und gleichzeitig entdecken zu wollen, wie es dazu kam und welche Auswirkungen es auf Lenas Leben hat, erzeugt eine enorme Sogwirkung. Vergangenheit und Gegenwart greifen auf erschütternde Weise ineinander.
Was Helena damals erleben musste, geht tief unter die Haut. Ihre Geschichte wird nicht nur direkt erzählt, sondern auch über Aufzeichnungen greifbar, die Lena und Edgar in der Gegenwart entdecken. Diese doppelte Perspektive macht die Ereignisse noch intensiver und emotional kaum auszuhalten.
Lena und Helena sind dabei strahlende Persönlichkeiten – schlagfertig, gewandt, loyal und voller Herz. Ihre Parallelen sind wunderschön herausgearbeitet und laden dazu ein, sie miteinander zu vergleichen. Auch die Frage, ob sich für die Familien eine Art zweite Chance ergibt, schwingt stets mit.
Lena selbst steht plötzlich vor einem unerwarteten Erbe und muss sich erst in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Dabei beginnt sie fast detektivisch, die Vergangenheit zu entschlüsseln. Edgar wird zu einer wichtigen Stütze auf diesem Weg – und gleichzeitig zu einem echten Highlight der Geschichte. Die Dynamik zwischen ihm und Lena ist lebendig, emotional und oft von unausgesprochenen Gefühlen geprägt, was sie besonders authentisch wirken lässt. Mit ihm wird die Reise noch einmal intensiver und berührender.
Auch die vielen liebevollen Details – wie ein Regency-Ball, historische medizinisch-psychologische Methoden oder das kunstvolle Binden von Blumensträußen – machen die Geschichte unglaublich lebendig und facettenreich. Dabei wird nichts überhastet erzählt; man begleitet die Figuren wirklich und taucht tief in ihre Welt ein.
Der Schreibstil ist flüssig, bildreich und nah an den Figuren. Die Autorin nimmt sich Zeit für die Entwicklung der Geschichte, wodurch die emotionalen Höhepunkte umso stärker wirken. Gleichzeitig wirft das Buch große Fragen auf – etwa nach Schuld über Generationen hinweg und danach, wie sehr Vergangenheit unser heutiges Leben beeinflusst. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie stark Liebe über Jahrhunderte hinweg wirken kann und wie Träume und Erinnerungen weiterleben.
**** Empfehlung? ****
Für alle, die bewegende Familiengeschichten mit Zeitebenen lieben. Wer sich auf eine emotionale, teils erschütternde, aber gleichzeitig zarte Geschichte einlassen möchte, wird hier tief berührt und lange darüber nachdenken.
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