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Anja Jonuleit

1. Der Apfelsammler

Der Apfelsammler

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Marion Martienzen + weitere

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440600

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.03.2026

Hörtyp

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Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

63

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742440600

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Absolut lesenswert!

Bewertung am 23.02.2024

Bewertungsnummer: 2138129

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hatte schon lange kein so ergreifendes Buch mehr in der Hand. Sehr gut zu lesen. So realitätsnah und hat überraschende Momente. War traurig, das Buch beim Ende aus der Hand legen zu müssen. Hätte gerne weiter gelesen. Werde auf jeden Fall weitere Bücher von Anja Jonuleit lesen

Absolut lesenswert!

Bewertung am 23.02.2024
Bewertungsnummer: 2138129
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hatte schon lange kein so ergreifendes Buch mehr in der Hand. Sehr gut zu lesen. So realitätsnah und hat überraschende Momente. War traurig, das Buch beim Ende aus der Hand legen zu müssen. Hätte gerne weiter gelesen. Werde auf jeden Fall weitere Bücher von Anja Jonuleit lesen

Sehr schwere Kost (Triggerwarnung)

Bewertung am 19.11.2024

Bewertungsnummer: 2345035

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover und der Titel von "Die Apfelsammer" wirken auf den ersten Blick leicht und einladend, und auch der Klappentext sowie zahlreiche Rezensionen lassen auf eine spannende Urlaubslektüre schließen. Schließlich spielt die Geschichte in den malerischen Kulissen von Umbrien und am Bodensee. Doch hinter dieser scheinbaren Idylle verbirgt sich eine tiefgründige und oft erschütternde Erzählung. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt: Die erste Stimme gehört Eli, die in den 1950er Jahren am Bodensee aufwächst und nach einer Karriere bei der deutschen Botschaft in Italien landet. Ihre Geschichte entfaltet sich in Form von Briefen, die sie an ihre Nichte Hannah richtet. Diese wiederum findet nach Elis Tod das alte Haus in Umbrien, das sie verkaufen soll, und stößt dabei auf die bewegenden Briefe ihrer Tante. Hannahs eigene Erlebnisse sind ebenfalls von Schicksalsschlägen geprägt, als sie auf den geheimnisvollen italienischen Nachbarn trifft, der sich der Sammlung seltener Apfel- und Birnensorten widmet. Doch die Dorfbewohner sind verschlossen und abweisend, was die geheimnisvolle Atmosphäre der Erzählung verstärkt. In Elis Briefen wird ein erschreckender Katalog an Grausamkeiten offenbar: Ein gewalttätiger, alkoholabhängiger Vater, toxische Beziehungen, Zwangsadoption, häusliche Gewalt und Brandstiftung. Diese Themen sind so vielschichtig und intensiv, dass sie eigentlich Stoff für mehrere Romane bieten oder zumindest eine Triggerwarnung verdienen. Auch Hannahs Leben ist von Herausforderungen geprägt, und die Verknüpfung ihrer Geschichte mit der von Eli schafft eine eindringliche Erzählung über Trauma und Resilienz. Ich lese viel und gerne, "Die Apfelsammer" habe ich quasi in einem Rutsch durchgelesen. Dennoch muss ich gestehen, dass ich im Nachhinein ziemlich verärgert, schockiert und traurig bin über die Brutalität und Grausamkeit, die letztendlich in der Geschichte zum Vorschein kommen. Jonuleit gelingt es, die Leser in eine Welt zu entführen, die auf den ersten Blick verlockend erscheint, aber schnell die dunklen Schatten der menschlichen Erfahrung offenbart.

Sehr schwere Kost (Triggerwarnung)

Bewertung am 19.11.2024
Bewertungsnummer: 2345035
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover und der Titel von "Die Apfelsammer" wirken auf den ersten Blick leicht und einladend, und auch der Klappentext sowie zahlreiche Rezensionen lassen auf eine spannende Urlaubslektüre schließen. Schließlich spielt die Geschichte in den malerischen Kulissen von Umbrien und am Bodensee. Doch hinter dieser scheinbaren Idylle verbirgt sich eine tiefgründige und oft erschütternde Erzählung. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt: Die erste Stimme gehört Eli, die in den 1950er Jahren am Bodensee aufwächst und nach einer Karriere bei der deutschen Botschaft in Italien landet. Ihre Geschichte entfaltet sich in Form von Briefen, die sie an ihre Nichte Hannah richtet. Diese wiederum findet nach Elis Tod das alte Haus in Umbrien, das sie verkaufen soll, und stößt dabei auf die bewegenden Briefe ihrer Tante. Hannahs eigene Erlebnisse sind ebenfalls von Schicksalsschlägen geprägt, als sie auf den geheimnisvollen italienischen Nachbarn trifft, der sich der Sammlung seltener Apfel- und Birnensorten widmet. Doch die Dorfbewohner sind verschlossen und abweisend, was die geheimnisvolle Atmosphäre der Erzählung verstärkt. In Elis Briefen wird ein erschreckender Katalog an Grausamkeiten offenbar: Ein gewalttätiger, alkoholabhängiger Vater, toxische Beziehungen, Zwangsadoption, häusliche Gewalt und Brandstiftung. Diese Themen sind so vielschichtig und intensiv, dass sie eigentlich Stoff für mehrere Romane bieten oder zumindest eine Triggerwarnung verdienen. Auch Hannahs Leben ist von Herausforderungen geprägt, und die Verknüpfung ihrer Geschichte mit der von Eli schafft eine eindringliche Erzählung über Trauma und Resilienz. Ich lese viel und gerne, "Die Apfelsammer" habe ich quasi in einem Rutsch durchgelesen. Dennoch muss ich gestehen, dass ich im Nachhinein ziemlich verärgert, schockiert und traurig bin über die Brutalität und Grausamkeit, die letztendlich in der Geschichte zum Vorschein kommen. Jonuleit gelingt es, die Leser in eine Welt zu entführen, die auf den ersten Blick verlockend erscheint, aber schnell die dunklen Schatten der menschlichen Erfahrung offenbart.

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