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Die „Südtiroler Leibgerichte“ – ein besonderes Kochbuch aus Großmutters Küche. Die bekannte und beliebte Sammlung Südtiroler Köstlichkeiten von Hanna Perwanger, die erstmals 1967 erschien und bisher bereits unzählige Male über den Ladentisch wanderte, erhält nach 30 Jahren eine neue und verbesserte Ausgabe: Neben den bewährten Rezepten enthält es neue Rezepte aus der „Küche Perwanger“, die am Zirmerhof in Radein weiterhin gepflegt wird, sowie die Lieblingsrezepte verschiedener Südtiroler Spitzenrestaurants. Genießen auch Sie die beliebtesten Spezialitäten der Südtiroler Küche wie Knödel, Nocken, Nudel und Plenten!
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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"Südtiroler Leibgerichte" von Hanna Perwanger erschien (HC, 2020) im Athesia Tappeiner Verlag und hat in stilvoller Aufmachung und mit vielen Fotos zu den Rezepten die originaltypischen Rezepte der Südtiroler Küche - hier von Hanna Perwanger zu bieten, bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft und vor allem LiebhaberInnen dieser Küche sehr gefallen dürfte:
Der "Zirmer Hof" in Radein, der von H. Perwanger im Alter von 21 Jahren übernommen wurde und heute von ihrem Enkel geführt wird, ist sehr traditionsreich: "Ich kann es nicht, aber ich werde es lernen" so Hanna Perwanger, was sie auch erreichte und mir großen Respekt einflößt. Das sehr gut gegliederte und übersichtlich gestaltete Kochbuch umfasst neben einem Grußwort von Frau Perwanger und ihrem Enkel auch eine Lobeshymne auf Bozen, das mit dem "Garten Gottes" verglichen wird und wo auch durch das milde Klima Weinreben wachsen, die so manche Tafel in Form eines 'guten Tropfens' bereichern dürften. Auch die Bedeutung des Specks, der in vielen deftig-herzhaften Gerichten zum Tragen kommt, wird erläutert, da er vielen Gerichten ein ganz besonderes Aroma gibt und im Zirmer Hof hausgemacht wird.
Die Gerichte und Rezepte sind thematisch zusammengefasst und im Register (Anhang) sehr gut ersichtlich:
- Gemüse, Salate, Vorspeisen und Saucen
- Suppen
- Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten
- Gesottenes und Gebratenes
- Südtiroler Obstspezialitäten und Süßspeisen
- Kuchen, Torten, Strudel und Zelten
- Törgellen - Köstenessen (oder was man aus Kastanien alles machen kann)
- Südtiroler Brot
Zu jedem dieser Themen gibt es zahlreiche Rezepte, die sehr gut beschrieben sind, was das Nachkochen sehr erleichtert. So fehlen natürlich nicht die Servietten- und Marillenknödel, nahrhafte und landestypische Suppen, Schlutzkrapfen etc. Am meisten begeisterte mich die Vielfalt der Südtiroler Küche; auch die Fleischgerichte wie gebeizter Rehbraten, Rindsgulasch, Hirschmedaillons, die ich schon länger suchte, sind z.B. für Feiertage sehr geeignet!
Bei den Süßspeisen zählen "Zirmer Pfirsiche", Marillenknödel, Schlosserbuben, Buchteln und Tiroler Apfelschmarrn zu unseren Favoriten. Das "Tüpfelchen auf dem i" waren für mich die herrlichen Rezepte mit (Ess)kastanien, so dass ich mich auf die nächste Kastaniensaison noch mehr freue als üblich.
Fazit:
Ein ganz besonderes Südtiroler Kochbuch mit brillanten Fotos der einzelnen Rezepte, bei denen LiebhaberInnen der Südtiroler Küche voll auf ihre Kosten kommen: Sehr gut nachzukochen und absolut vielfältig! Von mir eine absolute Lese- und Nachkochempfehlung und die volle Sternezahl! 5*
Bewertung
aus Harxheim
5/5
30.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Rezepte, wie man sie von früher kennt....
Wer noch nicht in Südtirol war, hat definitiv etwas verpasst: atemberaubende Landschaften, zeitgenössische Kunst, zahlreiche Burgen und Schlösser und natürlich die vielfältige leckere Spitzenküche mit top Weinen. Genuss pur! Daher musste ich einfach dieses Kochbuch haben, um mir die „Südtiroler Küche“ nach Hause zu holen.
Die Südtiroler Leibgerichte, erschienen im Athesia Tappeiner Verlag schien mir hier genau richtig, denn hier handelt es sich um eine Sammlung zahlreicher Rezepte, die einst von der Großmutter der Perwangers, Hanna Perwanger bereits schon 1967 veröffentlicht wurden. Die Gerichte sind noch auf der Speisekarte des Zirmerhofs in Radein zu finden. Der absolute Klassiker der Südtiroler Kochbücher bietet für jeden Geschmack die beliebtesten Spezialitäten des Landes wie Knödel, Nocken, Nudeln und Plenten. Die Rezepte enthalten detaillierte Angaben zum Nachkochen und farblich liebevoll dargestellt.
Meine Meinung:
Vom ersten Eindruck her war ich sehr begeistert. Nach einer kleinen Einleitung und Geschichte Südtirols folgen Kapitel wie Gemüse, Salate, Vorspeisen und Soßen. Das Buch ist dann in folgende Rezeptkategorien untergliedert:
Suppen
Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten
Allerlei Gesottenes und Gebratenes
Südtiroler Obstspezialitäten und Süßspeisen
Kuchen, Torten, Strudel und Zelten
Törggelen- Köstenessen oder was man alles aus Kastanien machen kann
Südtiroler Brot
Südtiroler Küchensprache, hier werden etliche Begriffe in den Rezepten erläutert
Register A-Z
Hier hatte man beim Blättern der Seiten wirklich das Gefühl, dass alle Rezepte vorhanden sind, die ein Südtiroler Kochbuch ausweisen muss: Frittatensuppe, Topfenknödel, all die leckeren Nocken – und sogar meine heißgeliebten Vinschgerl waren darin zum Nachbacken enthalten. Zudem gibt es noch reichlich neue Rezepte, die wir zwar schon kennen – aber nach Perwanger Art einfach mal nachgekocht haben (Risotto). Zwar hatten wir mit den Mengenangaben anfangs ein paar Probleme, aber man kommt gut rein. Was direkt auffällt: Hier wird an Kalorien nicht gespart. Was anfangs auch im Buch erwähnt wurde, die Rezepte wurden inzwischen dem heutigen Bedarf etwas angepasst, früher hatte man eben weniger und man hat fettreicher / reichhaltiger gekocht.
Womit ich jedoch mein Problem habe ist mit der Kategorie: Allerlei Gesottes und Gebratenes. Okay, ich gehöre generell nicht zu den großen Fleischessern, habe mir aber im Urlaub schon hin und wieder mal Leberknödel gegönnt oder etwas Wildschwein. Doch hier fallen Gerichte auf, die so gar nichts meins sind: Hirnpavesa (Kalbshirn), Kalbsnierenbraten, Kalbskopf gebacken, Fasan gebraten.... muss nicht sein! Oftmals braucht man Zutaten, die bei uns in der Metzgerei gar nicht erhältlich sind (Kutteln, Kalbslunge). Das Buch ist so an die Region gebunden, dass man diese Zutaten hier nur schwer erhält (Fasan, Gamsfleisch). Zudem würde ich all die Gerichte aus Innereien auch nicht in Südtirol bestellen, und sind mir auch in den hiesigen Restaurants nie auf den Speisekarten aufgefallen. Insofern ist das natürlich sehr schade. Da ich mich aber wie schon erwähnt eh lieber vegetarisch ernähre, ist das für mich nicht weiter schlimm, denn in allen anderen Kategorien habe ich tolle Gerichte gefunden, die mir auch sehr gut geschmeckt haben.
Fazit: Jemand, der die alt-traditionelle Südtiroler Küche schätzt und auch keine Probleme mit deftiger Kost hat, der ist hier genau richtig. Schön, dass uns Hanna Perwanger an all den leckeren Gerichten teilhaben lässt.
Arietta
aus Traben-Trarbach
5/5
09.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr Bodenständig und doch so einmalig Köstlich !
Südtiroler Leibgerichte, Hanna Perwanger
Das Original der Südtiroler Küche
Athesia Verlag
Inhaltsangabe:
Die Südtiroler Leibgerichte das besondere Kochbuch aus Großmutters Küche. Die bekannte und beliebte Sammlung Südtiroler Köstlichkeiten von Hanna Perwanger, die erstmals 1967 erschien und bis heute unzählige Male über den Ladentisch wanderte, erhält nach über 50 Jahren ein neues und erweitertes Outfit mit stimmungsvoller Fotografie. Schon mehrmals wurde die Originalausgabe neu verlegt und das ursprüngliche Kontingent an Gerichten um Rezepte der Küche Perwanger , die am Zirmerhof in Radein weiterhin gepflegt wird, ergänzt. Der absolute Klassiker der Südtiroler Kochbücher bietet für jeden Geschmack die beliebtesten Spezialitäten des Landes wie Knödel, Nocken, Nudeln und Plenten. Die Rezepte enthalten detaillierte Angaben zum Nachkochen. Hanna Perwanger in der ersten Ausgabe über die Besonderheit der Küche in Südtirol: Vom Süden kam das Leichte, Natürliche der italienischen Küche, das Bodenständige der Tiroler Speisen bildet die Grundlage, und etwas Wiener Einschlag, besonders bei den Mehlspeisen, ist noch das Tüpfelchen auf dem i. Den Genuss dieser bewährten Kost sollte sich keiner entgehen lassen.
Meine Meinung zum Kochbuch:
Schon das Kochbuch „ So kocht Südtirol“ , vom gleichnamigen Verlag, hat mich hellauf begeistert.
Auch dieses Kochbuch mit den Leibgerichten von der Großmutter Hanna Perwanger, ist eine wahre Kostbarkeit, und ich habe schon so einige Rezepte ausprobiert. Es sind sehr bodenständige Rezepte und Köstlichkeiten, die einem den Gaumen kitzeln beim Genießen der Speisen. Wie sagte Hanna Perwanger „ Sei sorgfältig, sorgfältigkeit bei Qualität und Herkunft der Zutaten, aber auch bei den Garzeiten und Temperaturen. Und nimm dir Zeit fürs prüfende Abschmecken vor dem Servieren“ Schon die Einleitung in das Kochbuch ist einfach wundervoll, hier wird ein Stück Lebensgeschichte und Heimat erzählt, die Geschichte des Zirmerhofes in Radein. Mit wundervollen Bildern und Geschichten von der Heimat der Perwangers. Hier in dem Kochbuch findet jeder was das Herz und der Gaumen begehrt, vor allem ist alles Problemlos hochzukochen, ohne unnötigen Schnickschnack. Alleine schon die vielen Vorspeisen, wie der Sommersalat auf Toast, verschiedene Zucchini Gerichte usw., auch die Speckeierkuchen, habe ich ausprobiert, einfach köstlich. Auch Suppenliebhaber werden hier sehr fündig, die Käsesuppe und Kräutersuppe, fanden großen Anklang in meiner Familie. Auch für die Knödel und Mehlspeiseliebhaber, kommen hier nicht zu kurz, allein die Tiroler Speckknödel in verschiedenen Variationen. Wundervolle und abwechslungsreiche Fleisch und Wildgerichte lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wunderschöne Brotsorten, zum Nach-backen gibt es auch, allein mein geliebtes Schüttelbrot, habe ich ausprobiert !
Auch die beliebten Süßspeisen und Kuchen, lassen liebgewordene Erinnerungen wachwerden, und einem in einen Art Backrausch versetzen.
Ein wundervolles Kochbuch, für dem ich der Großmutter des Zirmerhofes, Hanna Perwanger danken möchte. Sie lässt uns teilhaben an ihren niedergeschriebenen Rezepten, und öffnet uns ihr Schatzkästlein.
Arietta
5/5
09.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bodenständig und doch sehr…
Bodenständig und doch sehr Köstlich Meine Meinung zum Kochbuch: Schon das Kochbuch „ So kocht Südtirol“ , vom gleichnamigen Verlag, hat mich hellauf begeistert. Auch dieses Kochbuch mit den Leibgerichten von der Großmutter Hanna Perwanger, ist eine wahre Kostbarkeit, und ich habe schon so einige Rezepte ausprobiert. Es sind sehr bodenständige Rezepte und Köstlichkeiten, die einem den Gaumen kitzeln beim Genießen der Speisen. Wie sagte Hanna Perwanger „ Sei sorgfältig, sorgfältigkeit bei Qualität und Herkunft der Zutaten, aber auch bei den Garzeiten und Temperaturen. Und nimm dir Zeit fürs prüfende Abschmecken vor dem Servieren“ Schon die Einleitung in das Kochbuch ist einfach wundervoll, hier wird ein Stück Lebensgeschichte und Heimat erzählt, die Geschichte des Zirmerhofes in Radein. Mit wundervollen Bildern und Geschichten von der Heimat der Perwangers. Hier in dem Kochbuch findet jeder was das Herz und der Gaumen begehrt, vor allem ist alles Problemlos hochzukochen, ohne unnötigen Schnickschnack. Alleine schon die vielen Vorspeisen, wie der Sommersalat auf Toast, verschiedene Zucchini Gerichte usw., auch die Speckeierkuchen, habe ich ausprobiert, einfach köstlich. Auch Suppenliebhaber werden hier sehr fündig, die Käsesuppe und Kräutersuppe, fanden großen Anklang in meiner Familie. Auch für die Knödel und Mehlspeiseliebhaber, kommen hier nicht zu kurz, allein die Tiroler Speckknödel in verschiedenen Variationen. Wundervolle und abwechslungsreiche Fleisch und Wildgerichte lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wunderschöne Brotsorten, zum Nach-backen gibt es auch, allein mein geliebtes Schüttelbrot, habe ich ausprobiert ! Auch die beliebten Süßspeisen und Kuchen, lassen liebgewordene Erinnerungen wachwerden, und einem in einen Art Backrausch versetzen. Ein wundervolles Kochbuch, für dem ich der Großmutter des Zirmerhofes, Hanna Perwanger danken möchte. Sie lässt uns teilhaben an ihren niedergeschriebenen Rezepten, und öffnet uns ihr Schatzkästlein.
manu63
aus Oberhausen
4/5
11.06.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Südtiroler Küche
Südtiroler Leibgerichte ist eine erweiterte Neuauflage der Rezeptsammlung von Hanna Perwanger. Das Kochbuch wartet auf mit stimmigen Fotos der verschiedenen Gerichte und wird ergänzt durch kleine Anekdoten rund um die Tiroler Küche und das Entstehen der Rezeptsammlung. Der Rezeptteil ist umfangreich und enthält immer wieder kleine Tipps rund um einige Rezepte.
Nach der Einleitung geht es direkt los mit dem Kapitel Gemüse, Salate, Vorspeisen und Soßen gefolgt von folgenden Rezeptkategorien:
Suppen
Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten
Allerlei Gesottenes und Gebratenes
Südtiroler Obstspezialitäten und Süßspeisen
Kuchen, Torten, Strudel und Zelten
Törggelen- Köstenessen oder was man alles aus Kastanien machen kann
Südtiroler Brot
Südtiroler Küchensprache, hier werden etliche Begriffe in den Rezepten erläutert
Register A-Z
Die Rezepte sind vielseitig und oftmals recht deftig, also nichts für Kalorienzähler. Nährwertangaben sind nicht vorhanden. Leider fehlt bei vielen Rezepten auch eine Angabe für wie viele Portionen bzw. Personen das Rezept gedacht ist. Irritierend fand ich auch die ganzseitigen „Anzeigen“ die auf bestimmte Weingüter bzw. Unterkünfte verwiesen. Etliche Speisen kenne ich aus diversen Urlauben einiges war auch neu für mich und nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Gerade im Bereich Gesottenes und Gebratenes gab es Zutaten die ich in meiner Küche nicht verwende wie z. Bsp. Innereien oder Kalbshirn. Dafür gibt es jedoch etliche Rezepte die mich neugierig gemacht haben und die ich mal ausprobieren werde. Die Beschreibungen der Zubereitung finde ich einfach und gut nachvollziehbar.
Insgesamt ein schönes Kochbuch das die Gerichte der Südtiroler Küche auf charmante Weise vorstellt.
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